Zugspitze via Stöpselzieher (Video)

Das war also Gipfel Nummer 3 unserer European 47 Liste.

Nach Triglav und Großglockner letztes Jahr, sind wir heute kurzentschlossen um 3 Uhr morgens aufgestanden und zum Eibsee gefahren. Dort sind wir bei bestem Bergsteigerwetter über die Wiener Neustädter Hütte und den Stöpselzieher gute 2000 Höhenmeter nach oben auf den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze, geklettert. Der Steig ist anfangs etwas langweilig, wird aber bald richtig cool, spätestens ab der Hütte, wenn es durch den Flaschenhals geht und wir Stöpsel uns da durch quetschen ist die kleine Kraxelei richtig lässig. Insgesamt haben wir dafür nicht ganz 5 Stunden gebraucht.

Oben angekommen ist das ein echter Kulturschock, weg von den fast einsamen Steigen hinein in ein buntes Getümmel an Bahngästen, Restaurants und Verbauungen, Kran inklusive. Runter haben wir es uns leicht gemacht und die Bahn zurück zum Auto genommen, 33,50 pro Nase, man gönnt sich ja sonst nichts.

Das ganze haben wir für euch in eben diesem fast 8 Minuten langen Video zusammen gefasst. Den Soundtrack dazu liefert Maybeshewill, die liefen nämlich im Auto bei der Anreise.

Thank you guys for that awesome sound. https://www.facebook.com/mybshwll/

Wir hoffen euch gefällts 🙂

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Dirndltal Extrem Ultratrail – Mini

Wie man sich für diese Variante des Laufs die Bezeichnung Mini ausdenken kann, ist mir echt ein Rätsel, aber nun gut, hier also mein Bericht zum Mini 😉

Der Dirndltal Extrem Ultratrail – eigentlich ein Lauf mit 111 Kilometern und gut 5000 Höhenmetern – hat heuer mit neuer Unterdistanz Mini ein paar Dirndltal Neulinge angelockt, unter anderem uns. Mit 51 Kilometern und um die 2000 Höhenmetern ist der Lauf zwar nicht so mini, wie der Name vielleicht vermuten lässt, aber auch nicht so unglaublich lang wie sein großer Bruder. Wir waren zumindest neugierig, wo man in Niederösterreich so viele Höhenmeter zusammen bringt. Wir sind Freitag angereist und die Aussichten waren mehr als flach, flacher geht fast gar nicht mehr. Nach dem Startnummern abholen, Race Briefing und kurzem beschnüffeln der anderen Teilnehmer, haben wir uns in Herzogenburg einquartiert und sind mit unserem Laufkumpel Richi essen gegangen. Die Hitze war eigentlich da schon unerträglich und so haben wir uns alle gefragt, wie wir das am Samstag aushalten werden. Wir haben uns auf Augen zu und durch geeinigt.

Samstag Morgen. Nach einer unangenehm warmen Nacht im fremden Bett ging es erst mal zum Frühstück. Danach fuhren wir nach Ober-Grafendorf, von wo aus die 111er und Staffelläufer um 06:00 schon gestartet sind. Wir allerdings hatten genug Zeit, denn unser Shuttlebus ging erst um 09:00. Also erst mal gemütlich hin setzten und die anderen Läufer kennen lernen. Darunter Michael aus dem wunderschönen Lungau, der dann später den dritten Platz belegte, ziemlich coole Leistung für seinen ersten Ultratrail! Um 09:00 fuhren wir also alle zusammen mit dem Bus nach Schwarzenbach. Auf dem Weg dahin wurde aus dem Flachland dann doch noch Hügelland und schließlich ein enges Tal, wo es links und rechts doch recht steil nach oben ging.

Und so war es dann auch gleich vom Start weg. Nach ungefähr 15 Metern über die Straße und über eine kleine Brücke liefen wir praktisch durch den Garten einer älteren Frau, die vorsorglich ein Absperrband befestigt hat, damit ihr niemand die Äpfel vom Baum klaut. Das war es aber dann auch schon wieder mit lustig, denn es ging wirklich steil nach oben in Richtung Eisenstein. Gerhard, der Organisator, hat nicht gelogen, einfach war es nicht. Die ersten 400-500 Höhenmeter hatten es schon ordentlich in sich und ich bin praktisch von der ersten Minute weg ausgeronnen. Was mir schwer fällt, ist bei so einem Start, danach die Laufbeine zu aktivieren. Irgendwie wollen die im Wandermodus bleiben, aber das ist halt bei so einem Lauf nicht möglich. Ich hab mir irrsinnig schwer getan, auch den restlichen Tag noch immer wieder in den Laufschritt zu wechseln.

Oben angekommen begrüßten uns bei der Julius-Seitner-Hütte die ersten Helfer. Nach dem Eisenstein ging es weiter in Richtung Hohenstein. Nach einem angenehmen, aber leider nur kurz währendem Auf- und Ab, ging es wieder nach oben. Dieser Anstieg war zwar nicht mehr ganz so schlimm wie vorher, hat aber bei dieser Hitze dennoch gereicht um wieder völlig ausgelaugt bei der nächsten Hütte und somit Labe Nummer zwei anzukommen. Das Otto-Kandler-Haus bittet seine Besucher Holz die letzten Meter bis zur Hütte mit hoch zu bringen, das haben wir aber ausgelassen, ich schätze sie verzeihen uns 😉

Dort haben wir tatsächlich zwei Läufer eingeholt, wobei die eine Dame gleich wieder weg war, die ist uns dann auch nicht mehr unter gekommen, und ein anderer Läufer, der noch ein wenig gerastet hat. Und ab hier ging es auf den berüchtigten ewig langen Schotterstraßendownhill. Und sie haben nicht gelogen. Das war schlimmer als die beiden Anstiege vorher zusammen genommen. Das hat ewig gedauert, ich dachte schon das hört nie auf. Ungefähr bei Kilometer 17 hat uns dann auch der Führende des 111er Laufs überholt. Wahnsinn sah der gut aus, locker flockig unterwegs. Vom Hörensagen erfahren wir später, dass er sich sogar verlaufen hat, aber trotz 20 Minuten Extraweg das Ding in 12 Stunden und 25 Minuten gewonnen hat. Ich ziehe meinen imaginären Hut vor so einer Leistung!

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Endlich im wahrsten Sinne des Wortes ganz unten angekommen haben wir in Schrambach bei Labe Nummer drei Thomas wieder getroffen (ganz links im Bild sitzt er und hadert mit sich selbst 😉 ), der meinte, dass er aufhört uns aber bei der nächsten Labe doch wieder eingeholt hat, weil er es sich anders überlegt hat. Wir sind dann auch gemeinsam über die Ziellinie gelaufen, aber so weit sind wir noch lange nicht 😉

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Ab jetzt war es eine ganze Weile ein Straßenlauf. Unerbittlich immer weiter nach oben. Dazwischen mussten wir mal anrufen, ob wir denn noch auf dem richtigen Weg waren, denn uns kam es spanisch vor, so lange auf einer gut befahrenen Straße zu laufen. Außer Straßenbaumarkierungen kam uns auch nichts mehr unter. Aber nein, alles paletti, wir müssen, eh klar, bis ganz nach oben, dann dürfen wir rechts einbiegen und von der Straße weg. Oben angekommen musste ich kurz pausieren und einen Riegel essen. Auf dem Asphalt hat es so gebrannt, mir war kurz richtig übel. Aber ich hab mich wieder gefangen und Mike hat mich weiter angetrieben. Im Prinzip ging es hier immer weiter Auf und Ab bis nach Geiseben und Labe Nummer 4. Kurz davor hat jemand einen Rasensprenkler aufgestellt und hat uns zusätzlich noch mit seinem Gartenschlauch abgespritzt, das war richtig klasse 🙂

Jetzt mussten wir noch einmal nach oben und zwar zum Kaiserkogel, wo wir praktisch durch die Terrasse der Hütte laufen mussten. Das war sehr einladend, weil auch schön im Schatten, aber wir mussten weiter. Uns lief die Zeit davon, wir wollten ursprünglich in 8 Stunden fertig sein, aber das war leider nicht machbar, zumindest nicht für mich. In Kammerhof wartete die letzte Labe auf uns. Danach mussten wir nur ganz kurz eine Straße nach oben bis es schlussendlich nur noch bergab zurück nach Ober-Grafendorf ging. Und ich sags euch, das waren wirklich die schlimmsten letzten Kilometer, die ich bisher laufen musste. Es ging ewig nur geradeaus die Bahngleise entlang. Die Häuser wollten nicht und nicht näher kommen. Das war schlimmer als damals in Kaprun beim GGUT. Es war einfach kein Saft mehr in den Beinen. Ich konnte gerade noch einen Zombie-Schlurf-Laufschritt halten. Mike hat versucht mich zu motivieren, aber es ging einfach nicht mehr. Es hat mich schon gewundert, dass ich überhaupt irgendwie gelaufen bin. Lieber wär mir spazieren gewesen haha. Weiter vor uns waren noch zwei Läufer, die hab ich dann anvisiert und mich von denen nach vorne ziehen lassen, was auch funktioniert hat, denn kurz vorm Abbiegen in die Straße Richtung Ziel haben wir sie eingeholt. Letztendlich haben wir mit Thomas und den beiden einen 5er Zieleinlauf gemacht. Endlich fertig. Endlich was Kaltes zu trinken und endlich raus aus den Schuhen :p

So kaputt wie ich war, war trotzdem eines sofort klar. Nächstes Jahr kommen wir wieder. Da ist definitiv noch eine Rechnung offen. Ich möchte gerne die 8 Stunden schaffen und Mike zieht alleine los und versucht sein Glück mit der schnellen Truppe. Ob ich jemals die 111 versuche kann ich euch jetzt noch nicht sagen, aber ihr kennt mich ja, ich bin immer so wahnsinnig schwer zu überreden. Außerdem haben wir ja jetzt noch ein Jahr Zeit, bis wir uns entscheiden müssen. Aber jetzt gibt es noch ein paar Bilder von der Medaillenvergabe und Siegerehrung am Sonntag.

Wer sich die Strecke, Details und Ergebnisliste ansehen will, kann das hier machen.

Für gefühlte Trillionnen Bilder einfach bei Foto Durl durch klicken, vielen lieben Dank für diese Fülle an Fotos 🙂

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter und Helfer. Was ihr da für so eine kleine Starterrunde auf die Beine stellt, ist schon der Wahnsinn. Gerade mal 129 Läufer waren insgesamt gemeldet und ihr macht einen riesen Event daraus, der anderen Läufen mit mega Sponsoren und Zeugs in nichts nachsteht. Von Anfang bis Ende war alles bestens organisiert, top ausgeschildert und markiert und die Betreuung an den Labestellen ausgezeichnet. Auch die GPS Tracker sind genial, da kann man sich fast nicht verirren, denn ihr habt uns immer im Blick und könnt bei Anruf genau sagen, ob wir noch richtig sind. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr, dann hoffentlich nicht ganz so heiß und mit schnelleren Beinen 🙂

Das Rennen:

https://www.facebook.com/pg/Foto-DURL-276506962392082/photos/?tab=album&album_id=1926172274092201

Die Siegerehrung:

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12-h-Benefizlauf von Prambachkirchen

12 Stunden laufen? Nie im Leben, oder doch? Irgendwie muss ich an meinem Durchsetzungsvermögen arbeiten, ich bin einfach viel zu leicht zu überreden. Es hat wirklich nicht lange gedauert, bis ich den Entschluss gefasst habe, mich für Prambachkirchen anzumelden. Man muss ja nicht durchlaufen, kann ja pausieren, laben und sehen, was rundherum so passiert. So hab ich mir das zumindest vorgestellt.

Nach einer gemütliche Nacht im Froßdorfer Hof in Waizenkirchen, hat mich Mr. Runfiz nach Prambachkirchen gefahren. Immerhin war Start für die 12 Stunden schon um 6:30. Obwohl „schon“ eigentlich nicht stimmt, früher wäre mir lieber gewesen, denn da hätten wir länger die Kühle der Nacht genießen können. Aber gut, hat ja so schlussendlich auch funktioniert. Er ist dann wieder zurück zu seinem Frühstück gedüst, denn auf seinen Start musste er noch über 6 Stunden warten.

Es war eigentlich von der Früh weg ein wildes Getümmel. So viele Staffelteilnehmer haben für Stimmung gesorgt. Da wurde es wirklich nicht langweilig. Im Laufe des Vormittages bauten auch die Anwohner nach und nach ihre „Zuschauerstände“ auf, teils mit Musik und später noch lebensnotwendig mit Wassersprenklern und Wassercontainern. Die ersten 4 Stunden liefen auch ganz gut. Ich hatte 8 Kilometer in der Stunde angepeilt und konnte dies eben bis zur vierten Stunde gut halten. Danach machte mir aber der Unterleib etwas zu schaffen, hatte sich doch am Tag davor die Rote Tante zu Besuch eingenistet. Von da an habe ich mir eine Lauf-Geh-Taktik zurecht gelegt, 700 Meter laufen, 300 Meter gehen. Dazwischen Toilette und Labe. Das hat dann eigentlich für viele Stunden gereicht. Auch wenn die Stimmung dadurch nicht so gut war. Zwar hat mir Mr. Runfiz vor seinem Start geflüstert, dass ich laut Liste an zweiter Stelle bin, aber das konnte unmöglich sein. Mein Kopf wollte das nicht glauben. Megy (spätere Siegerin, yeah Megy 🙂 ) hat mich so oft überrundet, und viele andere auch. Da hat er sich sicher verschaut.

Irgendwie verging aber doch die Zeit und plötzlich waren 10 Stunden rum. Genau zu diesem Zeitpunkt kam ich zur Labe, wo ich mit Patrick abgeklatscht habe und wir uns gemeinsam auf die nächsten Runden begaben. Beflügelt durch die nette Begleitung und den langsam aufkommenden Wind konnte ich wieder zu meinem ursprünglichen Plan zurück kehren und zwei Runden laufen, einen Boxenstopp bei der Labe einlegen und wieder zwei Runden laufen. Patrick hat mich nach ein paar Runden verlassen und zwar mit den Worten: Ich kann nicht mit dir mithalten. Waaaas? Nicht mit mir mithalten? :O Ich war sowas von baff aber auch stolz wie nur sonst was. Das ich so etwas mal hören darf hätte ich nicht gedacht. Er selber belegte schlussendlich den ersten Platz in seiner Altersklasse und drehte die letzten Runden mit dem späteren neuen Österreichischen Rekordhalter Hubert, der in der Altersklasse M75 mit 74 Kilometern einen neuen Rekord aufstellte. Wahnsinns Leistung von euch beiden, und Danke Patrick für die nette Unterhaltung, daraus habe ich viel Energie gezogen!

Kurz danach habe ich noch ein paar Runden mit einer 6-Stunden Läuferin gedreht. Leider habe ich vergessen, nach ihrem Namen zu fragen, ich hoffe sie verzeiht mir. Während wir so dahin getrabt sind hat sich eine dicke schwarze Wolke über uns entleert. Endlich Abkühlung. Ich hab mich noch nie in meinem Leben so sehr auf Regen gefreut wie in diesem Moment. Den ganzen Tag habe ich mir schon Wolken und Abkühlung herbei gesehnt und endlich war es soweit. Die Unterhaltung und der Regen haben mich so gepusht, dass mich auch meine Begleiterin verließ. Tatsächlich mit den gleichen Worten, die schon Patrick benutzte. Unfassbar oder?! Zwei Komplimente an einem Tag 😀 Leider war der Schauer in weniger als einer halben Stunde vorbei, aber immerhin kam die Hitze nicht ganz so schlimm zurück. Selbst Mr. Runfiz konnte ich zumindest einmal überrunden, dass ich das mal erleben darf 😉

Und dann endlich, nach langen und doch auch irgendwie kurzen 12 Stunden das grande Finale. Stopp genau bei der Labe, genau bei Patrick und Hubert. Bei Regina und ihren Damen, die uns den ganzen Tag super betreut haben. Nach ein paar Minuten kam auch Mr. Runfiz dazu und wir haben es uns erst einmal auf dem Boden gemütlich gemacht. Tatsächlich konnte ich gar nicht mehr aufstehen, denn bei jedem Versuch musste ich mich mit Schwindel sofort wieder hinsetzen. Irgendwann nach den Vermessern kam auch Megy vorbei. Total frisch und fit auf den Beinen. Hat zusammen gepackt und ist Richtung Dusche verschwunden. Also bei uns hat das nicht so gut geklappt :p

Irgendwann haben wir es dann doch auf die Reihe gebracht, unsere 7 Sachen gepackt und alles zum Auto gebracht. Katzenwäsche und frische Klamotten mussten reichen, denn die Preisverleihung war eigentlich schon in vollem Gange. An dieser Stelle herzliche Gratulation an alle Finisher, egal ob Stockerlplatz oder nicht! Das waren irre Leistungen, die an einem Tag wie diesem schier unmöglich schienen. Eine Hitzeschlacht sondergleichen. Ich bin wirklich froh, dass ich mich entschieden habe hier teilzunehmen. Auch wenn ich es dazwischen für mehr als nur ein paar Momente bereut habe. Fast dachte ich schon, es gibt keine Alterswertung, weil wir nicht genug Teilnehmer waren, doch dann wurde ich plötzlich doch aufgerufen. Oh man wie aufregend. Ich hab mich so dermaßen gefreut und der Preis kam wie gerufen. Ein ganzes Körberl voller Obst und Gemüse. Die Weintrauben waren im nu vernascht, danach gings mir auch gleich viel besser. Und der Pokal ist wunderschön! Auch wenn ich mich frage, wer wohl das Modell war, immerhin habe ich jetzt dessen Fingerabdrücke und Lebenslinien 😉

Ich möchte auch noch ein großes Dankeschön an die Veranstalter richten, wirklich schöner Event, rundum perfekt organisiert und das Beste daran, sämtlich Einnahmen kommen der Oberösterreichischen Kinderkrebshilfe zu Gute. Das ist doch mal der Knaller, oder?!

Vielen Dank den Turbo Schnecken und auch an die vielen Unbekannten, die Dank der Namensschilder auch die Einzelläufer anfeuerten. Ganz besonders sei hier Michel erwähnt, der im Clownskostüm und mit Musik seine Runden spazierte und wirklich für jeden stärkende Worte und ein Allez Allez hatte.

 

Vielen Dank den Anwohnern, die Wasser für uns bereit stellten. Bitter nötig an so einem heißen Tag! Ich hoffe eure Wasserrechnung ist jetzt nicht all zu hoch 😉

Hier sind noch ein paar Eindrücke von der Strecke, über den Tag verteilt. Danke Herr  Turbo Schnecke für die Fotos! Ich glaube man sieht ganz gut, wie die Stimmung über den Tag wechselt. Morgens noch konzentriert, mittags einfach nur kaputt und abends kann ich sogar wieder lächeln 🙂

 

So Leute, das wars dann auch schon wieder von meinem ersten 12-Stunden-Lauf. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ich denke Prambachkirchen sieht uns nächstes Jahr wieder. Immerhin hat Mr. Runfiz noch eine Rechnung offen 😉

Zu den Ergebnissen bitte hier entlang.

Übrigens sind das die nächsten 81 Kilometer auf meiner Spendenliste. Gesamt also mittlerweile 237,6 Wettkampfkilomter, die meine Partner zu barem Geld für das Kinderhospiz Papageno machen!

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Mozart Ultra – geschafft!

Was für ein Tag! Mein Plan B ist super aufgegangen. Obwohl ich die Zeit von Salzburg bis Fuschl um eine knappe Stunde verbessert habe (4:20), habe ich gesehen, dass ich nicht genug Polster auf die nächsten Cutoff Zeiten mitnehmen werde. Deshalb bin ich auf den Mozart Ultra gewechselt. Das sind immerhin auch noch über 60 Kilometer und gute 2100 Höhenmeter gewesen. Ich habe deshalb gewechselt, weil ich mir für die Teilnahme an meinem ersten Ultratrail unbedingt einen positiven Abschluss gewünscht habe. Ein DNF wäre sicher nicht gut fürs Gemüt gewesen 😉 Gebraucht habe ich dafür dann leider 10:45 Stunden. In Fuschl hab ich den Fehler gemacht eine Cola aus der Dose zu trinken, das war wohl zu viel Kohlensäure und die nächsten 20 Kilometer habe ich immer wieder mit Seitenstechen gekämpft. Das hab ich tatsächlich am Sonntag auch noch gemerkt, wie ein Muskelkater in der Seite, echt grausam :p

Der Rückweg war wirklich anstrengend, obwohl mir die Strecke kürzer vorgekommen ist als im Training. Zum Nockstein hinauf haben meine Schweißdrüsen noch einmal gezeigt was in ihnen steckt, ich denke da habe ich das meiste Wasser verloren :p Die unbeliebtesten Streckenabschnitte waren wie immer die Nocksteinschlucht runter und dann noch runter zur Gersbergalm. Die beiden Wege sind mir so dermaßen verhasst, die sind für mich einfach nicht laufbar.

Nach den vielen Stufen den Kühberg hinunter war mir sogar kurz mal übel, aber das ging zum Glück schnell vorbei. Dann habe ich mich wieder zusammen gerissen und versucht den Rest in die Stadt wieder halbwegs zu laufen. Die Stufen den Kapuzinerberg rauf gings dann eigentlich wieder und ich habe sogar noch ein paar Leute überholt, aber fragt mich nicht wie das zugegangen ist. Und ich schwöre, ich bin den ganzen Kapuzinerberg und den Rest durch die Stadt ins Ziel gelaufen, als hätte ich nur ein paar Kilometer hinter mir. Der Zieleinlauf war extrem geil und ich hab mich so gefreut, dass so viele Leute auf mich gewartet haben. Danke Leute, ihr seid die Besten :*

Ich hab jetzt leider noch keine genaue Zeit, da die Umbuchung nicht geklappt hat und ich somit noch nicht mal in der Wertung bin. Aber ich schwöre hoch und heilig, ich bin die ganze Strecke gelaufen. Wer es nicht glaubt, kann es auf Strava kontrollieren 😉

https://www.strava.com/activities/1642702773

EDIT: Meine offizielle Wertung ist da:

Gesamt Platz 131 von 172                                                                                                        Damen Platz 30 von 42                                                                                                    Altersklasse Platz 16 von 22

Unbenannt

Ich möchte mich nicht nur beim gesamten Team des Mozart100 bedanken, hier ganz besonders bei Claudia Kolussi für die Hilfe und Unterstützung schon im Vorfeld, sondern auch bei ganz vielen lieben Menschen, die ich eigentlich erst durch die Vorbereitung auf den Mozart 100 via Strava, Instagram oder Facebook kennen gelernt habe. Die Community ist schon der Wahnsinn. Ihr macht diesen Sport und solche Ereignisse zu etwas ganz besonderem. Ich hoffe ich hab euch auf den verschiedenen Kanälen verlinkt, falls ich wen vergessen habe, bitte ich um Entschuldigung. Ein Foto geht mir leider ab, das war im Ziel und da hab ich einfach nicht mehr daran gedacht, sorry Christian, das holen wir irgendwann nach! Und der Christoph läuft mir auch immer zu schnell davon, aber danke fürs Anfeuern auf der Strecke! Und Rainer: Gratuliere zu deiner Wahnsinns Zeit! Mike und Jörg: Gratuliere zu eurem ersten Trailmarathon und Andrea zum ersten Halbmarathon, der dann ein 25k Lauf wurde, hoffentlich wird das nächstes Jahr besser ausgeschildert :p

Großes Dankeschön natürlich auch an meine Sponsoren, egal ob mit Geld, Sach- oder Dienstleistungen, eure Hilfe ist sehr willkommen und wird hoch von mir geschätzt. Denn eigentlich bin ich was den sportlichen Erfolg angeht im Niemandsland, um so mehr freut es mich, dass ihr trotzdem an mich glaubt und mich und mein Spendenprojekt unterstützt. Vielen vielen Dank!

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Ich hatte ja auf der Strecke Telefonverbot, aber ein Bild musste ich trotzdem machen, das war gleich nach dem Start als wir über den Kaufmannsteg die Salzach querten. Bitte wann sieht man schon einen Ballon über der Salzach mit den orange gefärbten Bergen im Hintergrund? Ganz genau, so gut wie nie, da hätte ich jetzt gern meine Kamera dabei gehabt :p

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer noch den Rest der Strecke kennen lernen möchte, sollte einfach hier durchblättern, immerhin die Mozart100 Marathon Strecke von Salzburg bis Hof und zurück. Die Strecke Salzburg Fuschl hätte ich noch auf Strava mit ein paar Bildern und falls ihr noch nicht genug habt und den nicht absolvierten Streckenabschnitt von Fuschl über Schafberg und Co zurück nach Fuschl sehen wollt, einfach hier entlang.

Aber jetzt endlich mein Zieleinlauf, danke Gerda für die Fotos 😀

 

 

 

 

 

 

Countdown läuft…

Kurzmitteilung

Noch 5 mal schlafen bis zum Mozart 100!

Im Moment kann ich echt nicht sagen, ob ich mich freue, fürchte oder einfach alle Emotionen zusammen in mir rum wühlen. Ich hab einfach Angst, nicht gut genug vorbereitet zu sein. Aber kann man sich denn perfekt auf so etwas vorbereiten?

Was meint ihr?

Und natürlich ist auch die Spendenplattform weiterhin geöffnet. Ende des Jahres wird dann alles zusammen gezählt und an das Mobile Kinderhospiz Papageno überwiesen: https://www.leetchi.com/c/soziales-von-kinderhospiz-papageno 

Immerhin geht es top gestylt an die Startlinie 😀

 

Mozart 100 – war es das für mich?

Das war mehr als ernüchternd. Hab ich zu hoch gepokert? Der Test gestern von Fuschl über Eibensee, Plombergstein, Schafberg- und Sausteigalm hat sehr viel Zeit gekostet.

Unbenannt

Aber erst mal der Reihe nach. Wir sind an diesem wunderschön sonnigen Sonntag gestern um 8:21 in Fuschl gestartet. Bis zum idyllisch gelegenen Eibensee geht es schöne Forstwege durch den Wald hinauf, ähnlich der Glasenbachklamm. Beim Abstieg danach haben wir uns gleich das erste mal verlaufen, also ein paar Meter und Höhenmeter extra, macht ja nichts, wir sind ja noch nicht lange auf dem Weg. Dafür wurden wir mit dem ersten schönen Ausblick Richtung Schafberg belohnt, ein weiteres Ziel dieser Runde. Am Fuße des Plombergstein wuselte es vor lauter Kindern im Klettergurt, an denen wir vorbei fast rauf bis zum Gipfel mussten. Dafür geht es auf der anderen Seite richtig cool runter durch kleine Felsspalten und Höhlen. Da gibt es allerdings so viele rote Markierungen, dass die Mozart100 Leute hoffentlich eine andere Farbe wählen haha. Danach geht es runter nach Winkl, dort haben wir bei einem Brunnen unsere Beutel und Flaschen aufgefüllt, zum Glück, denn das haben wir alles gebraucht.

 

Und jetzt gehts auch gleich richtig zur Sache. Ich war vor Jahren schon mal auf dem Schafberg, konnte mich aber nicht mehr genau an den Weg erinnern. Den hab ich wohl erfolgreich verdrängt haha. Durch den Wald über teils steile Singletrails geht es rauf auf 1320 Meter bis zur Schafbergalm. Das wäre dann auch die Halbzeit für den Mozart100. Eine Stunde haben wir dafür gebraucht, angeschrieben waren 2, also nicht so übel, oder :p Leider hat mich ab hier wieder dieses verdammte Seitenstechen geplagt, sonst wäre das ein richtig cooler Downhill gewesen, wo man ordentlich brettern kann. Da hab ich leider viel Zeit liegen lassen. Danach geht es hoch zur Falkensteinwand, aber nicht wie vom Wolfgangseelauf gewohnt entlang der Forststraße runter zum See, sondern ganz gemein noch einmal hoch zum Aberseeblick, super Aussicht, aber hätte es nicht wenigstens einmal der leichte Weg sein können? :p

EDIT: Der Aberseeblick ist tatsächlich nicht mehr dabei, ich hatte wohl noch die alte Route auf der Uhr gespeichert. Der Weg geht tatsächlich normal den Falkensteinweg entlang runter zum See. Sorry Mike :p

Es geht durch Fürberg durch und weiter am See entlang nach St. Gilgen, wo wir uns beim Minigolfplatz eine Cola gekauft haben. Die schmeckte einfach himmlisch und war in kürzester Zeit ausgetrunken 🙂

 

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Aberseeblick

Nach St. Gilgen wird es noch mal richtig heftig. Es geht hoch Richtung Zwölferhorn zur Sausteigalm. Wir hatten ja gehofft, dass das Gasthaus, welches man von unten sieht, unser Ziel ist, aber leider war dem nicht so. Hier haben mich dann auch Zweifel geplagt, ob ich die 100 überhaupt schaffen kann, wenn es jetzt schon so anstrengend ist. Mike musste mir ganz schnell ein paar Witze erzählen um mich abzulenken. Hat leider nur bedingt geholfen, die Zweifel sind größer denn je :/ Dafür war der Weg von der Alm runter nach Kühleiten und weiter bis Fuschl richtig schön, fast schon gemütlich. Kurz nach Kühleiten geht es noch mal etwas den Wald hoch, aber danach ist wirklich alles gut laufbar. Wir hatten tatsächlich noch Kraft in den Beinen. Das letzte Straßenstück bis zum Parkplatz war zwar nicht mehr so angenehm, aber das war ja jetzt schon das Ende.

 

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Alles zusammen mit Verlaufen und vermutlich etwas GPS Gehüpfe am Fuße des Plombergstein waren es laut Uhr 47 Kilometer und 2483 Höhenmeter. Ziehen wir die Definition für einen Ultra heran, war das praktisch mein Zweiter Ultralauf und Mikes erster Ultratrail, gratuliere mein Schatz 🙂 Gebraucht haben wir dafür 9:29:52, also weit über der Cut Off Zeit. Mike alleine wäre sicher schneller gewesen, aber hier geht es ja um mein Abenteuer und das hat seit gestern einen limitierenden Faktor dazu bekommen. Kontrollzeiten, die ich vermutlich nicht einhalten kann. Ich kann rechnen was ich will, wenn ich den ersten Teil nicht in unter 4 Stunden schaffe, bin ich spätestens nach dieser Runde raus und kann nur ein DNF nachhause bringen, drei Buchstaben, die kein Läufer in der Ergebnisliste sehen will. Aber zum Glück gibt es Plan B. Man darf nämlich nach 4 Stunden in Fuschl auf die 65k wechseln und das wird, sofern nicht ein Wunder geschieht und meine Beine schneller als jemals zuvor sind, vermutlich der Fall sein. Frau muss ja realistisch bleiben. Aber jetzt geht es erst mal ins Tapering, das heißt Urlaub genießen, Beine hoch legen bzw. nicht zu viel belasten und ausruhen. Am 16. Juni wird sich dann entscheiden, wie weit mich meine Mozart 100 Reise führt. Drückt mir die Daumen 🙂

Genaue Streckenbechreibung des Mozart100: https://www.mozart100.com/wp/wp-content/uploads/Streckenbeschreibung-mozart-100_2018_3.pdf

 

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