Fuschlseecrossing & Fuschlseelauf

Irgendwie meinte es der Wettergott gut mit mir. Auch wenn er mit dem Nass von oben etwas sparsamer sein hätte können, war es doch insgesamt für mich in Ordnung.

Samstag hieß es antreten zu meinem ersten Freiwasserschwimmbewerb. Ich habe mich vor gefühlten Ewigkeiten für das Fuschlseecrossing, die halbe Strecke, angemeldet und jetzt war es endlich so weit. Nachdem wir die Startunterlagen für das Schwimmen und für den Lauf am nächsten Tag geholt haben, hieß es erst einmal ab zum Racebriefing, welches nicht nur informativ, sondern auch recht unterhaltsam war. Danach ging es mit den Booten der Wasserrettung zum Badeplatz Stöllinger. Wir hatten wohl das „Speedboat“ erwischt, denn während der kurzen Fahrt überholten wir kurzerhand einfach die anderen 3 Boote mit dem selben Ziel. Vom Boot ging es direkt ins Wasser, denn pünktlich um 13 Uhr war der Startschuss zu hören.

Zum Glück hielt sich das Gedränge einigermaßen in Grenzen und ich bekam keine Füße oder Ellenbogen ins Gesicht. Ich brauchte eine Weile bis ich einen halbwegs guten Rhythmus gefunden habe, aber nach den ersten paar hundert Metern ging es eigentlich ganz gut. Irgendwann sah ich plötzlich Steine unter mir und dachte, hoppla, da stimmt etwas nicht. Ich war zu weit rechts geschwommen und ziemlich nah ans Ufer gekommen. Das bedeutete natürlich, dass ich einen Umweg gemacht habe.

Im weiteren Verlauf versuchte ich wieder auf Linie zu kommen, aber im Endeffekt schwomm ich eine Art Zick-Zack-Kurs. Zu meinem Glück hielten sich die Wellen so lange ich im Wasser war zurück und so machte der Umweg von der Zeit her jetzt nicht so viel aus. Ziel war unter einer Stunde zu bleiben und möglichst nicht als Letzte ins Ziel zu kommen.Beides ist mir gelungen. Offizielle Zeit: 47 Minuten und 44 Sekunden. Laut meiner Uhr für 2249 Meter, tja, shit happens 😉

Übrigens torkelt man da ganz schön wild aus dem Wasser, mir war tatsächlich leicht schwindlig und ich brauchte ein paar Momente, bis ich mich wieder an festen Boden unter den Füßen gewöhnt hatte.

Sonntag waren wir dann für den Fuschlseelauf gemeldet. Schon bei der Hinfahrt begann es zu regnen und das hörte auch während dem Einlaufen nicht auf. Aber manchmal muss man auch Glück haben und pünktlich mit dem Startschuss fiel der letzte Tropfen und im weiteren Verlauf wurde es sogar heller und man konnte die Sonne erahnen. Trotzdem waren natürlich die Temperaturen im Keller, immerhin hat es auf unter 1000 Meter runter geschneit und das spürte man.

 

Wir umrundeten den Fuschlsee im Uhrzeigersinn. Die ersten Kilometer war ich für meine Begriffe richtig schnell unterwegs und so hoffte ich, dass ich mir einen kleinen Vorsprung auf die Anstiege vom anderen Ufer raus laufen könnte. Sogar die Tore zum Schloss Fuschl waren für uns geöffnet und so sparten wir uns diesen einen knackigen Anstieg durch den Wald. Der Rest des Weges führte wunderschön den See entlang, der mystisch gedampft hat, so wie wir Läufer vermutlich auch, nur nicht ganz so mystisch. Die Labe hat mich leider enttäuscht, denn trotz des Wetters und der niedrigen Temperaturen gab es nur kalte Getränke. Da hätte ich mir einen warmen Tee gewünscht. Kalte Getränke bei solchen Temperaturen verursachen bei mir Bauchschmerzen und so bin ich ohne zu trinken weiter gelaufen. Nach und nach, speziell bei den Anstiegen, schaffte ich es, den ein oder anderen Läufer zu überholen. Gesamt änderte das zwar nicht viel, aber für mich ist das immer wieder eine Freude, auch wenn mir manche der Überholten doch ein wenig leid taten. Auf der Straße versuchte ich noch einen letzten Sprint hinzulegen und lief durch den ersten Bogen und dachte, yeah fertig. Als ich locker um die Kurve auslaufen wollte, signalisierten mir die anderen, dass ich noch durch den zweiten Bogen müsste, damit meine Zeit zählt. Hui knapp noch mal den Mann neben mir überholt und vor ihm rein gehuscht.  Aber jetzt, fertig. Leider gab es auch im Ziel keine warmen Getränke, also holte ich mir fürs erste Mannerschnitten und Melonen. Die zwei Gastrobons aus dem Startersackerl wurden mir für eine kleine Portion Nudeln mit Sauce abgeknöpft. Nach dem Begutachten der offiziellen Ergebnislisten haben wir uns aus dem Staub gemacht und sind den Rest des Tages gemütlich auf der Couch versumpft. Was soll man denn sonst machen, nach zwei Tagen Action? 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

Das wars also von diesem Rennwochenende. Nächster Startschuss schon kommenden Samstag beim Dachstein Torlauf in Ramsau. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter wieder mitspielt 🙂

Die Kamera werde ich dann auch wieder dabei haben, dann gibt es hoffentlich bessere Fotos :p

Und es gibt Neues an der Sponsorenfront, aber dazu mehr im September 😀

Gesamtkilometer für die Spendenliste: 302,8 km

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