Salzburg Marathon 2019

Der Untertitel Lauffestspiele macht dieser Veranstaltung wirklich alle Ehre. Mit Frauenlauf, Kinderläufen und Inklusionslauf Freitag und Samstag startete das Wochenende für viele schon sehr sportlich. Wir haben es uns allerdings gemütlich gemacht und haben Freitag Nachmittag erst mal der Gaisbergspitze einen Besuch abgestattet und sind dann erst Samstag zum Startnummern holen und Expo bummeln in die Eisarena gegangen. Mr.Runfiz wollte unbedingt zu Salming Austria, wo ja auch Gutscheine im Startersackerl waren, und weil zufällig auch grad eines seiner Lieblingsmodelle im Angebot war, wurden schnell mal 2 Paar neue Laufschuhe gekauft. Dafür gabs 4 Paar Socken obendrauf, danke Salming 🙂

Beim weiteren Bummeln ist mir dann noch der Stand von IXSO-ehrliche Getränke aufgefallen, wo wir noch für ein Schwätzchen stehen geblieben sind und zwei Dosen des zugegeben sehr leckeren Drinks für Sonntag zum Testen mitbekommen haben. Der Drink stellt eine Bio-Alternative zu herkömmlichen Limonaden, Cola oder Energydrinks dar. Schmeckt wirklich lecker und ist dabei nicht zu süß. Die stylischen Dosen gibt es übrigens bei Interspar, Eurospar und DM zu kaufen.

So haben wir neben jeder Menge Zeit im Bild und Nachrichten schauen – ihr wisst warum – den Tag mit netten Leuten und guten Gesprächen verbracht. Eine perfekte Vorbereitung also für den Sonntag und somit dem anstehenden Halbmarathon.

#raceday 🙂

Tja was soll ich sagen, das Wetter hätte schöner nicht sein können, vielleicht ein zwei Grad kühler, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Wir waren früh genug da um alles gemütlich regeln zu können. Startersackerl abgeben, wie immer die weniger frequentierten Toiletten suchen – heißer Tipp für nächstes mal: die Toiletten in der Mönchsberggarage waren frei – und den Start der 10k Läufer beklatschen. Die Stimmung war hervorragend und endlich haben auch wir unsere Plätze in den jeweiligen Startblöcken eingenommen. Nach einigen Minuten, Block eins und zwei waren schon auf dem Weg, hieß es dann auch endlich für mich auf die Plätze, fertig los 🙂

Die Stimmung unter den Läufern und bei den Zusehern am Rande der Strecke war sehr gut. Die ersten Kilometer flogen auch nur so dahin. Mir war bisher nicht bewusst, wie lange sich eigentlich diese Hellbrunner Allee zieht, gefühlt geht es ewig gerade aus. Allerdings wird man mit schönen Fernblicken in Richtung Untersberg belohnt und die Aussicht war dieses mal bombastisch. Herrlichste Frühlingsfarben mit blauem Himmel, grünen Wiesen und angezuckerten Bergen.
Zwischen Hellbrunn und Gneis bin ich dann mal im Gebüsch verschwunden, trotz schwitzen blieb genug in der Blase um austreten zu müssen. Die nächsten Kilometer verbrachte ich mit Freunde suchen und Kinderhände abklatschen. Leute echt jetzt, wir sind so weit weg von der Elite, dass es völlig egal ist, ob ihr ein paar Sekunden verliert, wenn ihr bei den Kindern vorbei langsamer werdet und die hoch gereckten kleinen Hände abklatscht. Die Kinder freuen sich und das Laufen macht noch mehr Spaß. Ungefähr hier, kurz vor dem Friedhof hat mich bei meiner ersten Teilnahme 2017 die Elite überholt, was ziemlich zermürbend war, aber von denen war dieses mal weit und breit noch keiner in Sicht 🙂
In der Moosstraße ist mir dann unser Freund Philipp untergekommen, der leider grad in einer Gehphase war. Der Oberschenkel hat gezwickt. Im Ziel hat er mir dann berichtet, dass mein Anfeuern geholfen hat und er doch noch weiter gelaufen ist, yeah 🙂
Auf den letzten Kilometern durch Lehen, am Schloss Mirabell vorbei, über die Staatsbrücke Richtung Ziel gab es dann noch mal richtig viel Musik und viele Zuschauer. Kurz vor der letzten Labstation vorm Mirabellplatz hat mich dann auch der Gewinner Victor Kipchirchir überholt. Ich durfte wenige Minuten nach ihm die Ziellinie überqueren und mir meine wohlverdiente Medaille umhängen lassen.
Danach haben wir es uns noch im Furthwängler Park gemütlich gemacht und den Tag bei Limonade und Bionudeln mit Spargel unter einem Baum ausklingen lassen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch Rainer getroffen, der wieder einen super Lauf hingelegt hat und mit 2:54:09 den Marathon finishte und damit den 11. Gesamtplatz von 708 Finishern erreichte. Er ist damit achtbester Nicht-Kenianer und belegt Platz 4 in seiner AK. Wahnsinn, oder?! Herzliche Gratulation an dieser Stelle!
Aber auch die beiden Runfiz Jungs haben sich beachtlich gesteigert. Mike lief nach 1:33 und Jörg nach 1:37 nur knapp dahinter durchs Ziel 🙂

Das wars auch schon wieder von unserem Tag bei den Salzburger Lauffestspielen. Aber nach dem Lauf ist ja bekanntlich vor dem Lauf und deshalb wird jetzt gleich fleißig weiter trainiert, denn in nicht einmal mehr vier Wochen steht der Mozart 100 auf dem Plan, wo wir wieder an den verschiedenen Distanzen teilnehmen werden.
See you there 🙂

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