Mit dem Chaprunner auf der Piste :)

Heute hatte ich ein Laufdate mit Wolfgang Zimmel, seines Zeichens Chaprunner und Initiator der Spendenaktion „Werde Pate“. Wie er mir erzählt hat, fing die Lauferei wegen einem kleinen Fellknäuel namens Chap an. Als damals ein Hund ins Haus kam, überlegte er, was er jetzt mit ihm machen soll, damit er genug Bewegung bekommt. Laufschuhe mussten her. Vor einigen Jahren nahm er bei seinem ersten Benefizlauf teil. Danach suchte er Ähnliches in unserer Ecke, wurde aber nicht wirklich fündig. Somit war es Zeit, etwas Eigenes zu machen. Der Chaprunner war geboren 🙂

Hier gibt es ein nettes Youtube Video, indem er sich und sein Projekt vorstellt.

Hier kommt ihr zu seiner Webseite, wo ihr euch entweder als Jahrespate, oder mit der ScheduleMyWeek App als Trainingssponsor beteiligen könnt. Geht auch ganz einfach, versprochen 🙂                                                                                                                 Und hier noch Instagram, für Freunde der Fotografie 😉                                                   Und Facebook natürlich, ganz wichtig 😀

Zum Abschluss möchte ich euch noch schnell an mein eigenes Projekt erinnern, „Kauf die 100“ ist online und wartet auf eure übrigen Euros. Wer mich über 100 Kilometer leiden sehen will, sollte sich unbedingt beteiligen. Ich weiß, ihr wollt mich bluten sehen 😉

#2: Großglockner

Nach dem Triglav ging es zurück nach Österreich, wo ich schon sehnsüchtig auf den Tag der Tage wartete. Der Tag, an dem die kleine Möni auf den höchsten Berg Österreichs steigt. Ja richtig gelesen, ich habs getan! Natürlich nicht alleine, mit meinem Lieblingsgatten Mike, unserem Freund Lindi und Bergführer Stefan Leitner von der Bergsteigerschule Berggfühl, starteten wir die Tour am 7. September in Kals am Großglockner, am Ende der Mautstraße beim Lucknerhaus auf 1920 Metern. Der liebe Stefan hat uns noch mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet und los ging die Tour. Gemütlich hoch zur Stüdelhütte (2801 hm), bei der wir kurz eingekehrt sind, denn Zeit hatten wir ja genug. Nach der kurzen Rast ging es noch auf einem normalen Weg zum Ködnitzkees, welches wir ab hier schon mit Steigeisen und Seilsicherung gequert haben. Nach einem kurzen Klettersteig kommt man zur Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe. An diesem ersten Tag haben wir 1500 Höhenmeter hinter uns gebracht und betteten uns auf 3454 Metern zur Ruhe. Schlafen auf dieser Höhe ist gar nicht mal so einfach, denn das Herz pumpt schon ganz ordentlich. Eigentlich war ich total müde, aber es hat sich angefühlt, als hätte ich gerade eine Kanne Kaffee gekippt :p

Unser Lieblingssportartikelfachverkäufer Lindi

Viel sieht man nicht, aber da hinten in den Wolken ist er versteckt :)

Leider sieht man ihn nicht, aber da hinten in den Wolken hat er sich versteckt 🙂

Blick zurück nach Kals

Blick zurück nach Kals

Rechts Mike, links Bergführer Stefan

Bergführer Stefan und Mike

Großglockner

Das erste Mal Steigeisen an den Füßen

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Hält das auch alles?

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Stefan von Berggfuehl.at

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Tagesziel erreicht 🙂

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Zum angeben 🙂

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Belohnung 😉

Am nächsten Tag ging es nach einem kurzen Frühstück um 6:30 los Richtung Großglockner. Das Wetter hat aufgeklart und bei -6 Grad bestaunten wir einen wundervollen Sonnenaufgang.  Mit Helm, Steigeisen und zusammen am Seil ging es los Richtung Glocknerleitl. Normalerweise recht vereist hatten wir Glück und der Neuschnee der letzten Woche bescherte uns eine wirklich griffige Unterlage.  Gut gesichert kletterten wir das Eisleitl hoch zum Sattele und von dort weiter zum Kleinglockner. Und ab hier wird es interessant, denn um zum Großglockner zu gelangen muss man ein kurzes aber steiles Stück nach unten, dort geht es links und rechts endlos nach unten. Acht Meter lang und nur einen halben Meter breit und nach beiden Seiten hin ausgesetzt. Hier ist auch die Pallavicinirinne, dort stürzen sich die verrückten Freerider hinunter, oder kraxeln die Eiskletterer nach oben, was mir noch eher verständlich erscheint haha. Ab hier klettert man noch ein paar Meter im zweiten Schwierigkeitsgrad hoch zum Gipfel des Großglockners. Der erste Blick zum Kreuz drückt mir doch glatt die Tränen in die Augen, einfach umwerfend. Stolz und Freude, endlich da. Ich hätte es ja nicht gedacht. Eigentlich ging alles viel zu schnell. Ausblicke, Weitblicke, Einblicke. Der Augenblick ist leider viel zu schnell vorbei und schon geht es nach einer kurzen Rast wieder nach unten. Gern wär ich noch ein wenig geblieben um alles aufzusaugen. Aber wir sehen uns wieder, denn weiter unten war es schon beschlossene Sache, dass wir wieder kommen und den Höchsten Österreichs über den Stüdlgrat besteigen 🙂 Die Tour war wirklich hammergeil, nicht zuletzt weil ich mich dank Stefan kein einziges Mal unsicher gefühlt habe. Selbst bei ein zwei kniffeligen Stellen habe ich mich immer bestens aufgehoben gefühlt. An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank für die tollen Fotos im Steig, aus dieser Perspektive sieht manches ärger aus als mir in Natura vorgekommen ist, gut dass ich mir vorher keine Fotos angesehen habe haha. Ich freu mich schon auf zukünftige Touren mit dir, eh schon wissen, Mont Blanc hahaha 😉

Jetzt aber genug geschwafelt, hier die Bilder, sehet und staunet 😀

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Sonnenaufgang auf 3454 Meter

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Sogar der Mond ist noch da

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Wunderschön 🙂

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-6 Grad, ich denke man sieht es

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Trio infernale 😉

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Und los geht die Kraxelei

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Nach dem Glocknerleitl

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Über den Wolken...*sing*

Über den Wolken…*sing*

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Kleinglockner

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Unter uns der Übergang von Kleinglockner zum Großglockner

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Großglockner

On top of Austria 🙂

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#1: Triglav

Irgendwann letztes Jahr habe ich eine Liste ausgedruckt, „Die höchsten Berge der 47 selbständigen Staaten Europas“.  So als Lebensprojekt dachte ich mir, wäre doch ganz nett mal auf all diesen Gipfeln, von mächtig bis mickrig, gestanden zu sein. Gesagt getan. Versuch Nummer eins in Griechenland ist im April wegen zu viel Schnee und noch geschlossener Hütten gescheitert.

Aber Ende August war es soweit. Im Zuge unserer Hüttentour in Slowenien war natürlich auch der Triglav eingeplant. Die Julischen Alpen sind wirklich schön. Auch das Wetter war uns hold und so ging es an Tag 3 unserer Tour auf den höchsten Berg Sloweniens. Normalerweise lassen die Leute ihre Rucksäcke unten bei der Hütte und steigen mit Leichtgewicht auf, aber wir wollten nicht wieder zur gleichen Hütte hinunter, also starteten wir mit Sack und Pack bei der Planika Hütte unsere Triglav Überschreitung. Denn Ziel war das Triglav Haus auf der anderen Seite. Hier die Tour ab unserer letzten Pause bei der Koca na Dolicu Hütte:

Eigentlich geht es direkt zur Sache, man braucht, also ich zumindest, von Anfang an die Hände, Stöcke wurden weg gepackt, denn die sind eher hinderlich. Wegbeschreibungen gibt es aber zur genüge im Netz, deshalb erspar ich euch die Details und zeige euch gleich die Bilder. Wie gesagt, das Wetter war traumhaft, oben sogar fast windstill, somit war die Pause sehr sehr angenehm. Und ja es stimmt, dort sitzen tatsächlich Einheimische mit gekühlten Getränken. Die 5 Euro für eine kleine Cola habe ich gern gezahlt 😉

Durch den Kamin nach oben

Der erste Blick zum Tagesziel: Das Triglav Haus

Ab und an hat es gestaut, aber im großen und ganzen gings recht zügig voran 🙂

Ja ich weis, wir haben die Helme vergessen :p

Ein Stückchen ist es noch 😉

Geschafft 🙂

Auf der anderen Seite runter war nicht viel weniger los.

Da sind wir gerade runter gekraxelt :p

Ein letzter Blick zurück, wenn man genau hin sieht, erkennt man links das Planika Haus und rechts das Triglav Haus.

Das war jetzt also unser erster Gipfel der European 47, ein würdiger Anfang wie mir scheint. Triglav, der Dreikopf, es hat mich gefreut, dich kennen gelernt zu haben, deinen Grat entlang zu wandern war wirklich wunderschön 🙂

 

Rupertusthermenlauf 2017

Das war also der Rupertusthermenlauf 2017.

Der nach hinten verschobene Start war gut, somit war der meiste Teil der Strecke bereits im Schatten, was aber die 30 Grad vom Nachmittag nur auf den Schotterteilen gemildert hat, die Straßenabschnitte waren brutal aufgeheizt. Aber mit Feuerwehrduschen und jeder Menge Trinkstationen wurden wir Läufer gut gekühlt. Den ein oder anderen hat es trotzdem erwischt, gute Besserung an dieser Stelle.

Fotos habe ich nur vom Anfang und vom Ziel, da ich das Telefon wasserdicht verpackt habe, hatte ich doch noch die Duschen vom letzten Jahr im Kopf.

Der Anfang war richtig anstrengend, da war auch der Puls am höchsten, durch die Straßen auf dem heißen Asphalt zu laufen war richtig unangenehm. Dann noch vorbei an einer Grillstelle wo es grad mächtig geraucht hat. Da dachte ich eigentlich schon, das wird nix mehr. Als es dann aber endlich runter zum Wasser, auf die Schotterpiste und in den Schatten ging, wurde es besser. Die Helfer an den Labestellen waren super gut drauf und so ging es recht flott von Labe zu Labe. Bei jedem Kilometerpiepsen der Uhr war ich jedes mal aufs neue überrascht, wie flott ich dieses mal unterwegs war. Unter 3 Stunden war das Ziel, welches sich locker ausgehen sollte. Auf den letzten 4 Kilometern habe ich Christian kennen gelernt, der da eigentlich aufgeben und nur noch bis zur Abzweigung zum Parkplatz auf der Strecke gehen wollte, aber ich konnte ihn doch noch einmal motivieren und so haben wir das Ding gemeinsam zu Ende gebracht. Kurz vorm Schluß hat er mir noch erzählt, dass er vorhin bei der Labe mit den Jungs schon ein Bier getrunken hat haha, hat man nicht gemerkt 🙂

Neue Halbmarathon Bestzeit: 2:35:42 🙂

Mikes Zeit: 1:52:45

Die restlichen Ergebnisse findet ihr hier.

 

Easy Trail Mayrhofen

Ich habe für euch den Easy Trail in Mayrhofen im wunderschönen Zillertal getestet. Das Wetter meinte es einigermaßen gut mit mir, obwohl mich da immer eine schwarze Wolke verfolgt hat, aus der es ab und zu ein wenig geregnet hat. Aber dafür hab ich ja meine neue Jacke 🙂

Der Trail ist schön angelegt und führt von Mayrhofen über Hippach bis zum Wasserfall Talboden und auf der anderen Talseite über Ramsau wieder retour. Leichte Spazierwege wechseln sich mit Straße und seltener leichten Wandersteigen ab. Die Beschilderung ist meistens ausreichend, doch gibt es ein paar Stellen, an denen man schon genau aufpassen muss, weil der Weiterweg nicht gleich ersichtlich ist. Das hat mir einen extra Kilometer und ein paar zusätzliche Up- und Downhills beschert und das, obwohl ich wegen fehlender Hinweise die beiden Enden gekappt habe. Aber macht nix, schön war es trotzdem. Eine genaue Beschreibung mit GPX Daten findet ihr hier.

Streckenlänge: 25,10 km, für mich 26,54
Höhenmeter bergauf: 800 m, meine Uhr zeigte 1125 Höhenmeter :p
Höchster Punkt: 750 m, 770m
Das war Tag 1 im Zillertal. An Tag 2 ging es auf das Schönbichlerhorn, mein erster 3000er im Alleingang und an Tag 3 gings zum Canyoning in die Zemmschlucht. Lasst mir ein Kommentar hier, falls ihr das auch genauer wissen wollt 🙂
Und hier der Trail in Bildern:

Start für mich hinter dem Verbundgebäude in Mayrhofen

Die Waldwegerl waren am schönsten

Wasserfall Talboden, Wendepunkt der Tour

Die blöde Wolke hat mich wieder eingeholt :p

Sprungschanze Mayrhofen, ab hier hatte ich keine Lust mehr auf Fotos, weil mein Knie seit Ramsau gezickt hat und ich zwecks mangelnder Beschilderung ein paar extra Höhenmeter machen musste. Aber von hier war es nicht mehr weit, bis zum Verbundgebäude, von wo ich gestartet bin.

 

 

4. Platz beim Dirndltal Extrem Ultratrail für Richi!!!

Dirndltal Extrem Ultratrail, das sind 111 Kilometer und 5000 Höhenmeter! Ich bin unheimlich stolz auf Richi, der ja nächstes Jahr beim Mozart100 mein Copilot sein wird. Ich freu mich so dermaßen für ihn, da will ich euch seine Story natürlich nicht vorenthalten 🙂

„Ich hab halt wirklich eine Riesenfreud und bin DAS ERSTE MAL nach einem Wettbewerb ohne wenn und aber zufrieden. Der dritte Platz war nicht zu erreichen, selbst dann nicht, wenn ich mich nicht verlaufen hätte. Dass ich den Viertplatzierten 3 km vor dem Ziel völlig überraschend noch überholen konnte und ihm noch 5 Minuten auf den letzten 2 km abnehmen konnte ist sozusagen das Schlagobers zur Sachertorte 😉. Es zeigt aber, wozu der Körper fähig ist, wenn der Wille entsprechend da ist. Ich war eigentlich bei km 80 leer, beim CP 8 haben mich dann aber meine Unterstützer aufgebaut, ich bin fast 1 1/2 Stunden nur gegangen, hab mich wieder etwas gefangen und durfte dann bei CP 10 (km 102,5) feststellen, dass sich 15:00 h noch ausgehen könnten – sofern ich unter 5:50 Min pro km laufe. Also hab ich den Dickschädel eingeschaltet, die Schmerzen und die Erschöpfung so gut es ging ausgeblendet und bin gelaufen wie noch nie – teilweise mit einer Pace von 4:20 Min/km. Und dann komm ich ins Ziel und der Rennleiter sagt: Super, unter 15:00 Stunden und ich werd von einem Empfangskommitee begrüßt. 😊 Wär ich nicht so fertig gewesen, ich hätt geheult und alle abgeschmust. Aber ich war zu kaputt… Danke an alle für die Unterstützung – ohne euch hätt ich es nicht gepackt! 👍🏻👍🏻👍🏻“

Und hier der Tag in Bildern:

Kurz vor dem Start

Immer brav lochen, sonst zählt es nicht

Kurz verschnaufen

Grinsekatze 🙂

Endlich Futter!

Hier gehts zum Album von Foto Durl auf Facebook!

Hier die Seite vom Dirndltal Extrem Ultratrail und ihre Facebookseite!