Was in KW 43-45 passierte und mein Outfit für die Wintersaison

Tja, eigentlich nicht viel. Mich hats ja in der Zeit des Salzburg Trailrunning Festivals ziemlich erwischt und da war erst mal fast zwei Wochen die Luft raus. Einzig am Feiertag, den 26. Oktober, lies ich es mir nicht nehmen, mit meinem Lieblingsgatten die erste Skitour der Saison zu unternehmen. Bei herrlichem Wetter ging es mit dem Gletscherjet auf 2450 Meter und von dort mit den Skiern weiter auf den Maurerkogel auf knapp 3000. Nach einer kurzen Abfahrt gabs noch was z’Mittag und der Rest des Tages wurde verbummelt.

22730216_526519331034813_5521036704931146535_n

22853093_526519334368146_2112363817096387219_n

Am Samstag darauf fand unser Benefizkonzert zu Gunsten der Biker Against Child Abuse statt. Das war der Knaller. Die Bands haben ordentlich gerockt und die Leute hatten die Spendierhosen an. Eintritte und Spenden ergaben am Ende des Abends eine stattliche Summe von 2.700,- Euro 😀

So seh ich aus, wenn richtig Kohle rein kommt 😀 Die restlichen Fotos findet ihr auf Facebook 🙂

22789195_1718700018142437_424378971541700277_n

Am 31.10. und 2.11. war ich morgens am Mönchsberg unterwegs. Nicht die besten Läufe, aber ich war draußen. Der Sonnenaufgang war gigantisch. Hoffentlich kommt das auf den Handyfotos einigermaßen bei euch an, tolle Morgenstimmung 🙂

Beim Schwimmtraining tut sich auch einiges, nach 6 Wochen Anfängerkurs sieht das ganze gar nicht mal so schlecht aus. Aber gut Ding braucht Weile und deshalb gehts auch weiterhin zwei mal die Woche zum Kurs der Schwimm Union Generali Salzburg.

Nach einer kleinen Wanderung auf den Gaisberg zur Erholung am Sonntag, gings dann nochmal schlechter mit meiner Erkältung. Da hab ich es vielleicht doch etwas zu eilig gehabt. Nach ein paar Vitamininfusionen und zusätzlichen Ruhetagen bin ich hoffentlich jetzt wieder auf der Gewinnerseite 😉

23172898_10214374600422829_7498404609180701149_n

Habt ihr eigentlich auch schon die Winterlaufklamotten raus gekramt? Letztes Wochenende wars für mich schon soweit und die warmen Sachen mussten her. Ich hab mir noch mal die Mythos Pant von Gore Running gekauft, mit der bin ich super zufrieden. Wasser von außen perlt ab und innen fühlt es sich trotzdem trocken an. Winddicht ist das ganze auch noch, also bestens geeignet für mich verfrorenes Hühnchen. Oben rum gibts dann entweder normale langärmelige Laufshirts von Adidas oder die etwas wärmere Variante, die ich auch beim Skitouren gehen bevorzuge von Pinewood. Darüber dann die Löffler Prime GTX Active, eigentlich eine Bikejacke, aber ich mag die große Tasche am Rücken, da passt für kürzere Läufe alles rein und man muss nicht immer gleich den Rucksack mitnehmen. Außerdem ist sie grellrot, da fühl ich mich gerade jetzt in der dünkleren Jahreszeit sichtbarer. Allerdings muss ich sie jetzt mal neu imprägnieren, ich hab sich nämlich wirklich oft in Verwendung.  Ich laufe auch gerne mit einem Neckwarmer aus Fleece, auch von Pinewood und auf den Kopf gibt es eine uralte Fleecemütze, die hab ich schon fast zwanzig Jahre, die ist einfach nicht zum umbringen 😀 An die Hände gibts noch Gore Handschuhe, gleiche Machart wie die Mythos Hose, die sind auch bei Skitouren immer mit dabei. Und wenns es jetzt noch kälter wird, dann gibt es die X-Socks Kompressionsstrümpfe drunter, da bleiben auch die Waden schon warm und natürlich gut gestützt :p Also ich denke man sieht es schon, ich habs gern warm haha. Was mir jetzt noch fehlt, sind GTX Laufschuhe, aber da hab ich mich noch nicht entschieden. Aber jetzt wirds dann eng, denn samstags muss ich nach dem langen Lauf und der Schwimmeinheit danach wieder in die Laufschuhe schlüpfen, damit ich heim komme und da ist es nicht so angenehm, wenn die Dinger völlig durchnässt sind.

Tja, da ist ja doch mehr passiert als angenommen, drei Wochen sind rum und heute startet Woche 46 und damit ein neuer Trainingsplan. 2×8 Wochen Marathonplan um die Geschwindigkeit zu erhöhen und einfach zum Kilometer fressen. Ich freu mich schon auf die Intervalle…NOT, aber was muss das muss. Ich werde natürlich berichten, wie es mir damit geht und nicht vergessen, wer die einzelnen Trainings direkt mitverfolgen will, kann das auf Strava machen, dort wird natürlich regelmäßig jede Einheit hoch geladen. Warum ich mir das antue könnt ihr bei Kauf die 100! nachlesen, das Projekt liegt mir wirklich am Herzen und ich freue mich über jeden einzelnen Unterstützer! 🙂

So long fellow runners, bis demnächst 😀

Ein Laufevent von der Seitenlinie aus…

Leute, das war extreeeem langweilig und doch auch irgendwie voll stressig. Eigentlich wollte ich ja beim Salzburger Trailrunning Festival mitlaufen, aber irgendwie mag mich das Event nicht. Letztes Jahr musste ich schon absagen und heuer zwei Tage davor: krank 😦

Ganz entgehen lassen wollte ich es mir trotzdem nicht, waren doch meine Rennbuddys Andrea, Jörg und Mike auch angemeldet. Also ging es für mich als Zuschauer und Fototante Samstag an den Start.

 

Die Jungs starteten um 16 Uhr und Andrea 10 Minuten danach. Dann hieß es mal abwarten und einen leckeren Chailatte trinken, Miniexpo schmökern und beim Gewinnspiel mitmachen. Als die ersten Läufer von Runde 1 zurück gekommen sind, habe ich mich wieder hin gestellt und auf meine Leute gewartet und vielen anderen applaudiert, damit ich mich auch etwas anstrenge 😉 Andrea lief nach einer Stunde ins Ziel und wir machten uns zusammen auf den Weg zur Festung Hohensalzburg hoch, damit wir den Zieleinlauf der Jungs nicht verpassten.

 

Und hier wird es richtig anstrengend. Nicht nur ist der Weg zur Festung generell schon anstrengend weil etwas steiler, nein ich hatte auch noch den Rucksack der anderen mit und wir mussten quasi auch noch Erste Hilfe leisten. Und hier kommt auch mein großer Kritikpunkt an dem Festival. Auf unserem Weg hoch und in die Festung kamen wir beim zweiten Tor an einer deutschen Familie vorbei, deren kleiner Sohn mit dem Kopf im Eisengeländer stecken geblieben ist. Da ja das Ziel nicht mehr allzu weit weg war (dachte ich, war dann doch noch ein ganzes Stück) lief ich mitsamt dem Rucksack los um Hilfe zu holen. Streckenposten Nummer 1 hatte keine Ahnung, ob Sanitäter in der Nähe waren. Streckenposten Nummer 2 war es auch ziemlich egal. Die Leute an der Labe meinten, nein, Sanitäter gibt es hier keinen. Also alles auf Anfang. Wieder zurück, haben sich einige Passanten um den Kleinen bemüht und ihn zu fünft durch das Gitter geschoben und ihn über dem Graben wieder retour zu seiner Mutter gehoben. Leute, da ging es richtig runter. Der Kleine hat uns so leid getan 😦 Zum Glück haben alle zusammen geholfen und ihm ist nichts gröberes passiert. Als das dann positiv überstanden war gingen wir weiter zum Ziel, damit wir unsere Jungs noch einlaufen sehen konnten.

P1020179

Aber jetzt mal ehrlich, ein Trailrunning Event über 15 Kilometer und kein Sanitäter weit und breit? Später habe ich noch beim Organisator und Moderator nachgefragt, die lapidare Antwort, es gäbe doch einen Verbandskasten, hat mich eigentlich nur noch wütender gemacht. Das ist doch keine Art. Wir haben viele rauf humpeln gesehen, teilweise am Ende ihrer Kräfte, wenn da was passiert! Aber scheinbar muss es das immer, bevor richtige Maßnahmen ergriffen werden. Auf dem Weg runter habe ich die ganze Geschichte noch bei den Damen im Wettkampfbüro deponiert, einfach weil ich das noch los werden wollte und in den Damen gute Zuhörer gefunden habe. Danke dafür!

 

Tag 2 war dafür weniger anstrengend, denn da startete nur Mike und ich ging erst Mittag Richtung Kapitelplatz zum Ziel, denn das angekündigte Personenshuttle war nur der normale Linienbus der Stadt Salzburg und der fährt nur alle 1 1/2 Stunden, da hätte ich seinen Zieleinlauf verpasst und das wollte ich nicht. Dieses Mal war auch ein Wagen vom Roten Kreuz vor Ort. Vielleicht hat meine Beschwerde ja doch was bewirkt…who knows 😉 Einen Chailatte und viele Klatscher später finishte mein Lieblingsgatte den Gaisbergtrail und holte sich die verdiente zweite Medaille. Danach spazierten wir nachhause und machten es uns gemütlich.

Für nächstes Jahr werde ich mich nicht anmelden, einfach weil mir das Organisatorische rund um dieses Event nicht gefallen hat.  Dann das Problem mit den Sanis vom Samstag und die Reaktion darauf.

Trotzdem natürlich herzliche Gratulation an alle Finisher! Das war ein hartes Wochenende für euch und die Medaillen habt ihr euch schwer verdient 🙂

Wolfgangseelauf Klassiker 2017

Schön wars beim Wolfgangseelauf. Schon die Anreise war magisch, als die Sonne durch den Nebel kam und uns einen schönen Tag voraus sagte.

IMG_0811

Bei Kaiserwetter ging es in drei Startblöcken aus Sankt Wolfgang raus auf die Piste. Die Kilometer flogen so schnell vorbei, dass ich jedes Mal überrascht war, wenn sämtliche Uhren rund um mich im Pulk zu piepsen begannen. Speziell der erste, da dachte ich eher an einen GPS-Fehler, aber alle anderen klingelten auch, also musste es wohl stimmen 🙂

Nach gut 3,5 Kilometern ging es auch schon in Richtung Falkensteinwand, kurz die Straße hoch und in den Wald hinein schlängelten sich die Läufer. Ich startete im letzten Drittel des letzten Blocks aber die Wand hoch konnte ich tatsächlich bis zur Pacemakerin aufschließen, ich glaube die Zeit auf der Fahne war 2:45. Bergab musste ich zusehen, dass ich niemandem vor mir auf die Fersen hüpfte, aber alles in allem ging es super gut über die Falkensteinwand.

IMG_0815

Kurz vor dem Start, dieses mal im Partnerlook mit unseren Rupertusthermenlauf Stirnbändern :p

IMG_0818

An denen bin ich vorbei gedüst 😉

IMG_0819

Und hier auch noch 🙂

Bei Kilometer 6 ging es wieder runter an den See und durch Fürberg, Brunnwinkel und nach Sankt Gilgen. Ab hier empfand ich es als anstrengend und nervig, weil es neben der Bundesstraße entlang ging. Sonntag, bestes Wetter, ihr könnt euch ungefähr vorstellen wie viel da los war. Aber ich hab trotzdem ein paar nette Seefotos für euch 🙂

In Gschwendt passierten wir den Startbogen des 10 Kilometer Laufs, ab hier wurden uns die letzten Kilometer auch ständig mit Markierungen ins Bewusstsein gerufen. Hier wurde ich auch mal etwas langsamer, irgendwie wollten die Beine und mein Bauch grad nicht so wie ich, aber trotzdem lief ich durch und konnte immer wieder mal den ein oder anderen Läufer/Läuferin überholen. Ab dem Startbogen für den 5,2 Kilometer Lauf in Strobl ging es wieder besser und Himmel sei Dank auch zum Zieleinlauf nur noch bergab. Soll heißen, man macht auch total fertig noch eine gute Figur auf den Zieleinlauffotos haha 😉

Es gab mehr als genug Labstellen und es wurde wirklich auf jede winzige Kleinigkeit Acht gegeben. Zum Beispiel standen Helfer mit Bändern rund um Verkehrsinseln, damit man die im Startblock nicht übersieht, oder eine Helferin stand bei einem Verkehrsschild, damit Läufer sich nicht den Kopf stoßen, sollten sie zu knapp um die Ecke biegen. So weit ich sehen konnte waren auch alle Helfer entweder von der Feuerwehr, oder gar von der Rettung, also genug Ersthelfer auf der Strecke, sollte jemand einknicken. Zwischendurch wäre statt Iso einfach mal eine Cola nett gewesen, aber das, meine Freunde, ist jetzt Jammern auf höchstem Niveau 😉

Das wars also vom Wolfgangseelauf, bestimmt eine Veranstaltung, die uns wieder sehen wird. So long fellow runners, wir sehen uns nächstes Jahr 🙂

Sponsoren für 2018 gesucht!

Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Ich suche Privatpersonen ebenso wie Firmen, die mich bei meinem Spendenprojekt 2018 unterstützen wollen und meine Wettkampfkilometer in bares Geld umwandeln. Ihr bestimmt den Kilometerpreis und am Ende des Jahres wird abgerechnet. Ihr bekommt eine genaue Aufstellung aller gelaufenen Wettkämpfe inkl. Urkunden und aller nötigen Nachweise. Euer Logo kommt auf den Blog, Social Media, alle Unterlagen und die Rennbekleidung.

Saisonstart wird im April das Innsbruck Alpine Trailrunning Festival mit noch gemütlichen 25 Kilometern und 950 Höhenmetern sein. Danach wird es im Mai wieder zu den Salzburger Lauffestspielen und dem zugehörigen Sparkasse Halbmarathon gehen, Halbmarathon deswegen, weil ich einfach nicht zwei gleiche Runden laufen möchte ;).

Saisonhöhepunkt wird definitiv der Mozart100 im Juni mit 105 Kilometern und 4500 Höhenmetern, dazu gibt es aber ein eigenes Spendenprojekt, daher wären diese Kilometer aus dem Jahressponsoring 2018 ausgeschlossen.

Im Juli folgt der Großglockner Ultratrail mit 30-50 Kilometer und Anfang August vielleicht der Dirndtal Extrem Mini mit 51 Kilometern. Der Rest des Jahres ist noch offen bzw. wird wohl mit kleineren Bewerben wie den Rupertusthermenlauf, Wolfgangseelauf und das Salzburger Trailrunning Festival gefüllt sein. Jahresabschluss ist die kleine Runde beim Leimüller Silvesterlauf in Seekirchen.

Alles in allem werden es wohl zwischen 190 und 250 Wettbewerbskilometer werden. Zum Vergleich, 2017 sind es 150 Kilometer.  Ihr entscheidet, wie viel ihr pro Kilometer spenden wollt. Ab 1 Cent, aufwärts natürlich keine Grenzen 😉 Euer Geld kommt zur Gänze dem Mobilen Kinderhospiz Papageno zu Gute. Eure Spenden sind beim Finanzamt absetzbar, sind alle Daten vorhanden, wird alles vom Hospiz an das Finanzamt weiter geleitet.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, oder mich persönlich kennen lernen möchtet, meldet euch unter moeni.runfiz@gmail.com, dann machen wir uns was aus, ich freu mich auf euch 🙂

Inspiration durch Bücher oder: Wissen ist Macht

Hallo zusammen 🙂

Heute möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, die ich wirklich verschlungen habe. Alle haben mich berührt und mich seit Anfang 2016 auf meinem Weg zur Läuferin begleitet. Sie alle sind sehr persönlich und geben viel Einblick in das Leben und die Abenteuer der Autoren. Beispiele von Ultramarathons, von denen ich nicht einmal zu träumen wagte, Badwater, Western States 100, Ultra Trail du Mont Blanc. Fünf Iron Man in einer Woche. Alleine quer durch die Atacama Wüste. 100 Kilometer für ein Bier.  Alles Lebensgeschichten und Erfahrungen, von denen, wie ich meine, nicht nur Läufer profitieren können. Viel Spaß dabei 🙂

#1: Finding Ultra von Rich Roll. 

Hier hat mich einfach das gesamte Engagement von Rich Roll fasziniert. Er hat damals sein Leben komplett umgekrempelt und hat nicht mehr zurück geblickt. Der Erfolg gibt ihm Recht. Tausende von Menschen folgen seinem Podcast, seinem Youtube Account und kaufen seine Bücher. Die ehrliche Art das Erlebte nieder zu schreiben, ungeschönt und mit allem was dazu gehört, praktisch frisch von der gesunden Leber weg, liest sich einfach angenehm. Auch seine täglichen Instastorys sind erfrischend ehrlich. Ich habe mir die deutsche Ausgabe gekauft, werde mir aber, sobald erhältlich, die überarbeitete Originalversion in Englisch noch einmal bestellen.

 

Link zum Buch: http://amzn.to/2hKuetm 

 

#2: Born to Run von Christopher Mc Dougell

Hier ist, wie ich finde, tatsächlich die Kunstform eines Romans, mit einem Sachbuch verschmolzen. Biografische Erzählungen vermischen sich mit medizinischen Tatsachen über das Barfußlaufen und warum der Mensch dafür gemacht ist. Man taucht ein in die Welt der Tarahumara und dem wohl härtesten Lauf der Welt durch den Copper Canyon. Der Autor will der Frage auf den Grund gehen, warum er immer verletzt ist und wie er das ändern kann. Seine Recherchen führen ihn bis nach Mexico, wo er zusammen mit Caballo Blanco und anderen Ultra-Läufern wie Scott Jurek das Rennen seines Lebens läuft. Spannend bis zum Schluss, ich war fast enttäuscht, als die letzte Seite vorbei war.

Link zum Buch: http://amzn.to/2ylFV0F

 

#3: Eat&Run von Scott Jurek

Auf dieses Buch kam ich durch die voran gegangene Lektüre von Born to Run. Scott Jurek wird dort bereits als Läuferlegende vorgestellt. Aber wie es dazu kam, welchen langen Weg er bis dorthin hatte und wie es kam, dass er vom Fleisch- zum Gemüseesser wurde, das findet sich alles hier. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Biografie, Rennberichte und zwischendrin immer wieder Scotts Lieblingsrezepte. Wer jetzt Angst hat, hier auf eine Ernährungsfibel mit Bekehrungscharakter zu stoßen, keine Sorge, nichts davon ist hier die Absicht. Hier bekam ich auch das erste Mal Wind von seinen Laufschuhen, die er mitkonzipiert. Der Brooks Pure Flow 6 ist  mittlerweile einer meiner Lieblingschuhe 🙂 

Link zum Buch: http://amzn.to/2ymRGnO

 

#4: Abenteuer Motivation von Norman Bücher

Der Titel sagt eigentlich alles. Wer sich schon öfter mit Büchern über Motivation beschäftigt hat, wird hier zwar nichts Neues finden, aber Norman Bücher verknüpft einzelne Strategien mit seinen extremen Abenteuern und hilft uns diese in den Alltag einzubinden und mit extrem ist hier wirklich schier übermenschliches gemeint. 265 Kilometer nonstop durch das Königreich Bhutan, in 15 Tagen durch das australische Outback, oder quer durch die Atacama Wüste. Mit diesem Buch kam auch erstmals die Idee zu Runfiz auf, damals noch vage und ohne Namen. Aber nach der kurzweiligen Lektüre wollte ich unbedingt noch mehr machen. Etwas Großes musste es sein. Danach las ich noch sein zweites Buch Extrem, hier muss ich aber sagen, dass sich vieles wiederholt. Nicht missverstehen, die Abenteuer sind genau so spannend, aber im großen und ganzen ist es diesem hier sehr ähnlich.

Link zum Buch: http://amzn.to/2xQKk8S

 

#5: 100 Km für ein Bier von Joe Kelbel

Und hier wird es wirklich lustig. Joe läuft weltweit und mit dem Köln Marathon vergangenes Wochenende zählte er sein Finish #387, davon 115 Ultras! Neben seinem Buch ist er auch noch laufender Reporter für die Seiten marathon4you.de und trailrunning.de für die er seine Laufberichte mit  liebevollen Details und vielen Fotos schmückt. Ich selbst durfte ihn kurz beim diesjährigen Mozart 100 im Ziel kennen lernen. Was er alles erlebt und welche Bürden er auf sich nimmt, um selbst am Ende der Welt an ein Bier zu kommen lest ihr in seinem Buch. Einziges Manko, die Lektoren hatten wohl geschlafen, das Buch ist mit vielen Tippfehlern gespickt und lässt so das Lesevergnügen manchmal etwas holprig werden. Vielleicht hatten sie aber auch das ein oder andere Bier intus, wer weiß das schon so genau 😉

Link zum Buch: http://amzn.to/2yFU58Y

 

#6 Ready to Run von Kelly Starret

Und hier noch mein „Mitmach-Buch“. Mit Ready to Run ist Kelly Starret ein perfekter Nachfolger zu „Werde ein geschmeidiger Leopard“ gelungen. Zugeschnitten auf Hobbyläufer ebenso wie auf Profis. Hier ist ihm auch gelungen, was mir bei seinem Vorgänger gefehlt hat. Eine Struktur mit Wochenplaner und Übungen für jeden Tag. Fokus sollte natürlich immer dort liegen, wo man Probleme hat, sind diese bereinigt, kann man sich wieder dem Wochenplan widmen und so den ganzen Körper von oben bis unten bearbeiten. Ihr findet hier keine Trainingspläne für euren nächsten Marathon oder 10k Lauf. Hier findet ihr Übungen und Anleitungen um eure Mobilität zu verbessern. Tägliche Routine ist hier das A und O. Jeden Tag ein zwei Übungen einbauen und alles ist gut, oder zumindest besser 😉
Müsste ich mich für zwei Übungen entscheiden, so wären das der Couchstrech und der Hüftöffner. Ich kann nur jedem, nicht nur Läufern, ans Herz legen, mit diesem Buch zu arbeiten.

Link zum Buch: http://amzn.to/2wvx0FD

Mit dem Chaprunner auf der Piste :)

Heute hatte ich ein Laufdate mit Wolfgang Zimmel, seines Zeichens Chaprunner und Initiator der Spendenaktion „Werde Pate“. Wie er mir erzählt hat, fing die Lauferei wegen einem kleinen Fellknäuel namens Chap an. Als damals ein Hund ins Haus kam, überlegte er, was er jetzt mit ihm machen soll, damit er genug Bewegung bekommt. Laufschuhe mussten her. Vor einigen Jahren nahm er bei seinem ersten Benefizlauf teil. Danach suchte er Ähnliches in unserer Ecke, wurde aber nicht wirklich fündig. Somit war es Zeit, etwas Eigenes zu machen. Der Chaprunner war geboren 🙂

Hier gibt es ein nettes Youtube Video, indem er sich und sein Projekt vorstellt.

Hier kommt ihr zu seiner Webseite, wo ihr euch entweder als Jahrespate, oder mit der ScheduleMyWeek App als Trainingssponsor beteiligen könnt. Geht auch ganz einfach, versprochen 🙂                                                                                                                 Und hier noch Instagram, für Freunde der Fotografie 😉                                                   Und Facebook natürlich, ganz wichtig 😀

Zum Abschluss möchte ich euch noch schnell an mein eigenes Projekt erinnern, „Kauf die 100“ ist online und wartet auf eure übrigen Euros. Wer mich über 100 Kilometer leiden sehen will, sollte sich unbedingt beteiligen. Ich weiß, ihr wollt mich bluten sehen 😉