#2: Großglockner

Nach dem Triglav ging es zurück nach Österreich, wo ich schon sehnsüchtig auf den Tag der Tage wartete. Der Tag, an dem die kleine Möni auf den höchsten Berg Österreichs steigt. Ja richtig gelesen, ich habs getan! Natürlich nicht alleine, mit meinem Lieblingsgatten Mike, unserem Freund Lindi und Bergführer Stefan Leitner von der Bergsteigerschule Berggfühl, starteten wir die Tour am 7. September in Kals am Großglockner, am Ende der Mautstraße beim Lucknerhaus auf 1920 Metern. Der liebe Stefan hat uns noch mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet und los ging die Tour. Gemütlich hoch zur Stüdelhütte (2801 hm), bei der wir kurz eingekehrt sind, denn Zeit hatten wir ja genug. Nach der kurzen Rast ging es noch auf einem normalen Weg zum Ködnitzkees, welches wir ab hier schon mit Steigeisen und Seilsicherung gequert haben. Nach einem kurzen Klettersteig kommt man zur Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe. An diesem ersten Tag haben wir 1500 Höhenmeter hinter uns gebracht und betteten uns auf 3454 Metern zur Ruhe. Schlafen auf dieser Höhe ist gar nicht mal so einfach, denn das Herz pumpt schon ganz ordentlich. Eigentlich war ich total müde, aber es hat sich angefühlt, als hätte ich gerade eine Kanne Kaffee gekippt :p

Unser Lieblingssportartikelfachverkäufer Lindi

Viel sieht man nicht, aber da hinten in den Wolken ist er versteckt :)

Leider sieht man ihn nicht, aber da hinten in den Wolken hat er sich versteckt 🙂

Blick zurück nach Kals

Blick zurück nach Kals

Rechts Mike, links Bergführer Stefan

Bergführer Stefan und Mike

Großglockner

Das erste Mal Steigeisen an den Füßen

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Hält das auch alles?

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Stefan von Berggfuehl.at

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Tagesziel erreicht 🙂

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Zum angeben 🙂

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Belohnung 😉

Am nächsten Tag ging es nach einem kurzen Frühstück um 6:30 los Richtung Großglockner. Das Wetter hat aufgeklart und bei -6 Grad bestaunten wir einen wundervollen Sonnenaufgang.  Mit Helm, Steigeisen und zusammen am Seil ging es los Richtung Glocknerleitl. Normalerweise recht vereist hatten wir Glück und der Neuschnee der letzten Woche bescherte uns eine wirklich griffige Unterlage.  Gut gesichert kletterten wir das Eisleitl hoch zum Sattele und von dort weiter zum Kleinglockner. Und ab hier wird es interessant, denn um zum Großglockner zu gelangen muss man ein kurzes aber steiles Stück nach unten, dort geht es links und rechts endlos nach unten. Acht Meter lang und nur einen halben Meter breit und nach beiden Seiten hin ausgesetzt. Hier ist auch die Pallavicinirinne, dort stürzen sich die verrückten Freerider hinunter, oder kraxeln die Eiskletterer nach oben, was mir noch eher verständlich erscheint haha. Ab hier klettert man noch ein paar Meter im zweiten Schwierigkeitsgrad hoch zum Gipfel des Großglockners. Der erste Blick zum Kreuz drückt mir doch glatt die Tränen in die Augen, einfach umwerfend. Stolz und Freude, endlich da. Ich hätte es ja nicht gedacht. Eigentlich ging alles viel zu schnell. Ausblicke, Weitblicke, Einblicke. Der Augenblick ist leider viel zu schnell vorbei und schon geht es nach einer kurzen Rast wieder nach unten. Gern wär ich noch ein wenig geblieben um alles aufzusaugen. Aber wir sehen uns wieder, denn weiter unten war es schon beschlossene Sache, dass wir wieder kommen und den Höchsten Österreichs über den Stüdlgrat besteigen 🙂 Die Tour war wirklich hammergeil, nicht zuletzt weil ich mich dank Stefan kein einziges Mal unsicher gefühlt habe. Selbst bei ein zwei kniffeligen Stellen habe ich mich immer bestens aufgehoben gefühlt. An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank für die tollen Fotos im Steig, aus dieser Perspektive sieht manches ärger aus als mir in Natura vorgekommen ist, gut dass ich mir vorher keine Fotos angesehen habe haha. Ich freu mich schon auf zukünftige Touren mit dir, eh schon wissen, Mont Blanc hahaha 😉

Jetzt aber genug geschwafelt, hier die Bilder, sehet und staunet 😀

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Sonnenaufgang auf 3454 Meter

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Sogar der Mond ist noch da

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Wunderschön 🙂

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-6 Grad, ich denke man sieht es

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Trio infernale 😉

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Und los geht die Kraxelei

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Nach dem Glocknerleitl

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Über den Wolken...*sing*

Über den Wolken…*sing*

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Kleinglockner

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Unter uns der Übergang von Kleinglockner zum Großglockner

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Großglockner

On top of Austria 🙂

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Ein Gedanke zu „#2: Großglockner

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