Johannesbad Thermen-Marathon

Ach ich sags euch, das war vielleicht ein Tag. Das fing schon an bei der Hinfahrt. Schneefahrbahn, fast nichts geräumt. Ich musste schon so dringend pinkeln, aber mit stehenbleiben war nichts, sonst wären wir vermutlich nicht mehr weiter gekommen. Endlich dort angekommen die ewige Parkplatzsuche, aber die hab ich mir erspart, denn Jörg und ich sind raus, logisch erst mal auf die Toilette, und dann die Startnummern holen. Zurück zum Auto umziehen und hier hab ich den nächsten Fehler gemacht. Das Gelände rund um den Startbereich und auch der Weg zum Parkplatz sahen nicht sehr gut geräumt aus, deshalb hab ich mich für meine Icebug Schuhe entschieden. Ihr wisst schon, die mit den coolen Spikes.

Wie sich heraus stellen sollte, war das ein grober Fehler, denn sie haben es tatsächlich geschafft, den Großteil der Strecke noch vor dem Start zu räumen und zu salzen. Ich musste auch zwischendurch nicht nur einem Läufer erklären, dass meine Schuhe nicht voller Wasser sind, sondern die Geräusche von den Spikes kommen. Tja, auf Asphalt sind die Dinger einfach unglaublich laut.

Kurz vor dem Start, da war noch alles gut 😉

Die ersten Kilometer waren schon sehr anstrengend und eigentlich hab ich im Kopf schon bei Kilometer 3 ans Ende gedacht. Bei Kilometer 10 war ich dann auch schon bei 1:03, zwar schneller als gefühlt, aber langsamer als geplant. Am Ende von Loop 1 rannte dann auch kurz vor mir der Sieger des Halbmarathons ein und das ist dann schon bitter. Ich bin grad erst bei Runde 1 ist der Typ schon wieder fertig. Die liebe Babsi hat mir dann auch zugejubelt und am liebsten wäre ich bei ihr stehen geblieben und hätte das Rennen beendet, aber dann hätte es keine Medaille gegeben. Also auf in Runde 2. Mit jedem Kilometer wurde ich langsamer, die Knie fingen an zu schmerzen und der Rücken auch. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Schuhe verflucht. Ich hab mich halt irgendwie bis zum Ende durchgequält, aber lustig war das nicht. Letztendlich bin ich dann mit 2:22 ziemlich gefrustet durch den Zielbogen, Medaille und warmen Tee holen und ab zum Auto, endlich diese Dinger ausziehen. Immerhin war ich nicht letzte, es reichte für Platz 143. von 187, Platz 19 von 27 in AK 40, ja richtig gelesen, die haben mich schon in die 40er gereiht, solche Schlingel aber auch :p Kleiner Trost, das sind die ersten 21,1 Kilometer für das Mobile Kinderhospiz Papageno 🙂
Gratulation an meine Mitstreiter Andrea und Jörg, Mike zum neuen Halbmarathon-PB mit 1:35, Babsi neue Bestzeit auf 10 km mit 52 Minuten und die Rakete Rainer mit 1:19 auf Podestkurs beim HM, ich gratuliere euch allen von Herzen, obwohl ich auch ein klein wenig eifersüchtig bin 😉

Danach haben wir uns in der Therme aufgewärmt und etwas gegessen. Der Rückweg war dann auch um einiges leichter zu fahren und wir haben uns alle auf daheim und unsere Sofas gefreut.

Next stop: 06.04.2019 Lassee 6 Stunden Benefizlauf, dort gilt es 46,82 Kilometer zu schlagen. Mal sehen, ob mir das gelingt :p

Alkoholfei bitte…

In letzter Zeit war es etwas ruhiger hier am Blog, fleißige Follower haben aber sicher alles auf Facebook und Instagram mitbekommen. Heute wende ich mich mit einem ernsteren Thema an euch. Anlass ist mein zweiter Jahrestag.

Auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, dass ich meinen letzten Schluck Alkohol getrunken habe und was soll ich sagen, ich bereue es nicht, diesen Schritt gegangen zu sein. Die meisten fanden das okey bis gut, aber manchmal traf ich auch auf Unverständnis, auch jetzt noch. Ich muss sagen, dass es mich schon manchmal erschreckt, wie sehr Alkohol zu unserem Alltag gehört. Das Feierabendbier, Stammtischtrinken, Partywochenende, bei jeder Familienfeier, Grillerei usw. Es gibt eigentlich keine Anlässe ohne Alkohol. Dabei steht die Alkoholsucht an dritter Stelle als Ursache für vorzeitiges Sterben nach Tabakkonsum und Bluthochdruck. Sie ist zudem die häufigste Todesursache bei jungen Männern in der EU. 7,4 % der gesundheitlichen Störungen und vorzeitigen Todesfälle in Europa werden auf Alkohol zurückgeführt. Das ist schon erschreckend.

Ich selber stand mit einem Fuß schon auf der Schwelle zur Alkoholsucht und konnte nur mit Glück einen anderen Weg einschlagen. Zu der Zeit damals war es keine Seltenheit, dass ich zuhause alleine getrunken habe. Ausgehen war manchmal nicht mehr möglich, weil ich einfach weinend unter der Dusche zusammen gebrochen bin. Warum ich euch das erzähle? Weil es wichtig ist. Weil es wichtig ist zu verstehen, dass Alkohol euch nicht weiter bringt. Eure Probleme sind nach dem Rausch immer noch da. Davor kann man nicht davon laufen. Man muss sich dem Leben und all seinen Herausforderungen stellen.

Wenn ihr nicht so viel Glück habt und alleine aus dem Loch kriechen könnt, holt euch professionelle Hilfe. Es gibt Menschen, die für euch da sind, die euch unterstützen und wissen, was zu tun ist. Mittlerweile habe ich begriffen, dass ich ein Suchtmensch bin und werde mich hüten wieder in diese Stolperfallen mit Namen Alkohol und Zigaretten zu tappen. Vielleicht ist Sport jetzt meine Ersatzdroge. Mag sein, aber damit schade ich zumindest niemandem. Ich bin fitter denn je, und das mit fast 40, und mir geht es gut dabei.

Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen, der grad in der Klemme sitzt erreichen, genau dir sage ich: Du bist nicht allein. Wir alle straucheln von Zeit zu Zeit und suchen den leichten Ausweg. Aber der leichte Ausweg ist nur eine Illusion und bringt am Ende nichts anderes als Schmerz und Trauer.

Wenn du glaubst, du kommst alleine nicht mehr weiter, dann lass dir helfen. Rede mit deiner Familie, ruf eine Hotline an, frag deine Freunde, mach es öffentlich und vielleicht hilft dir sogar ein Fremder. Du schaffst das! 🙂

Danke für eure Aufmerksamkeit, nachfolgend noch ein paar Webseiten und Telefonnummern:

http://www.anonyme-alkoholiker.at/ Zentrale Kontaktstelle Tel: 01 / 799 55 99 E-Mail: info(at)anonyme-alkoholiker.at

http://www.suchthilfe-salzburg.at/kontakt/suchtberatung/drogenberatung/ StadtSalzburg                                                                                                                Saint Julien Straße 9a 5020 Salzburg MO 09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr DI   13:00 – 17:00 Uhr MI  13:00 – 15:00 Uhr DO 09:00 – 12:00 Uhr und  13:00 – 17:00 Uhr FR  09:00 bis 12:00 Uhr T: +43 (0) 662 87 96 82 F: +43 (0) 662 87 96 82 23 drogenberatung@suchthilfe-salzburg.at

Notrufnummer 142

  • Mit der Notrufnummer 142 erreichen Sie uns in ganz Österreich – 24 Stunden am Tag, auch an Sonn- und Feiertagen.
  • Die Notrufnummer 142 ist – ohne Vorwahl – im jeweiligen Bundesland gebührenfrei erreichbar, vom Festnetz und von Handys.
  • Die Telefonseelsorge garantiert Verschwiegenheit.

Allergien und wie man sie los werden kann – Gastbeitrag von Andreas Hausstätter vom Tuina Point Salzburg

Hallo zusammen, 

nachfolgend ein Beitrag von Andreas vom Tuina Point Salzburg über seine Allergiebehandlung, weil ich überzeugt bin, dass er euch damit wirklich helfen kann. Ich selber war jetzt das dritte mal dort und bin schwer begeistert. Beim letzten mal hat er meine Schulter behandelt, die mir schon seit Monaten Ärger macht und nach nur einer Sitzung ist der Schmerz fast weg und der Umfang der Beweglichkeit hat wieder merklich zugenommen. Ich selber hab zum Glück nur mit Lebensmittelunverträglichkeiten zu kämpfen und nicht auch noch mit Pollen- oder Haarallergien, aber ich kenne ein paar Leute, die darunter sehr leiden, und genau für euch ist dieses Angebot:

Pollen, Gräser, Katzenhaare, sie alle verursachen bei einer Allergie:

  1. Augenjucken
  2. Trockenheit der Augen
  3. Rhinitis
  4. Ausschläge

Was passiert da?

Nach der Lehre der traditionellen chin. Medizin bringen diese von Außen eindringenden Faktoren bei einem geschwächten Immunsystem den Körper aus der Balance.

Als Therapeut ist es dann die Aufgabe, den Körper wieder in Balance zu bringen und das Immunsystem so zu stärken, dass diese eindringenden pathogenen Faktoren keine Chance mehr haben, alles durcheinander zu bringen.

In der Regel sind 7-10 Softlaserakupunktur-Behandlungen notwendig, die komplett schmerzfrei sind.

Vorbeugend am besten schon vor dem Frühling damit beginnen, damit man dann im Sommer kein böses Erwachen hat.

http://www.tuinapoint.at/db3/allergie-behandlung-25/

PRAXIS SALZBURG

Hart – Härter – Steyr

Das Leute war wirklich einer der härtesten Läufe, die ich bisher gemacht habe. Ich glaube das hab ich schon öfter geschrieben, aber dieses Mal stimmt es wirklich :p

Ich habe doch zwei und drei Wochen vor Steyr beim Fuschlseelauf und beim Dachstein Torlauf mitgemacht. Beide für meine Begriffe auf Anschlag und ziemlich flott. Nach Dachstein hat sich mein rechter Knöchel/Sprunggelenk gemeldet und ich hab zwei Wochen vor Steyr so gut wie nichts gemacht, damit wieder Ruhe einkehrt.

Leider hat das nicht geklappt und der Knöchel hat sich schon in den ersten Kilometern des 6 Stunden Laufes von Steyr gemeldet. Obwohl ich am Anfang noch relativ flott unterwegs war ist es nach zwei Stunden schon unangenehm geworden. Nach knapp der Hälfte habe ich Schuhe getauscht, in der Hoffnung, dass das etwas bringen würde. Gleichzeitig hat mir Mike vor dem Start der 3 Stunden geflüstert, dass ich mich auf Platz 2 vorgearbeitet habe und den wollte ich einfach nicht aufgeben. Also habe ich die Zähne zusammen gebissen und bin weiter gelaufen. In der letzten Stunde dann teilweise mit Tränen in den Augen gegangen oder gelaufhumpelt während die anderen an mir vorbei gelaufen sind :/

Die letzte Runde habe ich dann perfekt getimed und bin bei den beiden Sanitätern zum Stehen gekommen, wo ich mir gleich einen Kühlbeutel geholt habe. Meinen zweiten Platz konnte ich verteidigen und auch die anderen waren sehr erfolgreich. Jörg meisterte seinen ersten Ultralauf mit Bravour, Andrea lief beim 3 Stunden Bewerb auf Platz 3 in ihrer AK. Megy von Laufend Lachen Schenken sicherte sich den Overall Sieg im 3 Stundenlauf. Und auch ein neuer Weltrekord wurde aufgestellt, Simon Josy lief in 6 Stunden 48,5 Kilometer und das mit 85 Jahren! Auch die Lebenshilfe war mit zahlreichen Läufern vertreten, unter anderem eine blinde Dame, die mit Hilfe ihrer Begleiter Runde um Runde gegangen ist und das volle 6 Stunden lang. Herzliche Gratulation an euch alle!

Es hat mich sehr gefreut, ein weiteres Abenteuer mit meinem Mann und unseren Freunden zu erleben. Ich bin wirklich glücklich, so eine tolle Mannschaft gefunden zu haben. Team Runfiz wächst hoffentlich weiter und mit der Hilfe von Freunden lässt es sich gleich viel leichter Wettkampfkilometer sammeln und außerdem wird es wirklich nie langweilig 🙂 Nächster und für mich letzter Halt in dieser Saison ist der Wolfgangseelauf mit 27 Kilometern. See you there!

Und jetzt unser Tag in Bildern für euch 🙂


 

Hier gibt es noch Infos zum Lauf, die Ergebnisse und jede Menge Fotos:              https://www.6h-steyr.at/ 

Gesammelte Wettkampfkilometer: 372 Km

Meine Sponsoren:

Tuinapoint Salzburg

asymmetrie.com

elysion.life

joyfoods.de

fb.com/lastellaSchmuck

organicpizza-salzburg.com

testarossa.cafe

Tuina Point Salzburg

Was so ein Jobwechsel alles mit sich bringt? Für mich auf jeden Fall neue Kolleginnen und Kollegen und einen neuen Sponsor 🙂

Andreas Hausstätter ist Tuina Therapeut mit zusätzlicher TCM Ausbildung. Außerdem kann er sich noch um die Wirbelsäule kümmern und diese nach der Dorn-Breuss Methode richten. Kinesiotaping, Funktionsgymnastik, Qi Gong und weitere Therapieansätze runden das Angebot ab. Ein Kräuterkundiger ist er obendrein, sieht aber nicht aus wie Miraculix 😉      Übrigens kann er auch bei diversen Allergien behilflich sein.

Aber lest selbst, was er über sich und seinen Werdegang schreibt:
„Schon in meiner frühesten Kindheit wurde mir von meiner Mutter vermittelt, dass wir uns mit einer Alternativmedizin sehr gut unsere Gesundheit erhalten und verbessern können. Ich bin mit der Kräuterkunde von der Heiligen Hildegard von Bingen (Hl.HvB) aufgewachsen. Dieses Wissen hat mir immer eine ergänzende Sichtweise zur Schulmedizin offenbart, die mir selbst oftmals eine auf natürlicher Basis basierende Heilung beschert hat.
Wie es der Zufall so bringt, habe ich in meiner dreijährigen Ausbildung als Tuina Therapeut, (Lehrinstitut Fühlbar anders in Salzburg) und einer zweijährigen TCM Weiterbildung, immer wieder Parallelen zur H.HvB Heilmethoden mit der chinesischen Medizin beobachtet.
Daraus konnte ich mit den gleichen Grundsätzen die TCM und HHvB Heilmethoden verbinden und eine gemeinsame Strategie für eine alternative Heilung erarbeiten, die ich auch in meinen Seminaren gerne an andere interessierte Menschen weitergebe.“
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Und ja, diesen wirklich gut ausgebildeten freundlichen und aufgeschlossenen Therapeuten darf ich seit Neuestem zu meinen Sponsoren zählen. Einmal im Monat wird er mich durchkneten, gerade biegen und was sonst noch alles nötig ist um mich und meine Beine am Laufen zu halten, damit auch weiterhin viele Wettkampfkilometer dazu kommen, die dann von anderen Sponsoren zu barem Geld für das Mobile Kinderhospiz Papageno gemacht werden.

Der erste Termin glich einem gegenseitigen Beschnuppern, wobei aber trotzdem ordentlich gearbeitet wurde. Seit ich denken kann ist meine Wirbelsäule schief und über die Jahre haben sich natürlich kleine Wehwehchen eingeschlichen. Die nächsten Termine werden zeigen, wie weit er das wieder richten kann, aber er ist guter Dinge, also bin ich das auch. Und wenn ihr wissen wollt, wo es ein Zeitloch gibt, dann legt euch auf Andreas Liege, die 45 Minuten waren im Nu vorbei. Kurz danach fühlte es sich erst einmal schlimmer an, aber am Tag danach habe ich gemerkt, dass hier was gemacht wurde und mein Körper über Nacht gearbeitet und sich irgendwie ausgerichtet hat. Klingt komisch, aber ich wüsste im Augenblick nicht, wie ich es euch anders beschreiben soll. Ich für meinen Teil freu mich schon aufs nächste Mal im Oktober. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, was hier so passiert und wie es mir dabei geht.

Wer aber jetzt schon neugierig geworden ist, kann sich hier ein wenig umsehen, oder sogar gleich einen Termin ausmachen.

Kontakt:

Mail: therapie@tuinapoint.at

Tel: 0664 4138795

Webseite: http://www.tuinapoint.at/db3/

Facebook: https://www.facebook.com/hausstaetter/

Gesamtkilometer für die Spendenliste: 348 km

Weitere Sponsoren:

asymmetrie.com

elysion.life

joyfoods.de

fb.com/lastellaSchmuck

organicpizza-salzburg.com

testarossa.cafe

Dachstein Torlauf 2018

Auf Grund des Wetters habe ich nicht wirklich viele Bilder gemacht, aufmerksame Follower werden die paar bereits auf Facebook oder Instagram gesehen haben. Der Lauf selber war aber ziemlich cool, eine wirklich tolle und vor allem schnelle Strecke und trotz Nässe sehr gut laufbar. Leider hab ich es mir nicht gut genug eingeteilt, da es eine Woche davor beim Fuschlseelauf auch so gut ging bin ich einfach los gelaufen und dachte das geht schon und die Strecke hat einfach zum Ballern eingeladen. Für die 12 Kilometer in Fuschl hat die Taktik gut gereicht, aber für die 24 km mit 650 Höhenmetern wars dann doch zu gewagt. Die erste Hälfte hat gut geklappt und ich bin gut voran gekommen, aber nach dem steilsten Stück eine Straße zum Parkplatz der Silberkarklamm hoch wars irgendwie vorbei. Danach wollten die Beine einfach kein Tempo mehr machen. Die zweite Hälfte hat sich dann gezogen wie ein Kaugummi und ich bin nicht und nicht weiter gekommen. Das letzte Viertel war ich dann meistens mit einem älteren Herren gleich auf, was auch gar nicht so schlecht war, denn ein zwei Abzweigungen waren für mich nicht eindeutig markiert und er hat mir gut den Weg gewiesen. Kurz vorm Ziel haben sie uns dann noch eine Extraschleife durch eine frisch gemähte Wiese geleitet, obwohl wir vorher einfach von oben runter laufen hätten können um ins Ziel zu gelangen. Das war dann auch nicht mehr ganz so lustig :p Letztendlich konnte ich nicht unter 3 Stunden bleiben und bin mit 03:06:31 eingetrudelt. Immerhin wurde ich bei der Tombola danach entschädigt und ging mit einem Paar nagelneuer La Sportiva Laufschuhe, gesponsert von Ski-Willy, nachhause, yeah 🙂

Alles in Allem eine klare Empfehlung für nächstes Jahr, eine noch kleine, aber sehr feine Laufveranstaltung, die auch zum Atra Speed Trail Cup zählt und wenn es das Wetter nächstes Jahr zulässt mit der langen Distanz auch zum Marathon Trail Cup.

 

Hier gibt es noch ein cooles Video vom Lauf, wenn ihr genau aufpasst, seht ihr sogar mal Mike durchs Bild flitzen 🙂

 

Gesamtkilometer für die Spendenliste: 326,8 km

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Fuschlseecrossing & Fuschlseelauf

Irgendwie meinte es der Wettergott gut mit mir. Auch wenn er mit dem Nass von oben etwas sparsamer sein hätte können, war es doch insgesamt für mich in Ordnung.

Samstag hieß es antreten zu meinem ersten Freiwasserschwimmbewerb. Ich habe mich vor gefühlten Ewigkeiten für das Fuschlseecrossing, die halbe Strecke, angemeldet und jetzt war es endlich so weit. Nachdem wir die Startunterlagen für das Schwimmen und für den Lauf am nächsten Tag geholt haben, hieß es erst einmal ab zum Racebriefing, welches nicht nur informativ, sondern auch recht unterhaltsam war. Danach ging es mit den Booten der Wasserrettung zum Badeplatz Stöllinger. Wir hatten wohl das „Speedboat“ erwischt, denn während der kurzen Fahrt überholten wir kurzerhand einfach die anderen 3 Boote mit dem selben Ziel. Vom Boot ging es direkt ins Wasser, denn pünktlich um 13 Uhr war der Startschuss zu hören.

Zum Glück hielt sich das Gedränge einigermaßen in Grenzen und ich bekam keine Füße oder Ellenbogen ins Gesicht. Ich brauchte eine Weile bis ich einen halbwegs guten Rhythmus gefunden habe, aber nach den ersten paar hundert Metern ging es eigentlich ganz gut. Irgendwann sah ich plötzlich Steine unter mir und dachte, hoppla, da stimmt etwas nicht. Ich war zu weit rechts geschwommen und ziemlich nah ans Ufer gekommen. Das bedeutete natürlich, dass ich einen Umweg gemacht habe.

Im weiteren Verlauf versuchte ich wieder auf Linie zu kommen, aber im Endeffekt schwomm ich eine Art Zick-Zack-Kurs. Zu meinem Glück hielten sich die Wellen so lange ich im Wasser war zurück und so machte der Umweg von der Zeit her jetzt nicht so viel aus. Ziel war unter einer Stunde zu bleiben und möglichst nicht als Letzte ins Ziel zu kommen.Beides ist mir gelungen. Offizielle Zeit: 47 Minuten und 44 Sekunden. Laut meiner Uhr für 2249 Meter, tja, shit happens 😉

Übrigens torkelt man da ganz schön wild aus dem Wasser, mir war tatsächlich leicht schwindlig und ich brauchte ein paar Momente, bis ich mich wieder an festen Boden unter den Füßen gewöhnt hatte.

Sonntag waren wir dann für den Fuschlseelauf gemeldet. Schon bei der Hinfahrt begann es zu regnen und das hörte auch während dem Einlaufen nicht auf. Aber manchmal muss man auch Glück haben und pünktlich mit dem Startschuss fiel der letzte Tropfen und im weiteren Verlauf wurde es sogar heller und man konnte die Sonne erahnen. Trotzdem waren natürlich die Temperaturen im Keller, immerhin hat es auf unter 1000 Meter runter geschneit und das spürte man.

 

Wir umrundeten den Fuschlsee im Uhrzeigersinn. Die ersten Kilometer war ich für meine Begriffe richtig schnell unterwegs und so hoffte ich, dass ich mir einen kleinen Vorsprung auf die Anstiege vom anderen Ufer raus laufen könnte. Sogar die Tore zum Schloss Fuschl waren für uns geöffnet und so sparten wir uns diesen einen knackigen Anstieg durch den Wald. Der Rest des Weges führte wunderschön den See entlang, der mystisch gedampft hat, so wie wir Läufer vermutlich auch, nur nicht ganz so mystisch. Die Labe hat mich leider enttäuscht, denn trotz des Wetters und der niedrigen Temperaturen gab es nur kalte Getränke. Da hätte ich mir einen warmen Tee gewünscht. Kalte Getränke bei solchen Temperaturen verursachen bei mir Bauchschmerzen und so bin ich ohne zu trinken weiter gelaufen. Nach und nach, speziell bei den Anstiegen, schaffte ich es, den ein oder anderen Läufer zu überholen. Gesamt änderte das zwar nicht viel, aber für mich ist das immer wieder eine Freude, auch wenn mir manche der Überholten doch ein wenig leid taten. Auf der Straße versuchte ich noch einen letzten Sprint hinzulegen und lief durch den ersten Bogen und dachte, yeah fertig. Als ich locker um die Kurve auslaufen wollte, signalisierten mir die anderen, dass ich noch durch den zweiten Bogen müsste, damit meine Zeit zählt. Hui knapp noch mal den Mann neben mir überholt und vor ihm rein gehuscht.  Aber jetzt, fertig. Leider gab es auch im Ziel keine warmen Getränke, also holte ich mir fürs erste Mannerschnitten und Melonen. Die zwei Gastrobons aus dem Startersackerl wurden mir für eine kleine Portion Nudeln mit Sauce abgeknöpft. Nach dem Begutachten der offiziellen Ergebnislisten haben wir uns aus dem Staub gemacht und sind den Rest des Tages gemütlich auf der Couch versumpft. Was soll man denn sonst machen, nach zwei Tagen Action? 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

Das wars also von diesem Rennwochenende. Nächster Startschuss schon kommenden Samstag beim Dachstein Torlauf in Ramsau. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter wieder mitspielt 🙂

Die Kamera werde ich dann auch wieder dabei haben, dann gibt es hoffentlich bessere Fotos :p

Und es gibt Neues an der Sponsorenfront, aber dazu mehr im September 😀

Gesamtkilometer für die Spendenliste: 302,8 km

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