10. Trumer Triathlon

Was für ein Fest! An zwei von drei Tagen war ich bei diesem Spektakel dabei und muss sagen ich bin überwältigt. Was sich die Organisatoren da antun das ist schon gewaltig.

Opener war das Seecrossing am Freitag, bei dem ich über die 3 km Distanz an den Start ging. Vom Schwimmbad Seeham zum Ausstieg am Seespitz in Obertrum. Das Wetter war hervorragend, nur der See war etwas zu warm, um genau zu sein 28,4 Grad zu warm. Dementsprechend war natürlich Neoprenverbot und somit die Schwimmerei anstrengender als sonst. Aber die Leute waren trotzdem alle gut drauf und so herrschte schon vorm Start reges Treiben und man sah viele fröhliche Gesichter.

Erst bin ich alleine zum Shuttle gegangen, da mein Mann meinte er bleibt gleich beim Zielgelände. Aber nach ein paar Minuten kam er dann doch zurück, dort war es ihm noch zu langweilig. Kurz nach ihm dann die Überraschung, Barbara und Rose tauchten auf, beides top Motivatoren, sie wollten mich nicht alleine lassen. Ich hab mich so gefreut, da war ich kurz vor dem Start gleich gar nicht mehr so nervös 🙂

So sind wir dann also doch zu viert nach Seeham gefahren, wo es schon ganz schön gewuselt hat. Rennbesprechung, ausziehen, Fotos machen und ab ins Wasser, welches nicht wirklich erfrischend war. Ich glaube, das hab ich schon erwähnt 😉 Ich hab mich gemütlich hinter den anderen eingereiht und bin beim Startschuss los geschwommen.

Dieses mal hab ich relativ schnell einen Rythmus gefunden, nicht optimal mit 2er Atmung, aber doch recht gleichmäßig. Durch das warme Wasser und die vielen heißen Spots hab ich auf die 2er Atmung gesetzt, weil mir vorkam dass ich einfach dieses mal mehr Luft brauchte. Jedes mal, wenn ich durch so einen heißen Bereich durch musste blieb mir quasi die Luft weg. Das könnt ihr euch so vorstellen, dass so an die 100 Leute oder mehr genau an dieser Stelle gepinkelt haben, auf einmal natürlich, und ihr müsst da unmittelbar danach durch schwimmen. Genau so muss sich so etwas anfühlen 😛
3 Kilometer können da ganz schön lange werden und so hatte ich genug Zeit über alles mögliche nachzudenken. Den Blick auf die Uhr habe ich mir aus Motivationsgründen verboten und so bin ich einfach dahin gekrault ohne recht zu wissen wie weit ich schon gekommen bin. Am Start meinte die Dame neben mir noch, dass wir einfach auf den Turm zuschwimmen müssten, immer geradeaus, easy cheesy. Doch je näher ich gekommen bin, desto weniger war vom Turm zu sehen, denn der ist hinter den Bäumen verschwunden. Immer geradeaus, easy cheesy, also weiter. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit hab ich dann in der Ferne doch die großen roten Bojen erkannt und bin darauf zu geschwommen. Aber zum Glück hat man fast schon eine persönliche Begleitung so weit hinten im Feld, sodass mir die Dame links auf dem StandUp Board signalisierte, dass ich weiter zu ihr muss. Ein Blick nach links hat mir dann auch den Blick auf den Zielbogen und einer weiteren weißen Boje im Vordergrund eröffnet, also nichts wie darauf zu. Kurz davor ist es noch mal ungemütlich geworden, weil so nah am Ufer alles zugewachsen ist, das mag ich gar nicht und so hab ich mich vorsichtig nach vorne gewühlt. Kurz vorm Ausstieg hab ich dann Babsis Schreie gehört. Man man man hat die einen Lärm gemacht, das war toll! Am Ausstieg angekommen wird man von vier kräftigen Händen aus dem Wasser gehoben und Richtung Steg gehievt nur um nach ein paar Schritten vor einem Mikro, welches einem unter die Nase gehalten wird, zum stehen zu kommen. Ich war völlig durcheinander. Links Babsi, Rose und mein Mann mit einem Riesenschild schreiend und winkend, vor mir die Dame mit Mikrofon und am Handgelenk meine Uhr, die noch weiter gezählt hat, weil ich dachte, ich müsse noch über eine Matte laufen. Meine Antworten waren dementsprechend kurz.
Und wie wars? Heiß, ähm und anstrengend. Wie lange hast du dafür trainiert? Ähm, eigentlich gar nicht. Und dann hab ich mich davon gemacht, ich wollte doch endlich die verrückten Hühner umarmen 🙂 Danach hat sie mich noch mal geholt, damit ich erklären kann, wofür Runfiz steht und das hab ich dann auch mit mehreren Worten zusammen gebracht haha. Danach gingen wir noch was essen und dann endlich heim und ins Bett, ich war ganz schön platt. Danke Mädls für eure Unterstützung, das hat mich wirklich sehr gefreut :*

Ehrenplatz 🙂

Sonntag war es dann auch für Babsi soweit. Ihr erstes mal bei der Kurzdistanz. Das sind 1,5 km schwimmen, 41,8 km radfahren und dann noch 10 km laufen. Für mich war das auch mein erster Einsatz als Helfer. Dafür hab ich mir einen Posten an der Laufstrecke ausgesucht, damit auch wirklich alle an mir vorbei müssen und ich keinen verpasse 🙂

Erst mal mussten wir mit Sack und Pack hin kommen, da ist der liebe Wolfgang von den Chaprunners eingesprungen. Um 07:00 waren wir beim Rad-Check-In, da war es noch richtig gemütlich und stressfrei. Babsi hat alles rein gebracht und danach haben wir uns von Wolfgang verabschiedet, der hat nämlich frische Semmeln für das Sonntagsfrühstück besorgt und seine Lieben daheim überrascht 🙂

Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zur Rennbesprechung und so sind wir gemütlich durch die Gegend gebummelt und haben uns die wichtigsten Stellen noch mal angeschaut. Ausstieg Seespitze, den Laufteil in die Wechselzone und für mich wichtig, wo mein Posten an diesem Tag ist und Babsi mich erwarten kann. Auf dem Weg zum Start hat es dann in der Wechselzone und davor schon richtig gewuselt und wir waren froh, dass alles schon erledigt war. Kurz davor ist dann Rose zu uns gestoßen und das Trio Infernale war wieder zusammen. Ein paar Fotos und eine Rennbesprechung später hieß es für Babsi ab ins Wasser.

Nach dem Startschuss sind wir los marschiert, ich hab kurz beim Landgang vorbei geschaut, aber dort war so wenig Platz, dass ich mich doch Richtung Streckenposten aufgemacht habe. Rose wollte noch ihr Auto umparken, ich hab sie bis zum Schluss nicht mehr gesehen, dafür hat sie mich mit Bildern und Updates von der Radstrecke und der anderen Seite der Laufstrecke auf dem Laufenden gehalten. Es ging sich sogar aus, dass ich Babsi auf dem Weg in die Wechselzone noch gesehen hab. Sie lag absolut in der von mir auf Grund der Trainingsdaten berechneten Zeit und hat auch noch gelächelt 🙂

Pünktlich um 9:15 habe ich zusammen mit Thomas den Posten bezogen. Ein wirklich ausgezeichneter Bereich, gleich neben der Labe, in der Nähe von Toiletten und an einer Stelle, wo die Läufer von beiden Seiten an uns vorbei mussten, so ist mir wirklich keiner entwischt und jeder hat seine Portion Motivation und Applaus von mir bekommen. Meine Uhr hat völlig durchgedreht und mir über 33.000 Schritte und einen wahnwitzig hohen Puls gerechnet :p Die Hände haben irgendwann auch ordentlich geschmerzt, aber das war egal, wer braucht schon Hände 🙂 Da war ganz schön was los auf der Strecke, erst die Teilnehmer der Kurzdistanz und während die letzten der Kurzdistanz die zweite Runde drehten kamen schon die ersten der Mitteldistanz für ihre 4 Runden. Zwei mal hätte ich Babsi fast verpasst, weil mich Zuschauer abgelenkt haben, aber ich hab dann doch noch ein Foto hinbekommen, zum Glück Rose auch und so haben wir noch eine kleine Sammlung vom Radeln und Laufen für Babsi zusammen gebracht 🙂

Während sich die beiden im Zielgelände verwöhnen ließen haben Thomas und ich weiterhin die Stellung gehalten und die Läufer angefeuert und für freie Wege gesorgt 🙂 Für die Schlusslichter hatte ich dann noch Luftschlangen dabei und der letzte, der an uns vorbei lief war kein geringerer als Franz Leimüller vom Leimüller Racing Team, Veranstalter des Silvesterlaufs in Seekirchen. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt zwar nicht, aber genau ihm hab ich sogar eine Luftschlange umgehängt 🙂 Und frei nach dem Motto der Letzte macht das Licht aus, fing es kurz nach ihm auch zu regnen an und nach kurzem Warten und Rücksprache mit Fabio, unserem Koordinator, haben wir unseren Posten verlassen.

Franz Leimüller vom Leimüller Racing Team 🙂

Danach haben wir noch schnell was gegessen und dann ging es endlich mit Fahrrad und Sack und Pack zurück nach Hause. Danke Mike fürs Abholen :*

Es war wirklich toll als Helfer dabei zu sein und die Leute anzufeuern. Ein paar haben sich danach sogar dafür bedankt, was mich sehr gefreut hat, denn manchmal war ich mir nicht so sicher, ob alle das so gerne hatten. Die meisten kennen mich, leise geht anders haha. Jedenfalls werde ich bestimmt wieder mal wo mithelfen, wenn ich nicht gerade selber auf der Strecke bin. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer und Helferinnen, ihr macht einen tollen Job. Ohne euch wären solche Events nicht möglich 🙂

Und natürlich Gratulation an alle Finisher, egal ob Sieger, Schlusslicht oder DNF. Es ist schon ein mutiger Schritt sich für einen Triathlon anzumelden und sich durch drei Disziplinen zu kämpfen. Ich fühle mit denjenigen, die es nicht bis zum Ende geschafft haben und freue mich mit allen, die durch den Zielbogen laufen durften. Es war mir eine Ehre euch für wenige Sekunden im Rennen begleiten und anfeuern zu dürfen und wer weis, vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr 🙂

Held des Tages 🙂

Powered by

12-Stunden-Lauf Prambachkirchen 2019

Von einem Extrem ins andere beim 12 Stunden Lauf in Prambachkirchen. Hieß es voriges Jahr noch Ü30 Grad im Schatten hatten wir heuer mit Dauerregen und kühlen Temperaturen zu kämpfen. Zum Glück hatten wir mit Andrea und Jörg in der Staffel ein Auto voller Ausrüstung dabei, darunter auch ein Pavillon, Liegen, Stühle und Tisch. Sogar ein Kühlschrank war mit dabei 🙂

Wir reisten wieder am Freitag an um enspannt die Startnummer abzuholen und einen Platz für uns zu suchen. Da wir schon morgens mit Regen rechneten, stellten wir den Pavillon bereits am Abend davor auf, gut festgezurrt damit er nicht über Nacht Flügel bekommt. Samstag Früh um 05:00 bekamen wir sogar ein Frühstück in unserer Unterkunft, da wir dieses mal nicht die einzigen Läufer waren. Letztes Jahr gab es das nämlich noch nicht :p

Pünktlich um 06:30 starteten wir auf den knapp 1,5 km langen – oder kurzen – Rundkurs. Grau in grau und nass liefen wir also unsere Runden, vorbei an den Zeitmatten, der Labe für Einzelläufer, rund um die Zelte der Staffeln den Raikaberg hoch, zum Bahnhof runter um dann den Sparberg zu erklimmen an den anderen Staffelzelten vorbei wieder Richtung Zeitmatten. Wer dabei war, weis welche Berge ich meine 😉 Den Pace hab ich nach ein zwei Kilometern auf das gesetzte Ziel angepasst so dass ich diese Zeit Runde um Runde fürs erste halten konnte.

Waren es anfangs noch 10 Minuten pro Runde, hab ich die Zeit gegen Mittag auf ca. 11-12 Minuten erhöht. Denn langsam stellte sich Müdigkeit und auch die ersten Wehwehchen ein. Nach 6 Stunden hatte ich ca. 48 km auf der Uhr stehen und war mehr als zufrieden. Jetzt müsste ich nur noch einen Marathon dran hängen und ich hätte mein Ziel in der Tasche. Aber es sollte anders kommen.
Ungefähr bei km 55 habe ich Schuhe und Socken gewechselt in der Hoffnung die neue Belastung würde helfen, aber die erste Schuhwahl war ziemlich daneben, also schlüpfte ich noch mal in Schuh eins. Aber das ging auch nicht so lange gut also hab ich Schuh Nummer 3 probiert, welcher durch das Goretex zwar schwerer, dafür aber warm und trocken war. Auch die angebotene Massage habe ich in Anspruch genommen, aber leider war es da schon zu spät und meine Hüften haben komplett zu gemacht und die Schmerzen haben bis ins Knie gezogen sodass ich nur noch humpelnd und gehend voran kam. Aber zumindest waren jetzt die Füße warm und trocken :p


Das Gute, wenn man nicht so schnell unterwegs ist, man hat genug Zeit sich mit den vielen Läufern zu unterhalten. Da sind schon ein paar irre Vögel dabei. Andy und Jelina zum Beispiel, die beide eine Woche zuvor den 24 Stunden Lauf in Blumau absolviert haben. Erwin und Franz, die beide beim 6 Stunden Lauf dabei waren. Und endlich konnte ich im echten Leben Maria und ihre Mama Monika kennen lernen. Facebook sei Dank haben wir ja schon öfter kommuniziert, aber eben noch nie in echt. Monika startete mit 59 Jahren als Einzelläuferin beim 12 Stundenlauf und Maria in der 2er Staffel, die aber bis 13 Uhr durchhalten musste und uns danach noch angefeuert hat 🙂 Patrick war auch wieder dabei, hier noch mal herzliche Gratulation zum Nachwuchs 😀 Und natürlich Michele, der französische Clown der jeden Läufer auf der Stecke unermüdlich angefeuert hat 🙂 Die Ultrafamilie ist schon ein ganz lustiger Haufen und so vergehen auch 12 Stunden wie im Flug.

Als dann endlich die magische 10 auf der Uhr auftauchte, hat das genau gar nichts bewirkt. Voriges Jahr hat mir die Anzeige der zehnten Stunde noch mal einen richtigen Auftrieb verpasst, aber davon konnte ich heuer nur noch träumen. Dafür ging die Rechnerei los. Im Prinzip bin ich dann knapp nicht an mein Minimalziel heran gekommen, eine Runde mehr als letztes Jahr, denn es wurden nur 82,5 km. Aber in Anbetracht der Schmerzen doch noch eine ganz gute Leistung.

Mein Ziel mich die 12 Stunden durch zu bewegen habe ich trotzdem erreicht. Auch die Verpflegungstaktik ist mir dieses mal aufgegangen. Ich habe von Anfang an versucht zu essen und zu trinken. Alle zwei bis drei Runden gab es Melone und Brezeln und später Kartoffeln mit Salz, dazu immer Wasser und im Pavillon meine IXSO Getränke mit und ohne Koffein. Ich habe gänzlich auf Iso, Cola und Red Bull verzichtet. Keine Magen- oder Bauchschmerzen, kein Durchfall und kein Hungerast. Was ich für das nächste mal lerne: Früher Schuhe wechseln und die Massage in Anspruch nehmen.
Alles in Allem bin ich trotzdem zufrieden und freue mich über meinen Platz 3 von 6 in der W-40 🙂

Und jetzt zum Staffelbewerb. Das Team Runfiz wurde unterstützt von Josef, der sich zum Glück in letzter Sekunde meldete und als vierter Läufer eingesprungen ist. Ich kann es mir ja nur schwer vorstellen immer eine Stunde Vollgas zu laufen, dann 3 Stunden zu warten und dann wieder zu laufen. Das ganze 3 mal. Aber die vier haben das super hinbekommen und hatten offenbar auch noch viel Spaß dabei. Viel hab ich leider nicht von ihnen mitbekommen, aber auf den Fotos sieht das ja ganz gut aus. Zusammen haben sie 138,9 km geschafft, was ihnen Platz 2 in der 4er Staffel mixed eingebracht hat. Sponsor ist die Firma Pöyry Austria, welche die Kilometer in Geld für die Kinderkrebshilfe verwandelt. Hier noch mal vielen Dank Josef fürs Einspringen, ohne dich wäre das nicht möglich gewesen! Wir sehen uns hoffentlich bald mal wieder 🙂

Noch mehr Fotos vom Lauf findet ihr auf https://www.12hprambachkirchen.com/infos/fotos/fotos-2019/

Powered by

2. Oberndorfer Inklusions-Friedenslauf

Dieses mal mit dem gesamten Runfiz Team auf der Strecke. Nachwuchstalent Eric beim Kinderlauf, Andrea und Jörg bei den 5 Kilometern und Mike und ich beim 10 Kilometer Lauf.

Megy Feel von Laufend lachen schenken war mit ihrem Kuchenstand zu Gunsten der Kinderkrebshilfe OÖ auch vor Ort. Leider war das Wetter zu Beginn nicht auf unserer Seite und hat mal schnell alle Servietten davon geweht und der Regen hat alles nass gemacht.

Starten durfte als erster bei leichtem Nieselregen unser Sunnyboy Eric. Er lässt sich super leicht von Zurufen ablenken und ist immer besonders neugierig was so rund um die Laufstrecke passiert, aber er ist immer eines der Kinder, das ohne Hilfe seine Strecke abläuft und nicht wie manchmal schon gesichtet am Arm gezogen werden muss 😉 Zuhause dreht er seine Trainingsrunden im Garten rund um den Pool, da muss dann auch mal der Papa herhalten zum Fangen spielen.
Mit Startnummer 1 wurde er wohl auch als Favorit gehandelt hihi 😀

Danach wurde der Regen stärker und die Starts der nachfolgenden Läufe um ein paar Minuten verschoben, so fröstelten wir unter dem Dach dahin und warteten auf unser Zeichen.

Nach dem der eigentliche Hauptlauf, der 1 Km Inklusionslauf beendet war und alle glücklich im Ziel angekommen sind, ging es endlich für uns ab auf die Piste. Andrea und Jörg je eine Runde mit 5 km und Mike und ich noch eine zweite Runde. Wir liefen über die Brücke und somit über die Grenze ins benachbarte bayrische Laufen, über Kopfsteinpflaster und ein paar Engstellen, bei denen es sich auf Runde eins noch sehr drängelte, über die Europabrücke retour nach Österreich. Entlang der Salzach, vorbei an der Stillen Nacht Kapelle zum engsten Wendepunkt aller Zeiten. Die erste Kurve hab ich nicht so gut gekriegt und wär fast raus geflogen :p

Auf Runde zwei war es dann um so einsamer und es war schwerer das Tempo zu halten, da eigentlich keiner mehr da war, an den ich mich ran hängen konnte. Zielvorgabe von Trainer Bernd von der Trumer Leistungsdiagnostik war die 10k unter einer Stunde zu laufen. Schnellste Zeit bis dahin war 1:01 und ein paar Zerquetschte. Nach Kilometer 9 standen 52 Minuten auf meiner Uhr und ich dachte nur, na jetzt aber flott, damit sich das ausgeht. Keine Ahnung warum, da hätte ich schon gehen müssen um für den letzten Kilometer 9 Minuten zu verprassen haha. Jedenfalls zog ich das Tempo noch mal an und konnte nach einer gefühlten Ewigkeit mit der offiziellen Zeit von 57:43 durch das Ziel laufen. Endlich unter einer Stunde 😀

Danach schnell raus aus den nassen Klamotten und rein ins Auto. Dieses mal hatte keiner so richtig Lust länger zu bleiben, weil es einfach nicht so angenehm war wie letztes Jahr. Ich hoffe trotzdem, dass noch viele Spenden für die Lebenshilfe Oberndorf und die Kinderkrebshilfe OÖ zusammen gekommen sind.
Was uns dieses mal gefehlt hat war eine Tombola für alle, da hätten wir schon wieder ein paar Lose gekauft und leider gab es wieder keine Medaillen für den 5 km und 10 km Lauf. Dabei sahen die von der Lebenshilfe gefertigten Holzmedaillen, welche die Kinder bekommen haben, sehr schön aus. Na vielleicht ja nächstes Jahr.
Auch bei der Labe war für die Schlussläufer des 10 km Laufes am Ende nichts mehr übrig, da hätte man vielleicht noch eine Melone und ein paar Bananen aufheben können. Ich weis, die meisten Läufer waren auf den kürzeren Distanzen unterwegs, aber ich hätte schon auch gern ein Stück Melone gegessen nach dem Lauf :p
Der Lauf ist zwar klein, aber mit viel Liebe organisiert und die Einnahmen sind für den guten Zweck. Also Leute, nächstes Jahr will ich ein paar von euch dort treffen und dann klappts vielleicht auch wieder mit dem Wetter 🙂

Und hier noch Fotos von uns aufgenommen während des Laufs von den Fotografen des Fotoclubs Oberndorf 🙂

Bilder von der gesamten Veranstaltung findet ihr hier, vielen Dank an den Fotoclub Oberndorf:
https://oberndorf-friedenslauf.jimdofree.com/

Powered by

DNF – Mein erstes Mal

Das war es also, mein erstes did not finish. Zum ersten Mal seit ich bei Läufen mit mache, dass ich aufgegeben habe. Am Anfang wusste ich nicht mal wofür die Buchstaben stehen. DNF – did not finish, jetzt weis ich es. Und soll ich euch was sagen, es ist gar nicht so schlimm! Aber erst mal der Reihe nach:

Freitag Nachmittag Familientreffen beim Mozart 100 race briefing. Die Gruppe wächst, mittlerweile brauchen wir zwei Tische und eine Rundumkamera von Marius damit wir alle aufs Bild passen. Die Steurers, Steinbrechers, Niederbergers, Schreiners, Adi, Richi, Vreni, Wolfi und viele mehr! Alle top motiviert und super gut drauf. Die Stimmung war wie immer mega 🙂

Samstag morgen dann erneutes Treffen kurz vorm Start des Mozart Ultra um 07 Uhr. Für Christian, Andreas, Marius und mich ging es auf die Ultra Strecke. Mike und Jörg ließen sich per Shuttle nach St. Gilgen zum Start des Mozart Marathon bringen und Uschi fuhr per Shuttle nach Fuschl zum Start des Mozart Scenic.

Pünktlich wie immer hetzte die Meute los und es ging mit einem Affenzahn durch die Stadt. Gleich auf den ersten Kilometern habe ich den Anschluss an die Jungs verloren und dachte nicht, dass ich die bis zum Ziel noch mal sehen werde. Ich hab dann auch das Tempo gedrosselt, damit ich mich nicht schon zu Beginn zu viel auspowere aber in der Glasenbachklamm habe ich dann doch Christian und Andreas wieder getroffen und nach der ersten Labe in Hinterwinkl hinter mir gelassen. Zu dem Zeitpunkt war ich ein paar Minuten schneller als im Vorjahr und fühlte mich sehr gut. Dann war es bis Hof relativ ruhig, nur der Blitz am Boden des Fotografen beim Plötz Wasserfall hat mich wachgerüttelt, auf den wäre ich nämlich fast drauf gesprungen :p

Ungefähr ab hier, wenn ich mich richtig erinnere, habe ich dann Andreas Pöll kennen gelernt, der letztes Jahr schon meinen Bericht vom Mozart 100 gelesen hat und trotzdem sind wir beide darauf rein gefallen, als uns die erste Dame mit roter Startnummer entgegen gekommen ist. Das konnten zu dem Zeitpunkt ja unmöglich die Läufer des Mozart 100 sein. So ist das also, wenn man auf der anderen Seite steht und sich fragt was da los ist haha. Gemeinsam liefen wir weiter bis zum ersten Ausblick auf den Fuschlsee. Dahinter schwarze Wolken und wir hatten schon Sorge, dass es bald zu gewittern anfängt, aber das hat noch eine ganze Weile gedauert. Erst ist es einmal so richtig heiß geworden. Kurz bevor es zum Fuschlsee runter geht habe ich Adi getroffen, der die 100 gestrichen hat und in Fuschl umgekehrt ist. Er hat für ein kleines Mozart100-Wunder gesorgt. Gestartet mit Hexenschuss, den Ultra gefinisht und am Ende fast keine Schmerzen mehr. Bewegung heilt, oder so ähnlich 😉

Im Ziel wieder getroffen 🙂

Ein Stück weiter habe ich dann Daniel getroffen, nach kurzem überlegen sind wir drauf gekommen, dass wir letztes Jahr beim Dirndltal Extrem Mini gemeinsam durchs Ziel gelaufen sind. Die Ultratrailwelt ist doch kleiner als gedacht und während wir uns unterhielten tauchte vor uns plötzlich Marius auf, nur wenige Kilometer vor der nächsten Labe. Leider gehend und mit Schmerzen im Fuß. Nach einer dicken Umarmung hat er versucht noch ein Stück zu laufen, aber leider ging nichts mehr. So schade, ich wäre gerne ein Stück zusammen gelaufen.

Andreas und ich sind dann zusammen in Fuschl eingetrudelt wo schon Rainer auf uns gewartet hat. Der hatte sich nämlich zum Dienst an der Labe gemeldet und uns Läufer versorgt. Dort blieb ich dann auch ein paar Minuten zum ausruhen, trinken und nachtanken. Leider gab es auch hier nur das neue Iso, welches mit Molkeeiweiß gemischt ist und somit für mich nicht trinkbar war. Also habe ich Cola und Red Bull mit Wasser gemischt, damit es mich nicht gleich von den Socken haut. Melone mit Salz und ein paar Stück Müsliriegel später machte ich mich wieder auf den Weg.

Und dann war es auch schon wieder vorbei. Die Hitze machte mir ordentlich zu schaffen und jeder noch so geringe Anstieg wurde zur Tortour. Rund um den Fuschlsee zog es sich eine gefühlte Ewigkeit bis es dann nach dem Golfplatz steil nach oben ging. Zwar nur kurz, aber das hat gereicht um mich runter zu ziehen. Andreas war so lieb und hat mich immer wieder angetrieben, was auch für eine Weile funktioniert hat. Wieder zurück in Hof habe ich mich dann mal unter der Dusche abgekühlt. Das war zu dem Zeitpunkt schon bitter notwendig.

Ab hier war dann die Luft raus. Es wollte kein Essen mehr rein, getrunken habe ich auch zu wenig. Bei der kleinsten Steigung oder in der Sonne war mir speiübel. Total fertig und kaputt. Andreas hat sich rührend um mich gekümmert und mir die Kappe im Bach nass gemacht und mich weiter angetrieben, aber nach dem Watzmannblick wo es noch mal durch den Wald bergauf geht bevor man ins Koppler Moor kommt hatte ich meinen Tiefpunkt. Tränen kullerten, die Luft blieb mir weg und ich hatte eine kleine Panikattacke und war total überfordert, bereit sofort und auf der Stelle aufzugeben als es plötzlich links von mir im Gebüsch raschelte und mir ein Frosch über den Weg hüpfte. Das hat mich wieder aufgeheitert und ich bin weiter gewandert.

Heulboje voraus :p

Als ich durch das Koppler Moor gewandert bin seh ich plötzlich Uschi, die leider auch mit Schmerzen kämpfte und nur noch bis zur Labe wollte. Ein Stückchen weiter kam dann eine kurze Erlösung in Form einer Gartendusche und eines Kanisters voller kaltem Wasser. Ich glaube dieser Hausbesitzer hat nicht nur mir den Tag versüßt, sondern vielen anderen auch. In den nächsten Tagen werde ich vorbei spazieren und eine Packung Merci hin bringen, die Dusche war genial 🙂

Leider war die Erfrischung nur von kurzer Dauer und zurück auf der Strecke hab ich mich wieder weiter geplagt. Aber zum Glück jetzt nicht mehr allein. Geteiltes Leid ist halbes Leid und so schleppten wir uns mühsam weiter bis zur nächsten Labe. Kurz davor hat uns der Donner und der einsetzende Regen ein eindeutiges Signal gegeben. Mädls, Schluss für heute. Gesagt getan. Wir haben uns brav bei der Labe abgemeldet und erst mal Pause gemacht. Und während wir uns gemütlich auf die Bank gelümmelt haben, hat Christian zu uns aufgeschlossen. Er war noch als einziger von uns Ultras im Rennen. Marius, Andreas, Uschi und ich waren raus. Jörg und Mike schon im Ziel des Marathons, Vreni und Wolfi noch auf der Marathonstrecke und Richi kämpfte sich auf der 100er Strecke ab. Ich wollte nicht in seiner Haut stecken. Gewitter, Hagel und Regen machten die Strecke nicht gerade einfacher.

Wir ließen Christian ziehen und begannen unsere Rückfahrt zu planen. Das Shuttle würde noch ein paar Stunden brauchen also ließen wir uns zu viert zur Bushaltestelle bringen und machten uns via Postbus auf den Weg zurück nach Salzburg zur Finishline. Dort warteten dann alle anderen auf uns und wir haben trotzdem mit Burger und Bier gefeiert und auf Christian, Wolfi und Vreni gewartet, die alle freudestrahlend über die Ziellinie gelaufen sind 🙂

Jetzt war nur noch Richi auf der Strecke um den ich mir ein wenig Sorgen gemacht habe, da keine Nachrichten mehr zurück kamen. Ich dachte vermutlich ist der Akku leer. Kurz vor Mitternacht war er zurück in Salzburg, laut seinem Telefonbericht vom Sonntag war es wohl einer seiner härtesten Läufe. Aber Hut ab, dass du trotzdem durchgezogen hast! Hier noch ein paar Eindrücke von seinem Lauf:

Trotz der Anstrengung war es wieder ein genialer Tag mit lieben Freunden, Abenteuer, Freud und Leid, alles eng beieinander. Aber zusammen war alles nur noch halb so schlimm. Die nächsten gemeinsamen Läufe sind schon geplant. Rainer und Christian überlegen nächstes Jahr die Königsdisziplin zu wagen, ich schätze Adi wird es auch wieder veruschen. Andreas und ich starten noch mal beim Ultra, Mike und Jörg vielleicht auch, Familie Steurer ist sowieso wieder am Start und ich hoffe viele viele andere auch 🙂

Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen: Danke liebes Mozart 100 Team rund um die wundervolle Claudia Kolussi, dass ihr uns jedes Jahr so ein mega Spektakel liefert und uns ermöglicht, Teil davon zu sein. Durch euch habe ich so viele nette Menschen kennen gelernt die mittlerweile zu Freunden wurden und wie zuvor erwähnt, unsere Gruppe wächst weiter 🙂 Wir freuen uns schon auf den 20.06.2020 wenn es wieder heißt, laufen, schwitzen, lachen, weinen und am besten alles zusammen!

credit @mozart100

Und für alle, die wie ich ein DNF ausgefasst haben, Kopf hoch, beim nächsten mal klappts bestimmt. Take it easy 🙂

Powered by

Salzburg Marathon 2019

Der Untertitel Lauffestspiele macht dieser Veranstaltung wirklich alle Ehre. Mit Frauenlauf, Kinderläufen und Inklusionslauf Freitag und Samstag startete das Wochenende für viele schon sehr sportlich. Wir haben es uns allerdings gemütlich gemacht und haben Freitag Nachmittag erst mal der Gaisbergspitze einen Besuch abgestattet und sind dann erst Samstag zum Startnummern holen und Expo bummeln in die Eisarena gegangen. Mr.Runfiz wollte unbedingt zu Salming Austria, wo ja auch Gutscheine im Startersackerl waren, und weil zufällig auch grad eines seiner Lieblingsmodelle im Angebot war, wurden schnell mal 2 Paar neue Laufschuhe gekauft. Dafür gabs 4 Paar Socken obendrauf, danke Salming 🙂

Beim weiteren Bummeln ist mir dann noch der Stand von IXSO-ehrliche Getränke aufgefallen, wo wir noch für ein Schwätzchen stehen geblieben sind und zwei Dosen des zugegeben sehr leckeren Drinks für Sonntag zum Testen mitbekommen haben. Der Drink stellt eine Bio-Alternative zu herkömmlichen Limonaden, Cola oder Energydrinks dar. Schmeckt wirklich lecker und ist dabei nicht zu süß. Die stylischen Dosen gibt es übrigens bei Interspar, Eurospar und DM zu kaufen.

So haben wir neben jeder Menge Zeit im Bild und Nachrichten schauen – ihr wisst warum – den Tag mit netten Leuten und guten Gesprächen verbracht. Eine perfekte Vorbereitung also für den Sonntag und somit dem anstehenden Halbmarathon.

#raceday 🙂

Tja was soll ich sagen, das Wetter hätte schöner nicht sein können, vielleicht ein zwei Grad kühler, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Wir waren früh genug da um alles gemütlich regeln zu können. Startersackerl abgeben, wie immer die weniger frequentierten Toiletten suchen – heißer Tipp für nächstes mal: die Toiletten in der Mönchsberggarage waren frei – und den Start der 10k Läufer beklatschen. Die Stimmung war hervorragend und endlich haben auch wir unsere Plätze in den jeweiligen Startblöcken eingenommen. Nach einigen Minuten, Block eins und zwei waren schon auf dem Weg, hieß es dann auch endlich für mich auf die Plätze, fertig los 🙂

Die Stimmung unter den Läufern und bei den Zusehern am Rande der Strecke war sehr gut. Die ersten Kilometer flogen auch nur so dahin. Mir war bisher nicht bewusst, wie lange sich eigentlich diese Hellbrunner Allee zieht, gefühlt geht es ewig gerade aus. Allerdings wird man mit schönen Fernblicken in Richtung Untersberg belohnt und die Aussicht war dieses mal bombastisch. Herrlichste Frühlingsfarben mit blauem Himmel, grünen Wiesen und angezuckerten Bergen.
Zwischen Hellbrunn und Gneis bin ich dann mal im Gebüsch verschwunden, trotz schwitzen blieb genug in der Blase um austreten zu müssen. Die nächsten Kilometer verbrachte ich mit Freunde suchen und Kinderhände abklatschen. Leute echt jetzt, wir sind so weit weg von der Elite, dass es völlig egal ist, ob ihr ein paar Sekunden verliert, wenn ihr bei den Kindern vorbei langsamer werdet und die hoch gereckten kleinen Hände abklatscht. Die Kinder freuen sich und das Laufen macht noch mehr Spaß. Ungefähr hier, kurz vor dem Friedhof hat mich bei meiner ersten Teilnahme 2017 die Elite überholt, was ziemlich zermürbend war, aber von denen war dieses mal weit und breit noch keiner in Sicht 🙂
In der Moosstraße ist mir dann unser Freund Philipp untergekommen, der leider grad in einer Gehphase war. Der Oberschenkel hat gezwickt. Im Ziel hat er mir dann berichtet, dass mein Anfeuern geholfen hat und er doch noch weiter gelaufen ist, yeah 🙂
Auf den letzten Kilometern durch Lehen, am Schloss Mirabell vorbei, über die Staatsbrücke Richtung Ziel gab es dann noch mal richtig viel Musik und viele Zuschauer. Kurz vor der letzten Labstation vorm Mirabellplatz hat mich dann auch der Gewinner Victor Kipchirchir überholt. Ich durfte wenige Minuten nach ihm die Ziellinie überqueren und mir meine wohlverdiente Medaille umhängen lassen.
Danach haben wir es uns noch im Furthwängler Park gemütlich gemacht und den Tag bei Limonade und Bionudeln mit Spargel unter einem Baum ausklingen lassen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch Rainer getroffen, der wieder einen super Lauf hingelegt hat und mit 2:54:09 den Marathon finishte und damit den 11. Gesamtplatz von 708 Finishern erreichte. Er ist damit achtbester Nicht-Kenianer und belegt Platz 4 in seiner AK. Wahnsinn, oder?! Herzliche Gratulation an dieser Stelle!
Aber auch die beiden Runfiz Jungs haben sich beachtlich gesteigert. Mike lief nach 1:33 und Jörg nach 1:37 nur knapp dahinter durchs Ziel 🙂

Das wars auch schon wieder von unserem Tag bei den Salzburger Lauffestspielen. Aber nach dem Lauf ist ja bekanntlich vor dem Lauf und deshalb wird jetzt gleich fleißig weiter trainiert, denn in nicht einmal mehr vier Wochen steht der Mozart 100 auf dem Plan, wo wir wieder an den verschiedenen Distanzen teilnehmen werden.
See you there 🙂

Powered by

Innsbruck Alpine Trailrunning Festival 2019

Was für ein Wochenende. Nachdem gefühlte 10 Wochen lang nur Regen, Schnee und das allerschlimmste Wetter überhaupt angesagt war, sind wir eigentlich mit recht gedämpfter Stimmung losgefahren. Während der Anreise hat es mehrheitlich geregnet, doch auf der Zielgeraden Richtung Innsbruck schien es deutlich aufzulockern.

Nachdem wir unsere Startnummern geholt hatten gingen wir eine Runde bummeln und shoppen. Die Expo war wieder hervorragend mit allem was das Läuferherz begehrt. Den ersten Stop machte ich natürlich bei meinen neuen Unterstützern Sonja und Martin von Powerinsole, welche mir ihre heiß begehrten Powersohlen für die Tombola Ende August zur Verfügung stellen. Vielen lieben Dank! Übrigens könnt ihr die beiden morgen Abend, 07.05., auf Puls 4 bei 2 Minuten 2 Millionen sehen. Ich wünsche euch viel Erfolg, ihr werdet das Ding rocken 🙂

Danach musste ich einfach bei Altra rein schauen, denn ich wollte schon die ganze Zeit diese zero-drop Laufschuhe testen. Eigentlich hätte ich ein Modell für die Straße gebraucht, aber leider hatte er die nicht dabei – eh klar, ist ja eine Trailveranstaltung. Nach kurzem Zögern bin ich aber noch mal hin und hab mir dann doch einen gekauft, der Preis hat gestimmt und alle waren zufrieden 😉 Den werde ich demnächst auf den heimischen Trails testen und euch dann berichten, wie er sich läuft. Foto gibts dann auch 🙂

Dann durfte ich noch Harald vom Blog auffi muas i und einen Teil, nämlich Magdalena, von You are an Adventure Story kennen lernen, die mir während des Rennens und danach auch noch mal begegnen sollte. Danach gings zum Pizza essen und ab ins Hotel, alles vorbereiten und ab in die Heia 🙂

Samstag morgen, kühl, leichtes Tröpfeln aber mega Stimmung am Start. So viele Leute! Kein Wunder dass wir ein paar Kilometer nach dem Start schon im Stau stecken geblieben sind. Bei der ersten Verengung zu einem steileren Singletrail ging heuer genau gar nichts mehr weiter. Minutenlanges warten bis sich der Troß wieder in Bewegung gesetzt hat. Die Zeit nutzten wir für ein Selfie und um unsere Jacken auszuziehen, denn die Wolken waren dabei sich zu verziehen und es wurde wärmer.

Nach diesen beiden Staus hielt es sich dann zum Glück in Grenzen. Der weitere Weg lief eigentlich ganz gut und ich dachte ich würde auch in der Zeit liegen, aber nach Kranebitten über den Inn nach Völs und weiter nach oben war irgendwie die Luft raus. Der Ischias hat sich auf dem Asphalt leider auch gemeldet und so war es dann etwas unangenehm zu laufen. Auf den Waldstücken mit einem leichten auf und ab lief es sich wieder um einiges angenehmer, aber die Zeit war trotzdem hinüber.

Leicht enttäuscht bin ich dann mit 3:36, 4 Minuten langsamer als im Vorjahr, im Ziel am Natterer See eingetrudelt. Aber die Enttäuschung war schnell verflogen als mich Mr. Runfiz im Ziel erwartet hat und ich danach auch noch Adi getroffen hab, der dort auf den Start des Trailmarathons warten musste.

Gemeinsam mit Christian ging es dann zum Restaurant am See zum wohl verdienten Mittagessen und danach zurück nach Innsbruck. Es waren ja noch unsere Freunde Richi und Robert auf der 65er Strecke unterwegs, welche wir natürlich im Ziel begrüßen wollten. Die Jungs haben sich auf der Strecke zusammen getan und auch ein paar Bilder geknippst. Der gemeinsame Zieleinlauf war dann besonders schön 🙂

Trotz mimimi meinerseits war es dennoch ein gelungenes Wochenende mit Freunden und tollen Leistungen.
Mike konnte seine Zeit vom Vorjahr auf der 25k Strecke deutlich verbessern und lief nach 2:34 durchs Ziel.
Christian schlug sich hervorragend bei seinem Trailrunningdebut und überquerte die Ziellinie nach 3:16 und 25k
Richi und Robert meisterten die 65k zusammen und waren nach 8:38 wieder zurück in Innsbruck.
Ich gratuliere euch von Herzen zu euren super Leistungen und freue mich auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen 🙂

Powered by

Staffel beim 18. Oberbank-Linz-Donau Marathon

Die Runmasters brauchten Unterstützung und deshalb sind unsere Runfiz-Männer heute unter fremder Flagge gelaufen. Ich war als Begleitung mit am Start und was soll ich sagen, tolle Veranstaltung und mega coole Leistung!

Start war auf der Autobahnbrücke, ziemlich genial. Wann kann man schon einfach mal so auf einer Autobahn rum spazieren. 😜 In all dem Gewusel haben wir auch tatsächlich ein paar bekannte Gesichter entdeckt. Die liebe Megy von Laufend Lachen Schenken war da, Michelle der französische Ultraclown, mein Cousinchen, die ihren Freund anfeuert und der Gewinner von Lassee war auch da.

Die Staffelübergaben haben die Jungs gut und flott gemeistert. Rick, head of Operation Runmasters hatte eine Gesamtzeit von 3:15-3:20 angepeilt, aber das ging sich leider nicht aus. Die Jungs haben eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt und sind mit 3:07 auf Platz 20 von über 600 Staffeln gelaufen! 🤗 Cool oder? Da hat er sich das Busserl danach redlich verdient 😃 Die Stimmung im Ziel war ausgezeichnet, die Moderatoren haben uns gut unterhalten und so verging die Zeit eigentlich wie im Flug.

Kurz bevor wir zum Essen gehen wollten ist uns dann auch noch Richi unter gekommen. So eine Freude beim Laufen, da strahlt das ganze Gesicht 😍

Das wars dann auch schon wieder. Nach einem leckeren Essen im Cube ging es mit der nächsten Westbahn wieder nachhause. Jetzt wird gebummelt und an der Einteilung für die nächsten Laufabenteuer gebastelt, aber die schöne Medaille zeig ich euch schon noch 😎