Januar Streak Challenge

Wie man so schön sagt: Challenge accepted 😉

Als Streaker darf sich jeder Läufer bezeichnen, der jeden Tag, ohne Unterbrechung mindestens 1,6 Kilometer läuft. Das habe nicht ich mir ausgedacht, sondern wie so oft, die Amerikaner. Dort gibt es mittlerweile sogar eine Streak Vereinigung die die Regeln festlegt und da ist eben das Mindestpensum, das durchgehend gelaufen werden muss, eine Meile, also für uns 1,6 Kilometer, täglich. Runnersworld hat also im Januar eine Streak Challenge ausgerufen und ist damit bei mir auf offene Ohren gestoßen. Aber für eine Meile schnüre ich nicht die Schuhe und außerdem laufe ich ja nach Plan, somit wurde das ganze in meinen Plan integriert und herausgekommen ist eine ganz schöne Herausforderung.

Gleichzeitig hat auch die Trailrunning-Szene zur Jänner-Challenge aufgerufen, da hieß es 31 Tage mindestens 1 Stunde Outdoor Sport. Na das passt ja alles perfekt zusammen 🙂

Und jetzt zum Ergebnis:

433,8 Kilometer gelaufen – der Wahnsinn, ich weiß!                                                             20.650 Meter geschwommen – die neue dritte Ausdauereinheit bringts echt 🙂                 Und dann wären da noch knapp 8 Stunden Yoga oder Skitour. Nicht mitgerechnet Zeit, die ich abends für Mobility, Blackroll und dehnen aufwende.

 

Ich muss sagen, dieses Monat war somit ein ganz schöner Brummer. Es hat definitiv nicht jede Einheit Spaß gemacht und manchmal musste ich auch abwandeln und der Tempolauf wurde zu einem gemütlicheren abgestuft, weil an dem Tag vielleicht die Beine grad nicht wollten, oder die Sicht schlecht war oder mich der Gegenwind in die Knie gezwungen hat. Aber es war trotzdem geil. Ich habe gelernt, dass ich stärker bin, als ich dachte. Körperlich wie mental. Es ist schon ein starkes Stück, jeden Tag die Laufschuhe zu schnüren und mindestens eine Stunde unterwegs zu sein. Einzig an den Ruhetagen habe ich wirklich nur diese eine Stunde runter gespult, um nicht die Regeneration aufs Spiel zu setzen. Wobei das auch wieder so eine Sache ist. Mittlerweile kommt mir vor, dass ein easypeasy Lauf nach einer harten Einheit mehr bringt, als die Beine hoch zu legen und nichts zu tun.

Ich werde den Streak nicht fortsetzen, einfach weil es jetzt zeitintensiver wird. Ich muss langsam wieder den Trailanteil erhöhen und Höhenmeter rauf schrauben. Krafttraining sollte jetzt auch wieder auf den Plan und das ginge sich mit Streak running einfach nicht aus. Außerdem geht auch mein Schwimmtraining in die nächste Stufe. Der Anfängerkurs ist bald vorbei und ich muss weiter zu den Masters. Im Sommer wartet dann mein erster Schwimmbewerb im Fuschlsee auf mich, wo ich noch entscheiden muss, ob ich bei der Halben bleibe, oder mich noch ummelde auf die volle Distanz. Würde ich mich ummelden, würde mich meine Trainerin antreiben, denn die ist für das ganze Spektakel gemeldet :p Aber da habe ich ja noch etwas Zeit zu entscheiden.

Es mag vielleicht Leute geben, die das alles unter einen Hut bringen und dabei noch jeden Tag laufen gehen, aber ich werde mir das ansehen und jeden Ruhetag spontan entscheiden, ob ich einen lockeren Lauf hinlege, oder die Beine doch lieber hoch 😉

So long fellow runners, wir sehen uns auf der Piste!

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