Innsbruck Alpine Trailrunning Festival

Das Innsbruck Alpine Trailrunning Festival, kurz IATF, ging letztes Wochenende über die Bühne und wir waren mit dabei. Wir fuhren Freitag Nachmittag schon nach Innsbruck, damit wir es Samstag morgens nicht so stressig haben. Außerdem wollten wir, bzw. ich noch zur Expo, denn neue Schuhe mussten her. Erst mal hab ich bei den Erfindern der Powerinsole vorbei geschaut, wirklich nette Leute und hätte ich nicht unbedingt Schuhe kaufen müssen, hätte ich mir die Einlagen noch geholt. Aber es ist ja nichts aus der Welt, dafür hab ich jetzt endlich meinen Schuh für den Mozart100 gefunden, yeah! Noch mal Danke für die nette Beratung. Ich präsentiere: Den Inov-8 Roclite 290 in noch leuchtend orange-rot 🙂

Danach ging es voll beladen mit unseren Startnummern, Goodybags und neuen Schuhen durch die Stadt, die Nordkette fast immer im Blick. Wir haben einen netten kleinen Italiener gefunden, der uns super schnell und günstig verköstigt hat. Mit vollem Bauch und zufrieden spazierten wir zurück zum Hotel um alles für den nächsten Tag vorzubereiten.

Nach einer unruhigen Nacht war der Betrieb im Hotel schon recht hoch. Viele andere Läufer hatten sich hier eingebucht und so waren schon alle emsig am vorbereiten, frühstücken und was man sonst noch so macht vor einem Rennen. Leider standen wir nur zu dritt am Start, da sich unsere liebe Andrea am Fuß verletzt hat, das hat ihr gar nicht geschmeckt und ich kann das gut nachempfinden, wenn es einen in den Füßen juckt und man darf nicht. Also zu dritt in den Startblock, aber los gelaufen wird natürlich nicht ohne vorher das obligatorische Selfie zu knippsen, etwas überbelichtet, sorry 😉

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Los ging es durch die Innenstadt, vorbei am Goldenen Dachl und den Inn entlang zum ersten knackigen Anstieg hoch zum Alpenzoo Innsbruck  und der Hungerburg. Weiter die Höhenstraße entlang wieder in den Wald die verschiedensten Bründlwege entlang, Kreuzbründlweg, Katzenbründlweg usw. 😉 Im Wald war es immer ein nettes Auf und Ab, schön schattig und gut zum erholen. Schotterwege wechselten sich mit Singletrails und kurzen Straßenabschnitten ab. Einen Lawinenkegel hatten sie extra für uns frei geschaufelt, damit wir ohne Probleme dort vorbei laufen konnten. Die erste Labe war beim Höttinger Bild, einer Kapelle, aufgebaut.

Danach ging es weiter über Schotter- und Waldwege nach Kranebitten, wo die zweite Labe mit allerhand Verpflegung auf uns wartete. Ab hier mussten wir wieder über Asphalt runter bis zur Hauptstraße, den Inn hinüber und am Flughafen vorbei. Dieser Abschnitt machte natürlich weniger Spaß mit all dem Verkehr und Asphalt, aber was muss das muss. Weiter durch das Örtchen Völs und oberhalb des Axamer Baches durch den Wald. Über Felder und vorbei an süßen kleinen Lämmchen liefen wir nach Birgitz zur letzten Labe.

Hier dachte ich eigentlich, dass der letzte Anstieg hinter uns liegen müsste, aber das war nur Verarsche, denn bei genauerem Hinsehen, hörte das Höhenprofil auf unserer Startnummer bei K22,5 auf. Und wisst ihr was noch auf uns wartete? Logisch, ein Schlussanstieg. Das war nämlich richtig gemein, erst ging es noch in einem sanften Auf und Ab durch den Wald, weiter bergab wo ich schon die vielen Leute rufen und jubeln hörte nur um festzustellen, dass ich unten angekommen, alles noch mal hoch musste. Das war nicht lustig, ich hab nicht mal meine Freunde mitbekommen. Der schmale Weg war gesäumt von so vielen Leuten. Oben kam man aus dem Wald direkt auf die Straße und vor lauter Menschen wusste ich nicht, wohin ich laufen musste. Alle standen in der Gegend rum und keiner machte auch nur Anstalten, mir den Weg zu weisen. Das war wirklich uncool und nervig. Endlich hat jemand auf mein Fragen reagiert und mir gezeigt wo es lang ging. Und dann wars auch schon vorbei. Dank Andrea gibt es Fotos von der letzten Plackerei 😉

Die Jungs und Mädls vom IATF haben da ein richtig cooles Event aufgezogen. Die Strecke war bis auf den kurzen Moment vorm Ziel, wo ich wegen der vielen Menschen nicht sehen konnte wohin, bestens ausgeschildert. Die Laben waren laut meiner Jungs sehr gut bestückt. Ich selber hab eigentlich alle ausgelassen, weil ich genug zu trinken hatte und auch nichts zu essen brauchte. Erst im Ziel hab ich mir dann mit Apfelsaft, Cola und Nudelsalat im Wechsel den Bauch voll geschlagen. Schade war, dass entlang der Strecke recht wenige Zuschauer waren. Manchmal hätte ich mir ein paar Anfeuerungsrufe gewünscht, aber wer stellt sich schon stundenlang für ein paar Verrückte in der Hitze an eine Laufstrecke :p

Wir kommen nächstes Jahr wieder, dann hoffentlich mit Andrea am Start und ein paar Grad weniger, denn heiß war es schon ein bisl 😉

So long fellow runners, der Countdown läuft, noch 48 Tage bis zum Mozart100!

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