10. Trumer Triathlon

Was für ein Fest! An zwei von drei Tagen war ich bei diesem Spektakel dabei und muss sagen ich bin überwältigt. Was sich die Organisatoren da antun das ist schon gewaltig.

Opener war das Seecrossing am Freitag, bei dem ich über die 3 km Distanz an den Start ging. Vom Schwimmbad Seeham zum Ausstieg am Seespitz in Obertrum. Das Wetter war hervorragend, nur der See war etwas zu warm, um genau zu sein 28,4 Grad zu warm. Dementsprechend war natürlich Neoprenverbot und somit die Schwimmerei anstrengender als sonst. Aber die Leute waren trotzdem alle gut drauf und so herrschte schon vorm Start reges Treiben und man sah viele fröhliche Gesichter.

Erst bin ich alleine zum Shuttle gegangen, da mein Mann meinte er bleibt gleich beim Zielgelände. Aber nach ein paar Minuten kam er dann doch zurück, dort war es ihm noch zu langweilig. Kurz nach ihm dann die Überraschung, Barbara und Rose tauchten auf, beides top Motivatoren, sie wollten mich nicht alleine lassen. Ich hab mich so gefreut, da war ich kurz vor dem Start gleich gar nicht mehr so nervös 🙂

So sind wir dann also doch zu viert nach Seeham gefahren, wo es schon ganz schön gewuselt hat. Rennbesprechung, ausziehen, Fotos machen und ab ins Wasser, welches nicht wirklich erfrischend war. Ich glaube, das hab ich schon erwähnt 😉 Ich hab mich gemütlich hinter den anderen eingereiht und bin beim Startschuss los geschwommen.

Dieses mal hab ich relativ schnell einen Rythmus gefunden, nicht optimal mit 2er Atmung, aber doch recht gleichmäßig. Durch das warme Wasser und die vielen heißen Spots hab ich auf die 2er Atmung gesetzt, weil mir vorkam dass ich einfach dieses mal mehr Luft brauchte. Jedes mal, wenn ich durch so einen heißen Bereich durch musste blieb mir quasi die Luft weg. Das könnt ihr euch so vorstellen, dass so an die 100 Leute oder mehr genau an dieser Stelle gepinkelt haben, auf einmal natürlich, und ihr müsst da unmittelbar danach durch schwimmen. Genau so muss sich so etwas anfühlen 😛
3 Kilometer können da ganz schön lange werden und so hatte ich genug Zeit über alles mögliche nachzudenken. Den Blick auf die Uhr habe ich mir aus Motivationsgründen verboten und so bin ich einfach dahin gekrault ohne recht zu wissen wie weit ich schon gekommen bin. Am Start meinte die Dame neben mir noch, dass wir einfach auf den Turm zuschwimmen müssten, immer geradeaus, easy cheesy. Doch je näher ich gekommen bin, desto weniger war vom Turm zu sehen, denn der ist hinter den Bäumen verschwunden. Immer geradeaus, easy cheesy, also weiter. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit hab ich dann in der Ferne doch die großen roten Bojen erkannt und bin darauf zu geschwommen. Aber zum Glück hat man fast schon eine persönliche Begleitung so weit hinten im Feld, sodass mir die Dame links auf dem StandUp Board signalisierte, dass ich weiter zu ihr muss. Ein Blick nach links hat mir dann auch den Blick auf den Zielbogen und einer weiteren weißen Boje im Vordergrund eröffnet, also nichts wie darauf zu. Kurz davor ist es noch mal ungemütlich geworden, weil so nah am Ufer alles zugewachsen ist, das mag ich gar nicht und so hab ich mich vorsichtig nach vorne gewühlt. Kurz vorm Ausstieg hab ich dann Babsis Schreie gehört. Man man man hat die einen Lärm gemacht, das war toll! Am Ausstieg angekommen wird man von vier kräftigen Händen aus dem Wasser gehoben und Richtung Steg gehievt nur um nach ein paar Schritten vor einem Mikro, welches einem unter die Nase gehalten wird, zum stehen zu kommen. Ich war völlig durcheinander. Links Babsi, Rose und mein Mann mit einem Riesenschild schreiend und winkend, vor mir die Dame mit Mikrofon und am Handgelenk meine Uhr, die noch weiter gezählt hat, weil ich dachte, ich müsse noch über eine Matte laufen. Meine Antworten waren dementsprechend kurz.
Und wie wars? Heiß, ähm und anstrengend. Wie lange hast du dafür trainiert? Ähm, eigentlich gar nicht. Und dann hab ich mich davon gemacht, ich wollte doch endlich die verrückten Hühner umarmen 🙂 Danach hat sie mich noch mal geholt, damit ich erklären kann, wofür Runfiz steht und das hab ich dann auch mit mehreren Worten zusammen gebracht haha. Danach gingen wir noch was essen und dann endlich heim und ins Bett, ich war ganz schön platt. Danke Mädls für eure Unterstützung, das hat mich wirklich sehr gefreut :*

Ehrenplatz 🙂

Sonntag war es dann auch für Babsi soweit. Ihr erstes mal bei der Kurzdistanz. Das sind 1,5 km schwimmen, 41,8 km radfahren und dann noch 10 km laufen. Für mich war das auch mein erster Einsatz als Helfer. Dafür hab ich mir einen Posten an der Laufstrecke ausgesucht, damit auch wirklich alle an mir vorbei müssen und ich keinen verpasse 🙂

Erst mal mussten wir mit Sack und Pack hin kommen, da ist der liebe Wolfgang von den Chaprunners eingesprungen. Um 07:00 waren wir beim Rad-Check-In, da war es noch richtig gemütlich und stressfrei. Babsi hat alles rein gebracht und danach haben wir uns von Wolfgang verabschiedet, der hat nämlich frische Semmeln für das Sonntagsfrühstück besorgt und seine Lieben daheim überrascht 🙂

Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zur Rennbesprechung und so sind wir gemütlich durch die Gegend gebummelt und haben uns die wichtigsten Stellen noch mal angeschaut. Ausstieg Seespitze, den Laufteil in die Wechselzone und für mich wichtig, wo mein Posten an diesem Tag ist und Babsi mich erwarten kann. Auf dem Weg zum Start hat es dann in der Wechselzone und davor schon richtig gewuselt und wir waren froh, dass alles schon erledigt war. Kurz davor ist dann Rose zu uns gestoßen und das Trio Infernale war wieder zusammen. Ein paar Fotos und eine Rennbesprechung später hieß es für Babsi ab ins Wasser.

Nach dem Startschuss sind wir los marschiert, ich hab kurz beim Landgang vorbei geschaut, aber dort war so wenig Platz, dass ich mich doch Richtung Streckenposten aufgemacht habe. Rose wollte noch ihr Auto umparken, ich hab sie bis zum Schluss nicht mehr gesehen, dafür hat sie mich mit Bildern und Updates von der Radstrecke und der anderen Seite der Laufstrecke auf dem Laufenden gehalten. Es ging sich sogar aus, dass ich Babsi auf dem Weg in die Wechselzone noch gesehen hab. Sie lag absolut in der von mir auf Grund der Trainingsdaten berechneten Zeit und hat auch noch gelächelt 🙂

Pünktlich um 9:15 habe ich zusammen mit Thomas den Posten bezogen. Ein wirklich ausgezeichneter Bereich, gleich neben der Labe, in der Nähe von Toiletten und an einer Stelle, wo die Läufer von beiden Seiten an uns vorbei mussten, so ist mir wirklich keiner entwischt und jeder hat seine Portion Motivation und Applaus von mir bekommen. Meine Uhr hat völlig durchgedreht und mir über 33.000 Schritte und einen wahnwitzig hohen Puls gerechnet :p Die Hände haben irgendwann auch ordentlich geschmerzt, aber das war egal, wer braucht schon Hände 🙂 Da war ganz schön was los auf der Strecke, erst die Teilnehmer der Kurzdistanz und während die letzten der Kurzdistanz die zweite Runde drehten kamen schon die ersten der Mitteldistanz für ihre 4 Runden. Zwei mal hätte ich Babsi fast verpasst, weil mich Zuschauer abgelenkt haben, aber ich hab dann doch noch ein Foto hinbekommen, zum Glück Rose auch und so haben wir noch eine kleine Sammlung vom Radeln und Laufen für Babsi zusammen gebracht 🙂

Während sich die beiden im Zielgelände verwöhnen ließen haben Thomas und ich weiterhin die Stellung gehalten und die Läufer angefeuert und für freie Wege gesorgt 🙂 Für die Schlusslichter hatte ich dann noch Luftschlangen dabei und der letzte, der an uns vorbei lief war kein geringerer als Franz Leimüller vom Leimüller Racing Team, Veranstalter des Silvesterlaufs in Seekirchen. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt zwar nicht, aber genau ihm hab ich sogar eine Luftschlange umgehängt 🙂 Und frei nach dem Motto der Letzte macht das Licht aus, fing es kurz nach ihm auch zu regnen an und nach kurzem Warten und Rücksprache mit Fabio, unserem Koordinator, haben wir unseren Posten verlassen.

Franz Leimüller vom Leimüller Racing Team 🙂

Danach haben wir noch schnell was gegessen und dann ging es endlich mit Fahrrad und Sack und Pack zurück nach Hause. Danke Mike fürs Abholen :*

Es war wirklich toll als Helfer dabei zu sein und die Leute anzufeuern. Ein paar haben sich danach sogar dafür bedankt, was mich sehr gefreut hat, denn manchmal war ich mir nicht so sicher, ob alle das so gerne hatten. Die meisten kennen mich, leise geht anders haha. Jedenfalls werde ich bestimmt wieder mal wo mithelfen, wenn ich nicht gerade selber auf der Strecke bin. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer und Helferinnen, ihr macht einen tollen Job. Ohne euch wären solche Events nicht möglich 🙂

Und natürlich Gratulation an alle Finisher, egal ob Sieger, Schlusslicht oder DNF. Es ist schon ein mutiger Schritt sich für einen Triathlon anzumelden und sich durch drei Disziplinen zu kämpfen. Ich fühle mit denjenigen, die es nicht bis zum Ende geschafft haben und freue mich mit allen, die durch den Zielbogen laufen durften. Es war mir eine Ehre euch für wenige Sekunden im Rennen begleiten und anfeuern zu dürfen und wer weis, vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr 🙂

Held des Tages 🙂

Powered by

12-Stunden-Lauf Prambachkirchen 2019

Von einem Extrem ins andere beim 12 Stunden Lauf in Prambachkirchen. Hieß es voriges Jahr noch Ü30 Grad im Schatten hatten wir heuer mit Dauerregen und kühlen Temperaturen zu kämpfen. Zum Glück hatten wir mit Andrea und Jörg in der Staffel ein Auto voller Ausrüstung dabei, darunter auch ein Pavillon, Liegen, Stühle und Tisch. Sogar ein Kühlschrank war mit dabei 🙂

Wir reisten wieder am Freitag an um enspannt die Startnummer abzuholen und einen Platz für uns zu suchen. Da wir schon morgens mit Regen rechneten, stellten wir den Pavillon bereits am Abend davor auf, gut festgezurrt damit er nicht über Nacht Flügel bekommt. Samstag Früh um 05:00 bekamen wir sogar ein Frühstück in unserer Unterkunft, da wir dieses mal nicht die einzigen Läufer waren. Letztes Jahr gab es das nämlich noch nicht :p

Pünktlich um 06:30 starteten wir auf den knapp 1,5 km langen – oder kurzen – Rundkurs. Grau in grau und nass liefen wir also unsere Runden, vorbei an den Zeitmatten, der Labe für Einzelläufer, rund um die Zelte der Staffeln den Raikaberg hoch, zum Bahnhof runter um dann den Sparberg zu erklimmen an den anderen Staffelzelten vorbei wieder Richtung Zeitmatten. Wer dabei war, weis welche Berge ich meine 😉 Den Pace hab ich nach ein zwei Kilometern auf das gesetzte Ziel angepasst so dass ich diese Zeit Runde um Runde fürs erste halten konnte.

Waren es anfangs noch 10 Minuten pro Runde, hab ich die Zeit gegen Mittag auf ca. 11-12 Minuten erhöht. Denn langsam stellte sich Müdigkeit und auch die ersten Wehwehchen ein. Nach 6 Stunden hatte ich ca. 48 km auf der Uhr stehen und war mehr als zufrieden. Jetzt müsste ich nur noch einen Marathon dran hängen und ich hätte mein Ziel in der Tasche. Aber es sollte anders kommen.
Ungefähr bei km 55 habe ich Schuhe und Socken gewechselt in der Hoffnung die neue Belastung würde helfen, aber die erste Schuhwahl war ziemlich daneben, also schlüpfte ich noch mal in Schuh eins. Aber das ging auch nicht so lange gut also hab ich Schuh Nummer 3 probiert, welcher durch das Goretex zwar schwerer, dafür aber warm und trocken war. Auch die angebotene Massage habe ich in Anspruch genommen, aber leider war es da schon zu spät und meine Hüften haben komplett zu gemacht und die Schmerzen haben bis ins Knie gezogen sodass ich nur noch humpelnd und gehend voran kam. Aber zumindest waren jetzt die Füße warm und trocken :p


Das Gute, wenn man nicht so schnell unterwegs ist, man hat genug Zeit sich mit den vielen Läufern zu unterhalten. Da sind schon ein paar irre Vögel dabei. Andy und Jelina zum Beispiel, die beide eine Woche zuvor den 24 Stunden Lauf in Blumau absolviert haben. Erwin und Franz, die beide beim 6 Stunden Lauf dabei waren. Und endlich konnte ich im echten Leben Maria und ihre Mama Monika kennen lernen. Facebook sei Dank haben wir ja schon öfter kommuniziert, aber eben noch nie in echt. Monika startete mit 59 Jahren als Einzelläuferin beim 12 Stundenlauf und Maria in der 2er Staffel, die aber bis 13 Uhr durchhalten musste und uns danach noch angefeuert hat 🙂 Patrick war auch wieder dabei, hier noch mal herzliche Gratulation zum Nachwuchs 😀 Und natürlich Michele, der französische Clown der jeden Läufer auf der Stecke unermüdlich angefeuert hat 🙂 Die Ultrafamilie ist schon ein ganz lustiger Haufen und so vergehen auch 12 Stunden wie im Flug.

Als dann endlich die magische 10 auf der Uhr auftauchte, hat das genau gar nichts bewirkt. Voriges Jahr hat mir die Anzeige der zehnten Stunde noch mal einen richtigen Auftrieb verpasst, aber davon konnte ich heuer nur noch träumen. Dafür ging die Rechnerei los. Im Prinzip bin ich dann knapp nicht an mein Minimalziel heran gekommen, eine Runde mehr als letztes Jahr, denn es wurden nur 82,5 km. Aber in Anbetracht der Schmerzen doch noch eine ganz gute Leistung.

Mein Ziel mich die 12 Stunden durch zu bewegen habe ich trotzdem erreicht. Auch die Verpflegungstaktik ist mir dieses mal aufgegangen. Ich habe von Anfang an versucht zu essen und zu trinken. Alle zwei bis drei Runden gab es Melone und Brezeln und später Kartoffeln mit Salz, dazu immer Wasser und im Pavillon meine IXSO Getränke mit und ohne Koffein. Ich habe gänzlich auf Iso, Cola und Red Bull verzichtet. Keine Magen- oder Bauchschmerzen, kein Durchfall und kein Hungerast. Was ich für das nächste mal lerne: Früher Schuhe wechseln und die Massage in Anspruch nehmen.
Alles in Allem bin ich trotzdem zufrieden und freue mich über meinen Platz 3 von 6 in der W-40 🙂

Und jetzt zum Staffelbewerb. Das Team Runfiz wurde unterstützt von Josef, der sich zum Glück in letzter Sekunde meldete und als vierter Läufer eingesprungen ist. Ich kann es mir ja nur schwer vorstellen immer eine Stunde Vollgas zu laufen, dann 3 Stunden zu warten und dann wieder zu laufen. Das ganze 3 mal. Aber die vier haben das super hinbekommen und hatten offenbar auch noch viel Spaß dabei. Viel hab ich leider nicht von ihnen mitbekommen, aber auf den Fotos sieht das ja ganz gut aus. Zusammen haben sie 138,9 km geschafft, was ihnen Platz 2 in der 4er Staffel mixed eingebracht hat. Sponsor ist die Firma Pöyry Austria, welche die Kilometer in Geld für die Kinderkrebshilfe verwandelt. Hier noch mal vielen Dank Josef fürs Einspringen, ohne dich wäre das nicht möglich gewesen! Wir sehen uns hoffentlich bald mal wieder 🙂

Noch mehr Fotos vom Lauf findet ihr auf https://www.12hprambachkirchen.com/infos/fotos/fotos-2019/

Powered by

2. Oberndorfer Inklusions-Friedenslauf

Dieses mal mit dem gesamten Runfiz Team auf der Strecke. Nachwuchstalent Eric beim Kinderlauf, Andrea und Jörg bei den 5 Kilometern und Mike und ich beim 10 Kilometer Lauf.

Megy Feel von Laufend lachen schenken war mit ihrem Kuchenstand zu Gunsten der Kinderkrebshilfe OÖ auch vor Ort. Leider war das Wetter zu Beginn nicht auf unserer Seite und hat mal schnell alle Servietten davon geweht und der Regen hat alles nass gemacht.

Starten durfte als erster bei leichtem Nieselregen unser Sunnyboy Eric. Er lässt sich super leicht von Zurufen ablenken und ist immer besonders neugierig was so rund um die Laufstrecke passiert, aber er ist immer eines der Kinder, das ohne Hilfe seine Strecke abläuft und nicht wie manchmal schon gesichtet am Arm gezogen werden muss 😉 Zuhause dreht er seine Trainingsrunden im Garten rund um den Pool, da muss dann auch mal der Papa herhalten zum Fangen spielen.
Mit Startnummer 1 wurde er wohl auch als Favorit gehandelt hihi 😀

Danach wurde der Regen stärker und die Starts der nachfolgenden Läufe um ein paar Minuten verschoben, so fröstelten wir unter dem Dach dahin und warteten auf unser Zeichen.

Nach dem der eigentliche Hauptlauf, der 1 Km Inklusionslauf beendet war und alle glücklich im Ziel angekommen sind, ging es endlich für uns ab auf die Piste. Andrea und Jörg je eine Runde mit 5 km und Mike und ich noch eine zweite Runde. Wir liefen über die Brücke und somit über die Grenze ins benachbarte bayrische Laufen, über Kopfsteinpflaster und ein paar Engstellen, bei denen es sich auf Runde eins noch sehr drängelte, über die Europabrücke retour nach Österreich. Entlang der Salzach, vorbei an der Stillen Nacht Kapelle zum engsten Wendepunkt aller Zeiten. Die erste Kurve hab ich nicht so gut gekriegt und wär fast raus geflogen :p

Auf Runde zwei war es dann um so einsamer und es war schwerer das Tempo zu halten, da eigentlich keiner mehr da war, an den ich mich ran hängen konnte. Zielvorgabe von Trainer Bernd von der Trumer Leistungsdiagnostik war die 10k unter einer Stunde zu laufen. Schnellste Zeit bis dahin war 1:01 und ein paar Zerquetschte. Nach Kilometer 9 standen 52 Minuten auf meiner Uhr und ich dachte nur, na jetzt aber flott, damit sich das ausgeht. Keine Ahnung warum, da hätte ich schon gehen müssen um für den letzten Kilometer 9 Minuten zu verprassen haha. Jedenfalls zog ich das Tempo noch mal an und konnte nach einer gefühlten Ewigkeit mit der offiziellen Zeit von 57:43 durch das Ziel laufen. Endlich unter einer Stunde 😀

Danach schnell raus aus den nassen Klamotten und rein ins Auto. Dieses mal hatte keiner so richtig Lust länger zu bleiben, weil es einfach nicht so angenehm war wie letztes Jahr. Ich hoffe trotzdem, dass noch viele Spenden für die Lebenshilfe Oberndorf und die Kinderkrebshilfe OÖ zusammen gekommen sind.
Was uns dieses mal gefehlt hat war eine Tombola für alle, da hätten wir schon wieder ein paar Lose gekauft und leider gab es wieder keine Medaillen für den 5 km und 10 km Lauf. Dabei sahen die von der Lebenshilfe gefertigten Holzmedaillen, welche die Kinder bekommen haben, sehr schön aus. Na vielleicht ja nächstes Jahr.
Auch bei der Labe war für die Schlussläufer des 10 km Laufes am Ende nichts mehr übrig, da hätte man vielleicht noch eine Melone und ein paar Bananen aufheben können. Ich weis, die meisten Läufer waren auf den kürzeren Distanzen unterwegs, aber ich hätte schon auch gern ein Stück Melone gegessen nach dem Lauf :p
Der Lauf ist zwar klein, aber mit viel Liebe organisiert und die Einnahmen sind für den guten Zweck. Also Leute, nächstes Jahr will ich ein paar von euch dort treffen und dann klappts vielleicht auch wieder mit dem Wetter 🙂

Und hier noch Fotos von uns aufgenommen während des Laufs von den Fotografen des Fotoclubs Oberndorf 🙂

Bilder von der gesamten Veranstaltung findet ihr hier, vielen Dank an den Fotoclub Oberndorf:
https://oberndorf-friedenslauf.jimdofree.com/

Powered by