Inspiration durch Bücher oder: Wissen ist Macht

Hallo zusammen 🙂

Heute möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, die ich wirklich verschlungen habe. Alle haben mich berührt und mich seit Anfang 2016 auf meinem Weg zur Läuferin begleitet. Sie alle sind sehr persönlich und geben viel Einblick in das Leben und die Abenteuer der Autoren. Beispiele von Ultramarathons, von denen ich nicht einmal zu träumen wagte, Badwater, Western States 100, Ultra Trail du Mont Blanc. Fünf Iron Man in einer Woche. Alleine quer durch die Atacama Wüste. 100 Kilometer für ein Bier.  Alles Lebensgeschichten und Erfahrungen, von denen, wie ich meine, nicht nur Läufer profitieren können. Viel Spaß dabei 🙂

#1: Finding Ultra von Rich Roll. 

Hier hat mich einfach das gesamte Engagement von Rich Roll fasziniert. Er hat damals sein Leben komplett umgekrempelt und hat nicht mehr zurück geblickt. Der Erfolg gibt ihm Recht. Tausende von Menschen folgen seinem Podcast, seinem Youtube Account und kaufen seine Bücher. Die ehrliche Art das Erlebte nieder zu schreiben, ungeschönt und mit allem was dazu gehört, praktisch frisch von der gesunden Leber weg, liest sich einfach angenehm. Auch seine täglichen Instastorys sind erfrischend ehrlich. Ich habe mir die deutsche Ausgabe gekauft, werde mir aber, sobald erhältlich, die überarbeitete Originalversion in Englisch noch einmal bestellen.

 

Link zum Buch: http://amzn.to/2hKuetm 

 

#2: Born to Run von Christopher Mc Dougell

Hier ist, wie ich finde, tatsächlich die Kunstform eines Romans, mit einem Sachbuch verschmolzen. Biografische Erzählungen vermischen sich mit medizinischen Tatsachen über das Barfußlaufen und warum der Mensch dafür gemacht ist. Man taucht ein in die Welt der Tarahumara und dem wohl härtesten Lauf der Welt durch den Copper Canyon. Der Autor will der Frage auf den Grund gehen, warum er immer verletzt ist und wie er das ändern kann. Seine Recherchen führen ihn bis nach Mexico, wo er zusammen mit Caballo Blanco und anderen Ultra-Läufern wie Scott Jurek das Rennen seines Lebens läuft. Spannend bis zum Schluss, ich war fast enttäuscht, als die letzte Seite vorbei war.

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#3: Eat&Run von Scott Jurek

Auf dieses Buch kam ich durch die voran gegangene Lektüre von Born to Run. Scott Jurek wird dort bereits als Läuferlegende vorgestellt. Aber wie es dazu kam, welchen langen Weg er bis dorthin hatte und wie es kam, dass er vom Fleisch- zum Gemüseesser wurde, das findet sich alles hier. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Biografie, Rennberichte und zwischendrin immer wieder Scotts Lieblingsrezepte. Wer jetzt Angst hat, hier auf eine Ernährungsfibel mit Bekehrungscharakter zu stoßen, keine Sorge, nichts davon ist hier die Absicht. Hier bekam ich auch das erste Mal Wind von seinen Laufschuhen, die er mitkonzipiert. Der Brooks Pure Flow 6 ist  mittlerweile einer meiner Lieblingschuhe 🙂 

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#4: Abenteuer Motivation von Norman Bücher

Der Titel sagt eigentlich alles. Wer sich schon öfter mit Büchern über Motivation beschäftigt hat, wird hier zwar nichts Neues finden, aber Norman Bücher verknüpft einzelne Strategien mit seinen extremen Abenteuern und hilft uns diese in den Alltag einzubinden und mit extrem ist hier wirklich schier übermenschliches gemeint. 265 Kilometer nonstop durch das Königreich Bhutan, in 15 Tagen durch das australische Outback, oder quer durch die Atacama Wüste. Mit diesem Buch kam auch erstmals die Idee zu Runfiz auf, damals noch vage und ohne Namen. Aber nach der kurzweiligen Lektüre wollte ich unbedingt noch mehr machen. Etwas Großes musste es sein. Danach las ich noch sein zweites Buch Extrem, hier muss ich aber sagen, dass sich vieles wiederholt. Nicht missverstehen, die Abenteuer sind genau so spannend, aber im großen und ganzen ist es diesem hier sehr ähnlich.

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#5: 100 Km für ein Bier von Joe Kelbel

Und hier wird es wirklich lustig. Joe läuft weltweit und mit dem Köln Marathon vergangenes Wochenende zählte er sein Finish #387, davon 115 Ultras! Neben seinem Buch ist er auch noch laufender Reporter für die Seiten marathon4you.de und trailrunning.de für die er seine Laufberichte mit  liebevollen Details und vielen Fotos schmückt. Ich selbst durfte ihn kurz beim diesjährigen Mozart 100 im Ziel kennen lernen. Was er alles erlebt und welche Bürden er auf sich nimmt, um selbst am Ende der Welt an ein Bier zu kommen lest ihr in seinem Buch. Einziges Manko, die Lektoren hatten wohl geschlafen, das Buch ist mit vielen Tippfehlern gespickt und lässt so das Lesevergnügen manchmal etwas holprig werden. Vielleicht hatten sie aber auch das ein oder andere Bier intus, wer weiß das schon so genau 😉

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#6 Ready to Run von Kelly Starret

Und hier noch mein „Mitmach-Buch“. Mit Ready to Run ist Kelly Starret ein perfekter Nachfolger zu „Werde ein geschmeidiger Leopard“ gelungen. Zugeschnitten auf Hobbyläufer ebenso wie auf Profis. Hier ist ihm auch gelungen, was mir bei seinem Vorgänger gefehlt hat. Eine Struktur mit Wochenplaner und Übungen für jeden Tag. Fokus sollte natürlich immer dort liegen, wo man Probleme hat, sind diese bereinigt, kann man sich wieder dem Wochenplan widmen und so den ganzen Körper von oben bis unten bearbeiten. Ihr findet hier keine Trainingspläne für euren nächsten Marathon oder 10k Lauf. Hier findet ihr Übungen und Anleitungen um eure Mobilität zu verbessern. Tägliche Routine ist hier das A und O. Jeden Tag ein zwei Übungen einbauen und alles ist gut, oder zumindest besser 😉
Müsste ich mich für zwei Übungen entscheiden, so wären das der Couchstrech und der Hüftöffner. Ich kann nur jedem, nicht nur Läufern, ans Herz legen, mit diesem Buch zu arbeiten.

Link zum Buch: http://amzn.to/2wvx0FD

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