Rupertusthermenlauf 2017

Das war also der Rupertusthermenlauf 2017.

Der nach hinten verschobene Start war gut, somit war der meiste Teil der Strecke bereits im Schatten, was aber die 30 Grad vom Nachmittag nur auf den Schotterteilen gemildert hat, die Straßenabschnitte waren brutal aufgeheizt. Aber mit Feuerwehrduschen und jeder Menge Trinkstationen wurden wir Läufer gut gekühlt. Den ein oder anderen hat es trotzdem erwischt, gute Besserung an dieser Stelle.

Fotos habe ich nur vom Anfang und vom Ziel, da ich das Telefon wasserdicht verpackt habe, hatte ich doch noch die Duschen vom letzten Jahr im Kopf.

Der Anfang war richtig anstrengend, da war auch der Puls am höchsten, durch die Straßen auf dem heißen Asphalt zu laufen war richtig unangenehm. Dann noch vorbei an einer Grillstelle wo es grad mächtig geraucht hat. Da dachte ich eigentlich schon, das wird nix mehr. Als es dann aber endlich runter zum Wasser, auf die Schotterpiste und in den Schatten ging, wurde es besser. Die Helfer an den Labestellen waren super gut drauf und so ging es recht flott von Labe zu Labe. Bei jedem Kilometerpiepsen der Uhr war ich jedes mal aufs neue überrascht, wie flott ich dieses mal unterwegs war. Unter 3 Stunden war das Ziel, welches sich locker ausgehen sollte. Auf den letzten 4 Kilometern habe ich Christian kennen gelernt, der da eigentlich aufgeben und nur noch bis zur Abzweigung zum Parkplatz auf der Strecke gehen wollte, aber ich konnte ihn doch noch einmal motivieren und so haben wir das Ding gemeinsam zu Ende gebracht. Kurz vorm Schluß hat er mir noch erzählt, dass er vorhin bei der Labe mit den Jungs schon ein Bier getrunken hat haha, hat man nicht gemerkt 🙂

Neue Halbmarathon Bestzeit: 2:35:42 🙂

Mikes Zeit: 1:52:45

Die restlichen Ergebnisse findet ihr hier.

 

Easy Trail Mayrhofen

Ich habe für euch den Easy Trail in Mayrhofen im wunderschönen Zillertal getestet. Das Wetter meinte es einigermaßen gut mit mir, obwohl mich da immer eine schwarze Wolke verfolgt hat, aus der es ab und zu ein wenig geregnet hat. Aber dafür hab ich ja meine neue Jacke 🙂

Der Trail ist schön angelegt und führt von Mayrhofen über Hippach bis zum Wasserfall Talboden und auf der anderen Talseite über Ramsau wieder retour. Leichte Spazierwege wechseln sich mit Straße und seltener leichten Wandersteigen ab. Die Beschilderung ist meistens ausreichend, doch gibt es ein paar Stellen, an denen man schon genau aufpassen muss, weil der Weiterweg nicht gleich ersichtlich ist. Das hat mir einen extra Kilometer und ein paar zusätzliche Up- und Downhills beschert und das, obwohl ich wegen fehlender Hinweise die beiden Enden gekappt habe. Aber macht nix, schön war es trotzdem. Eine genaue Beschreibung mit GPX Daten findet ihr hier.

Streckenlänge: 25,10 km, für mich 26,54
Höhenmeter bergauf: 800 m, meine Uhr zeigte 1125 Höhenmeter :p
Höchster Punkt: 750 m, 770m
Das war Tag 1 im Zillertal. An Tag 2 ging es auf das Schönbichlerhorn, mein erster 3000er im Alleingang und an Tag 3 gings zum Canyoning in die Zemmschlucht. Lasst mir ein Kommentar hier, falls ihr das auch genauer wissen wollt 🙂
Und hier der Trail in Bildern:

Start für mich hinter dem Verbundgebäude in Mayrhofen

Die Waldwegerl waren am schönsten

Wasserfall Talboden, Wendepunkt der Tour

Die blöde Wolke hat mich wieder eingeholt :p

Sprungschanze Mayrhofen, ab hier hatte ich keine Lust mehr auf Fotos, weil mein Knie seit Ramsau gezickt hat und ich zwecks mangelnder Beschilderung ein paar extra Höhenmeter machen musste. Aber von hier war es nicht mehr weit, bis zum Verbundgebäude, von wo ich gestartet bin.

 

 

4. Platz beim Dirndltal Extrem Ultratrail für Richi!!!

Dirndltal Extrem Ultratrail, das sind 111 Kilometer und 5000 Höhenmeter! Ich bin unheimlich stolz auf Richi, der ja nächstes Jahr beim Mozart100 mein Copilot sein wird. Ich freu mich so dermaßen für ihn, da will ich euch seine Story natürlich nicht vorenthalten 🙂

„Ich hab halt wirklich eine Riesenfreud und bin DAS ERSTE MAL nach einem Wettbewerb ohne wenn und aber zufrieden. Der dritte Platz war nicht zu erreichen, selbst dann nicht, wenn ich mich nicht verlaufen hätte. Dass ich den Viertplatzierten 3 km vor dem Ziel völlig überraschend noch überholen konnte und ihm noch 5 Minuten auf den letzten 2 km abnehmen konnte ist sozusagen das Schlagobers zur Sachertorte 😉. Es zeigt aber, wozu der Körper fähig ist, wenn der Wille entsprechend da ist. Ich war eigentlich bei km 80 leer, beim CP 8 haben mich dann aber meine Unterstützer aufgebaut, ich bin fast 1 1/2 Stunden nur gegangen, hab mich wieder etwas gefangen und durfte dann bei CP 10 (km 102,5) feststellen, dass sich 15:00 h noch ausgehen könnten – sofern ich unter 5:50 Min pro km laufe. Also hab ich den Dickschädel eingeschaltet, die Schmerzen und die Erschöpfung so gut es ging ausgeblendet und bin gelaufen wie noch nie – teilweise mit einer Pace von 4:20 Min/km. Und dann komm ich ins Ziel und der Rennleiter sagt: Super, unter 15:00 Stunden und ich werd von einem Empfangskommitee begrüßt. 😊 Wär ich nicht so fertig gewesen, ich hätt geheult und alle abgeschmust. Aber ich war zu kaputt… Danke an alle für die Unterstützung – ohne euch hätt ich es nicht gepackt! 👍🏻👍🏻👍🏻“

Und hier der Tag in Bildern:

Kurz vor dem Start

Immer brav lochen, sonst zählt es nicht

Kurz verschnaufen

Grinsekatze 🙂

Endlich Futter!

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