Großglockner Ultratrail – Das Rennen

Na aber Hallo, nach dem wir die erste Hälfte des Weissee Gletscherwelt Trails ja schon besichtigt hatten (nachzulesen hier), wussten wir zumindest für diesen Teil was auf uns zu kommt. Aber ich sags euch, der zweite Teil ab Mooserboden bis runter nach Kaprun hat es mindestens genau so in sich.

Zieleinlauf, aber bis hierhin dauert es noch ein paar Stündchen

Während wir auf unser Shuttle zur Weissee Gletscherbahn warten, sind die 110er Läufer schon 7 Stunden unterwegs!

Angekommen bei der Gletscherbahn gibt es erst mal unsere Startnummern, dann eine ewig lange Toilettenschlange und eine noch längere zu den Gondeln. Auffahrt vorbei am Grünsee, der Regen wird stärker und auch der Wind. Kurz vor der Bergstation bleibt die Bahn so unvermittelt stehen, dass unsere Gondel fast einen Looping dreht. Kurz mal schwerelos mit ausgehobenen Mägen sind wir froh, als das Ding wieder zur Ruhe kommt und die Fahrt weiter geht. Nichts wie raus hier und wieder festen Boden unter die Füße bekommen 😮

In der Bergstation wird dann gleich mal nachjustiert, Laufsocken bis über die Wade, Jacke und Handschuhe müssen her, denn hier oben ist es ziemlich kalt und der Wind macht es uns sehr ungemütlich. Der Start wird um 15 Minuten verschoben, weil noch nicht alle Teilnehmer oben angekommen sind und so stehen wird dort und versuchen uns mit tanzen und rumhopsen warm zu halten.

Dann um 8:15 endlich das Signal und wir können los legen. Erst geht es ein Stück hoch und an der Rudolfshütte vorbei um dann bei leicht geänderter Streckenführung rechts runter zu kraxeln. Ich komme nur langsam voran, weil der Pfad einfach zu steil ist um hier auch nur irgendwie an ein Überholmanöver zu denken. Derweil wir quasi gemütlich runter wandern unterhalte ich mich mit einer netten Steirerin, die schon den Lauf in Heiligenblut mitgemacht hat und heute hier noch gemütlich die 30k nachlegt. Unten angekommen muss ich mich meiner Jacke und Handschuhe entledigen und so trennen sich unsere Wege. Bei einem flacheren aber immer noch engen Stück preschen von hinten die ersten 50k Läufer heran, aus dem Augenwinkel meine ich den Markus Kröll zu erkennen, was sich dann abends bei einem Blick in die Ergebnisse auch bestätigt. Mensch was für ein Tempo, einfach irre :p Aber ich bin stolz, dass ich rauf zum Kapruner Törl andere überhole. Wandern kann ich 😉

Eine Ameisenstraße aus „Läufern“ zum Kapruner Törl hoch

Wenn man ganz genau hin sieht, sieht man die kleinen schwarzen Punkte im Schneefeld, jap, das sind wir 😉

Weiter geht es durch einen Tunnel zum Mooserboden und zur Labe, hier ist Halbzeit. Cola, Wassermelone und Brezeln helfen mir über das erste Hüngerchen und die leichten Kopfschmerzen hinweg.  Vor dem Stausee hab ich meinen Mitläufer Jörg wieder eingeholt, den plagen die Füße und die Blasen von letzter Woche.

Ab hier ist die Strecke neu für mich und einfach nur der Hammer! Kurze Straßenstücke wechseln sich mit Tunnel und Wanderwegen ab. So geht es Meter für Meter nach unten. Bis zur Schrägbahn läuft es richtig gut und ein Dauergrinsen umspielt meinen Mund, sogar ein kurzes Wohoo entfleucht mir weil hier einfach alles so extrem geil ist. Schade, dass grad keiner da war um es zu teilen.

Da muss ich durch um zur Labe zu gelangen.

Langsam lichten sich die Wolken und die Sonne kommt raus, ab hier wird es richtig heiß und somit auch anstrengender.

Herrlich 🙂

Da wo der Läufer in blau steht, geht es in einen Tunnel, der uns auf der anderen Seite wieder auf einen Wanderweg ausspuckt 😉

Ab hier wird es anstrengend, ich spüre die Zehen bei jedem Schritt nach unten und auch die Beine werden langsam schwer. Jedes kleine Stück geradeaus wird zur Tortur. Es ist tatsächlich leichter bergauf zu gehen oder vorsichtig runter zu steigen, als einfach nur gerade aus zu laufen. Als es an der Kitzsteinhornbahn vorbei geht denke ich, muss es ja bald vorbei sein. Aber wie um mich zu verhöhnen klebt da ein kleines Schild links am Zaun und schreit mir ins Gesicht, dass es noch verflucht lange 5 Kilometer sind. Ab hier ist es fast nur noch Straße, dafür sind meine Schuhe einfach nicht gemacht. Die Sonne brennt runter und ich gebe auf. Langsam spaziere ich ein Stück weiter, bis von hinten einer heran kommt und mich aufmuntert und mich motiviert. Für ein kleines Stück hilft es, aber die Laufpassagen werden immer kürzer und meine Beine immer schwerer. Kurz vorm Ziel werden die Zuschauer wieder mehr und auch die Helfer, die einem den richtigen Weg weisen. Völlig abartig müssen wir noch eine Unterführung nehmen, ich habe die Stufen nicht gezählt, aber es waren mindestens 1000!

Und dann endlich, der Zieleinlauf. Rechts erkenne ich meinen Lieblingsgatten, der mir zuruft und winkt 🙂 Danach erfahre ich, dass er schon dreieinhalb Stunden auf mich wartet, bei ihm lief es richtig gut und er konnte in 4:35 finishen! Da kann er mächtig stolz drauf sein. Ich komme also nach 7:00 Stunden ins Ziel und Jörg 19 Minuten nach mir. Endlich geschafft. Was für eine Strecke. Ich bin froh, dass wir uns die zweite Hälfte nicht vorab angeschaut haben, erstens weil es so einfach kurzweiliger war und zweitens hätten mich die letzten fünf Kilometer einfach vorher schon nervlich fertig gemacht. Das war wohl bisher der härteste Lauf, den wir gemacht haben, aber wir sind ja noch am Anfang unserer Rennkarriere, wer weis was uns sonst noch alles unterkommt 😉

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter des Großglockner Ultratrails, an alle Helferlein, die Bergrettung und auch an die Mitläufer, die sich immer aufs neue gegenseitig helfen und motivieren. Gratulation an die Topläufer und jeden, der diesen Lauf finisht, egal ob 110, 50 oder 31, ihr seid klasse!

Endlich geschafft 🙂

Mein erster Marathon :)

Das war er jetzt also, mein erster Marathon. Ganz ohne Trubel, ohne zig tausend anderer Teilnehmer, Ziellinie und ohne Finisher Medaille. Drauf gepfiffen Leute, denn das Gefühl so eine Distanz das erste Mal gelaufen zu sein ist unbezahlbar! Ich schätze auf den letzten Metern kam das Gefühl wohl einem Läuferhoch nahe, auch wenn ich da auf jeden Fall alle Knochen, Sehnen und Muskeln im Leib gespürt habe, aber ein leicht dümmliches Grinsen umspielte die letzen Kilometer meinen Mund.

Strecke Mozart100 Marathon leicht abgewandelt, da ich von zuhause aus gestartet bin, mich zwei mal verlaufen habe und unbedingt bei der Tanke fertig sein wollte und daher vorher noch zwei Straßenschlaufen gedreht habe und mir so den letzten ultimativen Härtetest über den Kapuzinerberg gespart habe.

42,2 Kilometer, 1508 uphill, 1492 downhill

Start war Sonntag Morgen um 6:16 in der Linzergasse, die an diesem Morgen besonders schön geleuchtet hat, vielleicht schon ein Zeichen für den nahenden Erfolg? Weiter entlang der Salzach, dieses mal ohne übrig gebliebenes Partyvolk, bis zur Glasenbachklamm und der ersten Labstation in Hinterwinkel. Danach kurz an der Straße runter um dann links in eine Forststraße einzubiegen, die sich langsam aber stetig zur Pechauer Scharte hochwindet. Danach wieder runter und weiter Richtung Ebenau. Dort geht es links an einem Hof vorbei in den Wald, für uns aber noch nicht hoch zum Watzmannblick, sondern weiter Richtung Plötz.

Ein herrlicher Morgen 🙂

Glasenbachklamm

Nach dem leichten Anstieg kommt das Langarmshirt in den Rucksack :p

Richtung Ebenau

Die Plötzschleife, mein Lieblingsweg fürs falsch abbiegen und verlaufen. Ich war jetzt schon drei mal hier und jedes Mal erwisch ich die falsche Abzweigung *grml*. Nächstes Mal kommt der Track auf die Uhr, vielleicht navigiere ich mit der besser, als mit dem Telefon :p Nun gut, also dieses mal wollte ich euch den Wasserfall nicht vorenthalten, eigentlich kommt man da nicht direkt vorbei, aber für euch hab ich die paar extra Meter auf mich genommen 😉 Danach weiter durch den Wald, an ein paar Höfen vorbei, der Hofhund kennt mich immer noch nicht, ein Stück die Straße entlang runter zur viel befahrenen Wiestalstraße und direkt rein in den Wald. Letztes Jahr hieß dieses Stück noch „The Climb“, also kann man sich ungefähr vorstellen, wie es da hoch geht. Über den Gitzenberg und dann noch einmal ein Stück Straße bis zum Wendepunkt beim Fußballplatz.

Wunderschönes Fleckchen 🙂

Wendepunkt und Labe

Ab jetzt wird es bis zur Abzweigung Plötz und Watzmannblick langweilig. Nein Scherz, ich bin auch auf dem Rückweg einmal falsch abgebogen haha. Also retour wieder den Gitzenberg hoch, „The Climb“ dieses Mal runter und weiter zum Hofhund, der aber mittlerweile nicht mehr da ist. Die Plötzschleife wird auf dem Rückweg ausgelassen und so geht es etwas schneller weiter zur Abzweigung Watzmannblick. Im Zick Zack hoch nur um festzustellen, kein Watzmannblick, der versteckt sich in den Wolken. Also weiter im Zick Zack wieder runter, auch hier wieder die falsche Variante gewählt und unten nach kurzer Neuorientierung gleich weiter durch das Koppler Moor.

Kilometer 32, man sieht schon den Nockstein

Rechts unten war die letzte große Labe, dieses mal wartet dort keiner auf mich. Kilomter 33

Blick zum Nockstein, da muss ich jetzt noch hoch.

Und jetzt die letzte Anstrengung. Aus Laufen ist schon längst ein schlurfender Zombiejog geworden, bergan wird sowieso nur noch gewandert. Aber jeder Piepser, den die Uhr von sich gibt lässt mich innerlich jubeln. Die letzten Kilometer muss ich mich freuen, denn würde ich das nicht tun und nur wegen der noch verbleibenden Distanz lamentiren, wäre es ja doppelt anstrengend. Also löst jedes Kilometerpiepsen ein Hochgefühl aus. Ich zähle meinen Countdown runter und kann es kaum fassen, dass ich schon so weit bin. Aber erst einmal geht es hoch zum Nockstein, ich komme mir dabei vor wie Thomas die Lokomotive, ich pfeife aus dem letzten Loch :p Der Weg hoch wird durch ein kleines Engelsuchspiel versüßt, aber hätten die beiden vor mir nicht hingezeigt und darüber geredet, wäre ich mit gesenktem Kopf und schnaufend wie ein Walross daran vorbei gegangen. Die Mühe wird aber wie immer mit einem phantastischen Ausblick belohnt. Unser Salzburg ist schon ein wunderschönes Plätzchen. Es geht am Glücksplatz vorbei mit einem weiteren tollen Ausblick runter in die Nocksteinklamm.

Ganz hoch muss ich zum Glück nicht 😉

Immer wieder toll ❤

Und jetzt wird es noch mal kniffelig. Der Weg runter in die Klamm gestaltet sich schwierig, es ist noch etwas rutschig und nass von den Regentagen davor, also steige ich langsam und vorsichtig ab. Und ganz gemein, danach muss man noch einmal hoch, es ist zum Haare raufen. Aber auch das wird gemeistert und ab der Gersbergalm geht es ein letztes Mal leicht nach oben zum Kühberg und dann hammerharte gefühlte Millionen Stufen nach unten. Vorbei an der Radauerkurve bis nach Gnigl. Dort bin ich bei etwas über 39 Kilometer und beginne meine Extraschlaufe Kühbergstraße-Schloßstraße. Weiter bis zum ZIB und noch eine Extrarunde drumherum um nach der letzten Stufe in Richtung Glückseligkeit genau bei 42,20 Kilometern zu stoppen 🙂 Geschafft! Dümmlich grinsend stapfe ich in die Tankstelle und hole mir einen eiskalten Almdudler und ein Salzstangerl, was für ein Genuss 😀

Meine kleinen roten Helferlein, grade wenn ich dachte ich bin schon wieder falsch, leuchten sie mir den Weg 🙂

Die allerletzte Gemeinheit, 3 Stockwerke nach oben, ohne Lift :p

Kauf die 100!

Kurzmitteilung

Kauf die 100 geht in die nächste Phase. Mit dem lieben Murat Akyol von der Organic Pizza Salzburg hat sich schnell und unkompliziert jemand gefunden, der die Startgebühr für den Mozart 100 übernimmt. Vielen Dank dafür! Die Anmeldung öffnet im Oktober und wird voraussichtlich, lt. Ausschreibung 2017, € 69 Euro ausmachen. Ist das erledigt, geht es weiter mit dem großen Kilometerausverkauf und da meine Freunde seid ihr gefragt, oder sagen wir besser, eure Geldbörsen 😉

Mehr Infos in Kürze 🙂

 

Weissee Gletscherwelt Trail – Testlauf

Eigentlich war der Plan ganz einfach. Wir machen einen Testlauf auf der Strecke des Weissee Gletschwelt Trails. Man man man war das ein langer Tag! Erst mal morgens von Unken über Lofer, dort unseren höchst motivierten Jörg einsammeln, dann weiter nach Weissee, denn pünktlich um 9:00 fährt die erste Gondel nach oben, vorbei am Grünsee weiter hoch zur Rudolfshütte auf 2315 Meter, Start unserer Tour. Na gut, offizieller Start in zwei Wochen ist dann noch etwas unterhalb, aber das haben wir uns geschenkt 😉 Von dort hat man schon eine irre Aussicht, da wurde erst einmal gestaunt und natürlich fotografiert 🙂

Werbung für den GGUT bei der Weissee Gletscherbahn

 

 

 

Da haben wir noch leicht lachen haha

Blick zurück zum Weissee, wo dann gestartet wird

Gleich gehts los

Blick zum Stausee Tauernmoos, da müssen wir jetzt hin

Runter zum Stausee Tauernmoos gibt es auch schon das erste Rufzeichen zu überwinden, eine leichte Blockkraxelei nach unten, seilversichert und trocken nicht so schwierig, wir hoffen also auf gutes Wetter in zwei Wochen 😉

Und zwischendurch immer wieder die Aussicht genießen 🙂

Da sind die Stöcke dann doch noch etwas hinderlich

Von hier gehts den See entlang um dann nach links hoch zum Kapruner Törl zu gelangen.

Wir lassen den See hinter uns und arbeiten uns hoch zum Rifflkee, wo uns eine andere Läuferin unterkommt, die auf der Suche nach ihrem Telefon ist. Ein Stück des Weges suchen wir zusammen, aber leider haben 8 Augen auch nicht mehr gesehen als zwei und so trennen sich unsere Wege wieder, denn sie möchte noch einmal runter. Kurz vorm Moserboden wird sie uns wieder einholen, denn wir sind schneckenmäßig gemütlich unterwegs. Also geht es jetzt für uns vorbei am Rifflkees stetig ansteigend zum Kapruner Törl auf 2637 Meter. Wirklich nicht mehr als ein kleiner Durchstieg, nicht viel Platz für uns drei und noch zwei, die von der anderen Seite hoch gekommen sind, außerdem bläst hier ein ziemlich kaltes Lüftchen, also geht es gleich wieder ein Stück runter, damit wir windgeschützt die erste Pause einlegen können.

Blick zurück zum Stausee Tauernmoos

Da hat jemand sichtlich Spaß 🙂

Unteres Rifflkees, dort hat es hörbar gearbeitet und ein kleiner Abbruch hat sich mit lautem Getöse in die Tiefe verabschiedet

Wer suchet der findet, leider dieses mal nichts

Höchster Punkt der Tour

Wir lassen das Kapruner Törl und somit auch das zweite Rufzeichen der Strecke hinter uns und wenden uns den ersten Schneefeldern und Gletscherflüssen zu, die es zu queren gilt. Die Füße bleiben leider nicht trocken, aber eine nette Abkühlung ist es alle mal. Der Weg führt weiter nach unten in Richtung Stausee Mooserboden, an dessen rechter Seite wir entlang bis zur riesigen Staumauer laufen. Dort wuselt es regelrecht, viele Touristen haben den Weg mit Bus und Schrägbahn hier hoch gefunden. Dort ist für uns dann auch tatsächlich schon Schluss, denn ein Blick auf die Uhr verrät uns, dass wir es nicht mehr rechtzeitig runter schaffen würden, um den Bus zurück zur Weissee Gletscherbahn zu schaffen. Aber das Glück ist uns hold und wir treffen Freunde beim Restaurant, mit denen wir besagte Bus und Schrägbahnstrecke runter fahren und die uns den gar nicht so wenig weiten Weg von Kaprun zurück nach Weissee bringen. Am Auto angekommen fängt es auch direkt zu regnen an und Blitze leuchten uns den Heimweg. So haben wir also grade mal 16 Kilometer von den geplanten 30 zurück gelegt. Wie um alles in der Welt diese Siegerzeiten, Herren 2:57 und Damen 3:34, zustande kommen, ist mir ein Rätsel. Für uns heißt es in zwei Wochen einfach Spaß haben, die Gegend genießen und heil runter kommen. Laut Beschreibung haben wir 14 Stunden Zeit ohne Cut Off Zeiten, das sollte eigentlich reichen, aber zur Vorsicht wandert jetzt auch noch eine Stirnlampe in den Rucksack 😉

 

Nasse Füße…iiihhhhhh 😉

Blick zurück zum Kapruner Törl

Stausee Mooserboden, unser vorgeschobenes Ziel für diesen Tag

Da ist ein Klettersteig in der Wand

Und hier die zugehörigen Kletterer, die zwei dunklen Punkte sind Menschen mit Helm 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stausee Wasserfallboden, hier geht die Strecke links entlang bis runter ins Ziel in Kaprun, von hier aus immer noch starke 1500 Meter downhill :p

 

Und Ende 😀

Alpin Leserevent mit Komperdell und Gerlinde Kaltenbrunner

Leute ich sag euch, das war ein geiles Wochenende 🙂 Ich hatte mich um einen Platz beim Alpin Leserevent beworben und auch tatsächlich bekommen. Da war die Freude groß. Nicht nur hieß es in der Ausschreibung, können wir das Komperdellwerk besichtigen, nein es warteten Übernachtung, Verköstigung und als Freitagshighlight auch noch eine Runde Wasserski auf uns uuund nigelnagelneue Carbonstöcke! Worauf ich mich aber besonders gefreut habe, war die Wanderung am Samstag zusammen mit Gerlinde Kaltenbrunner.

Aber der Reihe nach 😉

Freitag um 11:00 war Treffpunkt im Hotel Leitnerbräu direkt in Mondsee. Dort wurden wir auch von Robert vom Alpin Magazin und Jörg von Komperdell begrüßt. Von Anfang an mit dabei jede Menge Kameras, sogar eine Drohne war im Einsatz 😀

Danach gings auch direkt ins Komperdell Werk, wo uns Chef Thomas alles gezeigt hat.

Tolle Truppe 🙂

Bloß nicht rein greifen 😉

Chefe himself 🙂

©Komperdell

 

 

 

 

 

Neue Stöcke 🙂 Danke!

Nach einer kleinen Jause endete hier der gemütliche Teil, denn gleich darauf gabs Action 😉 Nach einem kurzen Boxenstop im Hotel gings zur Camaro Wasserskischule Kreuzstein am wunderschönen Mondsee. Susanne und ich wollten erst nicht, aber nachdem sich die Männerwelt auch nicht besser angestellt hat, haben wir es dann doch gewagt und siehe da, bei Versuch zwei und Susanne sogar beim ersten Mal gestanden und eine ganze Runde gedreht. Das aufregend und anstrengend haha. Für den restlichen Abend haben wir das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.

Erst mal Trockenübung :p

Da hat er noch leicht lachen 🙂

Höchste Konzentration :p

©Komperdell

©Komperdell

 

Anstrengend, aber saugeil 😀

Der geduldige Bernd 🙂

Perfekter Start!

Und dann gabs noch ein kurzes Gewitter, zum Glück gabs einen großen Schirm, wo wir uns alle unterstellen konnten. Die Hagelkörnchen kamen da auch nicht durch 😉

Da wär ich nicht mehr raus gedüst 😮

Danach gings noch zur Mostschenke Hussenbauer wo wir bei Most, Saft und einer Riesenjause den Abend gemütlich ausklingen ließen. Und da bekanntlich nach einem Gewitter die Stimmung besonders schön ist, hab ich noch diese Fotos für euch 🙂

Feiner Regenbogen über der Mostschenke

Samstag 07:00 gings dann Richtung Forstamt am Attersee, dem Ausgangspunkt dieser wunderschönen Tour. Dort wartete auch schon Gerlinde auf uns. Nach einer herzlichen Begrüßung und dem obligatorischen Gruppenfoto ging es über den Brennerriesensteig, teils steil und versichert auf den Dachsteinblick, den höchsten Punkt dieser Tour mit 1559 Metern Höhe. Danach gings in einem gemütlichen Auf und Ab über den Mahdlgupf (1261 m) und den Schoberstein (1037 m) wieder runter nach Weißenbach am Attersee von wo aus wir mit dem Auto zum Gasthof Drachenwand fuhren um auch diesen Tag bei einer geselligen Runde ausklingen zu lassen.

© Alpin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Alpin

©Komperdell

Ein Gipfelfoto mit Gerlinde, eine wirklich sympathische und herzliche Frau 🙂

Gipfel #1: Dachsteinblick

Gipfel #2: Mahdlgupf

Gipfel #3: Schoberstein

©Komperdell

©Komperdell

©Komperdell

Ich bin froh, dass ich für dieses Leserevent einen Platz bekommen habe. Es war perfekt organisiert und ich habe wirklich liebe Menschen kennen lernen dürfen. Zwei wunderschöne Tage mit tollen Leuten und stimmungsvoller Umgebung, was will man mehr 🙂 Vielen Dank an Alpin, Komperdell und Gerlinde Kaltenbrunner!

Auf der Facebookseite von Komperdell findet ihr zwei kurze Videos und in ein paar Tagen wohl auch einen längeren Clip von diesem Wochenende.

Alpin – Das Bergmagazin wird auch noch ein paar Bilder veröffentlichen und in der Septemberausgabe eine kurze Zusammenfassung bringen.