Johannesbad Thermen-Marathon

Ach ich sags euch, das war vielleicht ein Tag. Das fing schon an bei der Hinfahrt. Schneefahrbahn, fast nichts geräumt. Ich musste schon so dringend pinkeln, aber mit stehenbleiben war nichts, sonst wären wir vermutlich nicht mehr weiter gekommen. Endlich dort angekommen die ewige Parkplatzsuche, aber die hab ich mir erspart, denn Jörg und ich sind raus, logisch erst mal auf die Toilette, und dann die Startnummern holen. Zurück zum Auto umziehen und hier hab ich den nächsten Fehler gemacht. Das Gelände rund um den Startbereich und auch der Weg zum Parkplatz sahen nicht sehr gut geräumt aus, deshalb hab ich mich für meine Icebug Schuhe entschieden. Ihr wisst schon, die mit den coolen Spikes.

Wie sich heraus stellen sollte, war das ein grober Fehler, denn sie haben es tatsächlich geschafft, den Großteil der Strecke noch vor dem Start zu räumen und zu salzen. Ich musste auch zwischendurch nicht nur einem Läufer erklären, dass meine Schuhe nicht voller Wasser sind, sondern die Geräusche von den Spikes kommen. Tja, auf Asphalt sind die Dinger einfach unglaublich laut.

Kurz vor dem Start, da war noch alles gut 😉

Die ersten Kilometer waren schon sehr anstrengend und eigentlich hab ich im Kopf schon bei Kilometer 3 ans Ende gedacht. Bei Kilometer 10 war ich dann auch schon bei 1:03, zwar schneller als gefühlt, aber langsamer als geplant. Am Ende von Loop 1 rannte dann auch kurz vor mir der Sieger des Halbmarathons ein und das ist dann schon bitter. Ich bin grad erst bei Runde 1 ist der Typ schon wieder fertig. Die liebe Babsi hat mir dann auch zugejubelt und am liebsten wäre ich bei ihr stehen geblieben und hätte das Rennen beendet, aber dann hätte es keine Medaille gegeben. Also auf in Runde 2. Mit jedem Kilometer wurde ich langsamer, die Knie fingen an zu schmerzen und der Rücken auch. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Schuhe verflucht. Ich hab mich halt irgendwie bis zum Ende durchgequält, aber lustig war das nicht. Letztendlich bin ich dann mit 2:22 ziemlich gefrustet durch den Zielbogen, Medaille und warmen Tee holen und ab zum Auto, endlich diese Dinger ausziehen. Immerhin war ich nicht letzte, es reichte für Platz 143. von 187, Platz 19 von 27 in AK 40, ja richtig gelesen, die haben mich schon in die 40er gereiht, solche Schlingel aber auch :p Kleiner Trost, das sind die ersten 21,1 Kilometer für das Mobile Kinderhospiz Papageno 🙂
Gratulation an meine Mitstreiter Andrea und Jörg, Mike zum neuen Halbmarathon-PB mit 1:35, Babsi neue Bestzeit auf 10 km mit 52 Minuten und die Rakete Rainer mit 1:19 auf Podestkurs beim HM, ich gratuliere euch allen von Herzen, obwohl ich auch ein klein wenig eifersüchtig bin 😉

Danach haben wir uns in der Therme aufgewärmt und etwas gegessen. Der Rückweg war dann auch um einiges leichter zu fahren und wir haben uns alle auf daheim und unsere Sofas gefreut.

Next stop: 06.04.2019 Lassee 6 Stunden Benefizlauf, dort gilt es 46,82 Kilometer zu schlagen. Mal sehen, ob mir das gelingt :p

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